Drei Kieselsteine für Lisa – Teil 3

Diese Story ist recht lang geraten, weshalb ich sie in drei Teile aufteile. Was auch besser zum Titel und Inhalt passt … Folgt also den Links, wenn ihr weiterlesen wollt und beginnt auf jeden Fall mit Teil 1 und Teil 2, sonst macht dieser Teil hier keinen Sinn!

Sie steht ganz wacklig, seltsam abgeknickt, die Kisten ein Stück vor ihr. Soll sie sich abstützen? Aber davon hat er nichts gesagt. Kommt jetzt, was sie denkt, was kommt? Nimmt er sie jetzt? Benutzt er sie jetzt?

„Nicht fallenlassen.“ Die Steine werden auf ihre Handteller gelegt, rechts einer, links zwei. Der obere rutscht ein Stück nach vorne, liegt nur halb auf dem anderen, halb auf ihren Fingerspitzen. Er wird bald fallen. Und auf einmal steht da die große Frage im Raum: Was dann? Noch mehr Schläge? Oder Schlimmeres?

Etwas dringt in sie ein. Sein Schwanz? Nein, nur Finger. Zwei. Nein, drei. Dicke Finger, die sie füllen. Sie beruhigt sich, merkt, dass sie viel zu schnell geatmet hat, kurz vorm Hyperventilieren. Das ist nicht gut. Ruhig. Bleib ruhig. Er fingert dich nur.

Aber er tut mehr. Seine Kuppen finden die raue Stelle, reiben unbarmherzig darüber, ein Daumen beginnt, ihre Klit zu reiben, immer rundherum. Es ist gut, ja, sehr gut. Dann nicht mehr, dann ist es zu viel, dann wieder gut, dann ist sie über den Punkt hinüber, an dem sie so viel denken kann, denn sie ist jenseits von Denken. Er reibt weiter, pumpt immer mal wieder die Finger in sie, reibt ohne Unterlass, pumpt und reibt, bis überhaupt kein Gedanke mehr in ihr ist, nur Fühlen.

Druck, der sich aufbaut, weiterpusht, erzwingt, etwas aus ihr herauswringt, Lust aus ihr quetscht. Kurz davor zerrt er rau ihren Kopf nach hinten, seine Finger sind weg, stattdessen in ihrem Gesicht, es klatscht heftig, stärker als vorher, aber sie kann nicht weg, weil er sie hält, noch einmal und noch einmal, und sie kommt, aber schon wieder wird gerieben und gerieben, in ihr drin und auf ihr drauf, bis sie sich auflöst, zerfließt, abhebt, davonrauscht, zusammen mit einer Portion Nässe, die zwischen ihren Beinen heraustropft, aus ihr spritzt, an ihr herunterfließt.

Ihre Knie geben nach, sie kann sich nicht mehr halten. Große Hände reißen sie herum, bis sie auf Knien vor ihm kauert, beinahe fällt, würde er sie nicht an den Haaren halten. Wieder knallt es in ihrem Gesicht, rechts und links, sie kann nicht ausweichen, nur hinnehmen.

Dann hat sie etwas in ihrem Mund, groß und warm und ein wenig bitter. Ein vager Geruch nach Moschus und ein dumpfer Geschmack, aber darüber kann sie nicht nachdenken, weil das Ding in ihren Rachen vorstößt, ihr die Luftröhre abdrückt, sie ohne Atem an sich drückt, bis sie ernsthaft kämpft, die Finger um riesige Muskelpakete geschlungen. Kurz vorm Aufgeben, Luft, krampfhaftes Einsaugen, erneut wird ihr alles abgequetscht, sie hält die Luft an, so lange es geht, atmet endlich durch die Nase ein. Oh Gott, ja, so geht es, so muss es gehen.

Finger drücken die Nase zu. Keine Luft mehr. Sie erstickt, Gott, sie erstickt. Hier unten in einem dreckigen Kellerverschlag. Er wird sie umbringen, sie einfach liegenlassen, hier unten, wo niemand sie findet. Erst wenn sie stinkt, wird man sie finden. Luft, wieder Luft, dann nicht mehr, so geht es weiter, immer weiter. Nur kurze Schnapper, dann sein Schwanz tief in ihrem Rachen, so tief war noch nie einer, sie hätte es nicht ausgehalten, nicht zugelassen. Hier lässt sie alles zu, nimmt hin, kann nicht anders, weil er es sich nimmt. Mit ihrem Einverständnis.

Er kommt, spritzt tief in ihren Hals, dann zieht er sich zurück, ein weiterer Spritzer trifft auf ihr Gesicht, Augen zu, damit nichts reinrinnt, das brennt so arg, noch mehr auf ihre Brust, dann noch ein paar Tropfen hinterher. Er hält sie immer noch, eine Faust fest in ihrem Haar, sorgt dafür, dass sie alles abbekommt, nicht ausweichen kann, sich von ihm markieren lässt.

Noch einmal klatscht eine Ohrfeige auf ihre Backe. Erst bei diesem Schlag, der nicht fester war als die zuvor, ist ihr klar, dass er niemals mit voller Kraft geschlagen hat, sonst hätte er ihr das Genick gebrochen oder etwas zertrümmert. Es waren nur Ohrfeigen, nur Zeichen für seine Überlegenheit, für ihre Erniedrigung. Absurderweise denkt sie, dass sie das doch gar nicht abgesprochen haben. Aber sie hat ihm wohl einen Freibrief erteilt mit ihrem Wunsch. Kein Grund, sich zu beschweren.

Tom zieht sie an den Haaren nach oben, dreht sie wieder um und lässt sie diesmal ihren Oberkörper auf einer Kiste ablegen. Dann stecken wieder Finger in ihr, pumpen und reiben. Nein, nein, sie will das nicht. Es ist genug. Aber sie traut sich nicht, es zu sagen. Weiter geht es, wieder über die Klit, die hyperempfindlich ist, zu sehr sogar, nicht angenehm, nein, gar nicht. Keine Gnade, auch ihr Gestöhne hält ihn nicht ab.

„Sei ruhig!“, knurrt er sie an, jetzt wieder Wolf und sie das Rotkäppchen, ihm hilflos ausgeliefert, nein Ziege, eindeutig Geißlein. Er ist überlebensgroß, riesig, stark wie ein Bär, legt seinen Oberkörper halb auf sie, um sie ruhigzustellen. Pumpt immer weiter, entreißt ihr einen Orgasmus, den sie mehr aus Erschöpfung entkommen lässt, erzwingt sich ihr wortloses Einverständnis für sein Vorgehen mit diesen Zuckungen in ihr, die seine Finger quetschen und zu halten versuchen wie vorher die Steine.

Dann lässt er sie wieder los, aber sie bleibt liegen, kann nicht mehr, regt sich nicht mehr, außer ihrem Oberkörper, der sich mit Atmen abquält, viel zu lautes Keuchen in diesem offen zugänglichen Keller. Was ihr nur langsam wieder bewusst wird. Stört ihn das nicht? Sie könnten jederzeit überrascht werden, von dem Besitzer des Verschlags, von den Frauen aus dem Waschraum, von irgendeinem, der etwas aus seinem Keller holen will.

Nein augenscheinlich stört es ihn nicht. Er verteilt ihre Nässe auf beiden Seiten ihres Hinterns, in der Spalte zwischen den Backen, über ihrem Anus, als zeichne er Muster auf ihr. Der Geruch ihres Saftes steigt ihr in die Nase, überhaupt der Duft von Sex, von ihm, von zwei verschwitzten Körpern. Noch ein Beweis für ihr Nachgeben, für ihre Unterwerfung.

Tom lässt sie los. Sie bleibt liegen. Zu erschöpft, um sich aufzurichten, auch wenn Gefahr besteht. Er fummelt hinter ihr, vermutlich richtet er sich wieder, packt alles wieder weg, mehr hatte er nicht entblößt außer seinem Schwanz. Dabei hat sie ihn noch nicht einmal gesehen, nur gefühlt, nur geschmeckt.

Ihre Gedanken wandern weiter. Wie soll sie mit ihm reden? Soll sie ihn noch einmal treffen? Lieber nicht. Oder? Es war nicht schlecht, ehrlich gesagt der heftigste Sex, den sie je hatte. Sehr nahe an ihren Träumen, und doch ganz anders. Sie wird in Zukunft anders träumen, das steht fest, realistischer, von ihm, von seiner Behandlung, sogar von den Ohrfeigen.

Was tut er da? Etwas drückt auf ihren Anus. Nein, unmöglich! Er ist eben erst gekommen! Das war doch nur ein paar Minuten her!

Aber da gibt es nichts falsch zu interpretieren. Das ist kein Finger, der da auf ihre Öffnung drückt, das ist sein Schwanz, eine dicke Eichel, weich und hart zugleich, warm und glitschig. Sie hatte schon früher Analverkehr, sie mag es sogar, doch hier, in einem Keller, mit einem Mann, den sie erst seit einer oder vielleicht zwei Stunden kennt, ist das anders, ist alles anders als bisher. Kein Nachfragen, wie es ihr geht, kein Gleitmittel, kein Ausprobieren, nicht einmal eine Vorwarnung.

Er presst sich mit Gewalt in sie, zwängt sich in ihre widerwillige Öffnung, dringt vor, bis sie seinen Bauch an ihrem Hintern spürt. Zieht sich wieder zurück, ganz raus, nur um das Ganze von vorn zu beginnen. Sie könnte kommen alleine von dem Eindringen. Dort konzentriert sich alles, aber er steigert die Empfindungen noch, weil er um sie herumgreift und zwei seiner dicken Finger in ihre Muschi stößt, rau, tastend, mehr zu seinem Vergnügen als zu ihrem. Er will nur prüfen, wie es sich anfühlt, wie dünn die Membran ist, die die beiden Eingänge voneinander trennt.

„Beim nächsten Mal wird ein Freund von mir dabei sein. Dann spießen wir dich beide auf.“

Keine Frage, eine Feststellung. Lisa hört die Worte, aber sie begreift sie kaum. Was? Was will er ihr damit sagen?

Er nimmt keine Rücksicht, stößt vor, zieht sich zurück, immer wieder nach draußen, immer wieder neu durch ihren Muskelring, der sich langsam nur weitet, nachgibt, ihn nur zögernd ohne Widerstand einlässt. Seine Hände lassen von ihrer Muschi ab, stattdessen krallen sie sich in ihre Hüften und ziehen sie seinen Stößen entgegen, so dass er sich bis zum Anschlag in sie rammen kann, seine Eier schwingen heftig an ihre Scham, sein Bauch klatscht mit einem feuchten Geräusch auf ihren verschwitzten Hintern. Selbst ihre Brüste, die gar nicht hängen können, schwingen in seinem Rhythmus mit. Er drückt sie weiter nach unten, bis die Nippel die Kiste berühren, schmerzhaft daran schlagen bei jedem Vorstoßen. Sie verhindert es nicht, im Gegenteil, sie genießt den Schmerz, den sie an der Kante des Kartons erzeugen kann.

Sie ist hocherregt und weiß doch, dass es ihr unmöglich sein wird, zu kommen. Sie ist zu fertig, bereits ausgelaugt. Nach ihrer Ejakulation kann sie unmöglich wieder kommen. Sie muss also hinnehmen, sich benutzen lassen, sich seiner Lust hingeben. Der Gedanke löst eine andere Art Rausch aus, keinen Orgasmus, sondern ein High wie von Drogen vielleicht, oder vom Hyperventilieren, oder einfach von der Erfüllung ihres Traums.

 

Er hat sie zurückgelassen, nackt und zittrig, mit dem Hinweis, dass er sich melden wird. Nun sitzt sie auf der Kiste, hält die schmutzige Bluse an sich geklammert. Leere in ihr, aber es ist keine negative Leere. Langsam füllt sich ihr Kopf mit der Erinnerung an das Geschehen, mit seiner Aktion und ihrer Reaktion. Es bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als mit den Fingern noch einen Versuch zu starten. Es klappt, entgegen aller Hoffnung, sie kommt noch einmal, leiser diesmal, ruhiger, aber nicht schwächer. Oh Gott, ja, das war genauso, wie sie es wollte. Nein, noch besser.

Sie braucht lange, bis sie sich aus dem Verschlag hervorwagt, ein T-Shirt aus dem Waschraum stiehlt, noch feucht, aber sauber. Die Bluse hat sie zurückgelassen, keine Lust, sich mit diesen Flecken herumzuschlagen. Stattdessen hält sie das Handy in der Hand, so fest wie vorhin den Kieselstein.

Er hat ihr geschrieben. „Nächsten Samstag, gleiche Zeit, gleicher Treffpunkt.“ Und noch etwas hat er geschrieben. „Bring drei Kugeln mit. Groß und schwer.“

Es dauert lange, bis sie zuhause ist und sich im Spiegel betrachten kann. Ihre Wangen sind rot, als wäre sie durch die Kälte gelaufen, aber mehr nicht. An der Hüfte hat sie Spuren seiner Händen, jeden Finger kann sie erkennen.

Aber am besten gefällt ihr ihre Muschi. Die Schamlippen gerötet und geschwollen, die Klit größer als sonst, extrem empfindlich, immer noch feucht. Aus ihrem Anus tropft nach und nach sein Samen.

Wie sie aussieht? Gefickt. Benutzt. Glücklich.

Drei Prüfungen bestanden. Das Abenteuer kann beginnen.

Über margauxnavara

Autorin von BDSM-Romanen und Kurzgeschichten.
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15 Antworten zu Drei Kieselsteine für Lisa – Teil 3

  1. JanJan schreibt:

    Ich freue mich auf nächsten Samstag….

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  2. 64er schreibt:

    Das ist einfach nur großartig geschrieben!

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  3. Michael Behr schreibt:

    Alles in allem wirklich hervorragend geschrieben, Margaux, und in diesem Teil finde ich auch die emotionale Seite, die mir vorher bei Tom gefehlt hat. Und sei es nur, dass er sich endlich von Lisa nimmt, was er haben will. Das kann ja schon an Emotion ausreichen.

    Und dass Lisa bekommen hat, was sie will … nun ja, das nennt man dann wohl ein Happy End :-).

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  4. Wölfin schreibt:

    Sehr heiß. Kein Vorgeplänkel, keine Romantik, es geht direkt und zackig zur Sache. Und zwar so, dass ich problemlos über die Ohrfeigen hinweglesen konnte, die ich nicht mag. Die Geschichte ist so rasant, dass ich da nicht hängengeblieben bin, sondern einfach weiterlesen musste.

    Nur eine Frage, geht mir nicht aus dem Kopf: Wie grinsen Wölfe?

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    • margauxnavara schreibt:

      Liebe Wölfin,
      wie Wölfe grinsen? Kennst du nicht diesen Anblick? Die Lefzen zurückgezogen, so dass es wirkt, als würden sie lachen. Wenn da nicht das Gebiss wäre, das zugleich entblößt wird …
      Frag doch mal deinen Alpha-Wolf, der wird wissen, wie das geht!

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