BDSM-Spielzeug-Dienstag – Lederharness

Mh, wie ich das Ding liebe …

Wir haben diesen Harness aus Leder bei der BondageFetischWorld im letzten Jahr erstanden und seitdem ist er recht häufig in Benutzung. Wie man sieht, ist er mit vielen Schnallen anpassbar. Das war auch nötig.

Dort hatte ich ihn nur über der Kleidung angelegt, also keine richtige Anprobe gemacht. Hinterher hat sich herausgestellt, dass einige Stellen zu weit waren, andere einfach nicht richtig saßen. Mit seinem üblichen handwerklichen Geschick hat mein Mann passend gemacht, was nicht gepasst hat. Jetzt liegt er überall an. (Die Rauten auf dem Bild sind die Stellen, die um die Brüste liegen.)

Und da sind wir schon beim Zweck eines Harness. Natürlich soll er schön aussehen, also etwa wie Spitzenunterwäsche, nur halt in robust. Und das tut er auch. Mir gefällt es sehr, wenn ich ihn trage, soll heißen: Ich gefalle mir sehr. Ich finde, dass darin meine positiven Seiten hervorgehoben werden 😉 Das ist für mich wichtig. Wenn ich mich wohlfühle, kann ich mich besser fallenlassen.

Meinem Mann gefällt er übrigens auch. Oder besser gesagt: Ich gefalle ihm mit diesem Harness am Körper sehr.

Ein weiterer Zweck eines Harness ist das Bondage-Gefühl, wenn ich es mal so nennen darf. Da das Leder eng anliegt (ja, auch zwischen den Beinen), fühlt es sich ähnlich an wie Bondage. Als wäre ich von Seilen umschlungen, was ich liebe. Diese Art der Fesselung, die ja eigentlich gar keine Fesselung ist, da sie meine Bewegungsfähigkeit nicht einschränkt, verweist mich an meinen Platz, lässt mich meine Unterwerfung quasi körperlich spüren.

Man kann auch mit Seilen einen Harness knüpfen, den man dann unter der Kleidung tragen kann. Genau das geht mit diesem Lederharness auch. So sehr ich Seile liebe, so sehr mag ich auch Leder, sowohl Gefühl als auch Geruch.

Genauso wie beim Seilharness kann man auch diesen Lederharness sehr fest anziehen, so dass er sich zwischen die Schamlippen zwängt und Druck auf die Klit ausübt. Bei Bewegung, beim Aufstehen und Hinsetzen rutscht der Lederriemen dann ein Stück, was auf Dauer unangenehm werden kann, aber sich eben auch gut anfühlt, solange genug Feuchtigkeit zur Verfügung steht. Bei Seilen kann man an dieser Stelle einen Knoten machen, das hat seinen ganz eigenen Reiz, weshalb auch diese Variante einfach schön ist. Oder quälend. Oder erregend. *seufz*

Und wenn dann – quasi unweigerlich – der heiße und heftige Sex folgt, bietet das Leder genug Stellen, an denen Mann sich festhalten, also gewissermaßen Sub an die Kandare nehmen kann.

Magst du auch Leder oder lieber Seile? Hast du schon mal einen Harness in der Öffentlichkeit getragen?

Über margauxnavara

Autorin von BDSM-Romanen und Kurzgeschichten.
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