Nacktkochen

Nacktkochen ist der neueste Trend.
Nicht Nacktputzen. Das ist alt, das kann jeder. Macht zwar keiner, habe ich mir sagen lassen, aber das ist mir schnurz, ich hab gehört, dass es das gibt, also gibt es das auch.
Aber Nacktkochen? Davon hab ich noch nie gehört. Kann natürlich sein, dass alle das schon längst machen, nur ich weiß nichts davon? Das wäre … Nein, ich beschließe: Das hat noch keiner getan.
Ich tue es. Ist ja auch gerade schön heiß, so dass das ohne Probleme geht.
Was koche ich denn überhaupt? Keine Ahnung, ist ja auch egal, Hauptsache nackt. Weiterlesen

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Flogger

Manche Shops sortieren die Flogger unter Peitschen ein, andere nicht. Tja, es ist wie mit so vielem bei BDSM: Man hat zwar Worte, die etwas beschreiben, aber nicht immer meint man das Gleiche. Vor allem, weil es so viele Varianten gibt.
Das hier ist für mich ein Flogger.
Manche machen den Unterschied fest an der Intensität oder dem Schmerz. Ein Flogger kann streicheln, eine Peitsche nicht. Ein Flogger kann aber auch ganz mächtig wehtun, je nachdem, welche Schnüre er hat, und vor allem abhängig davon, wie die Schnüre ausgebildet sind.
Je schwerer die Schnüre, desto schmerzhafter, könnte man als Faustregel sagen. Was auch nicht ganz stimmt. Ganz dünne Gummischnüre können verdammt schmerzhaft sein. Na ja, dicke noch mehr.
Bei Leder sind die Schnüre oft anfangs hart, werden aber mit längerem Gebrauch weicher, das ist dann zarter. Weiterlesen

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Seile

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich Seile liebe …
Das Gefühl auf der Haut ist unvergleichlich, doch noch viel mehr geht es um das Gebundensein.
Ich bin ein Kopfmensch, auch wenn ich das nicht gerne bin. Aber das führt dazu, dass ich über alles nachdenken muss. Mein Denken lässt sich nicht abstellen. Egal, um was es geht, ich bin ständig am Analysieren, Planen, auch Kritisieren (und oft genug mich selbst). Es führt zum Beispiel dazu, dass ich ständig über mein Aussehen nachdenke, darüber, wie ich jetzt auf meinen Partner wirke, was er jetzt wohl von mir denkt, ob das alles so in Ordnung ist, ob ich ihm falsche Signale sende, ob er das Gefühl hat, ich verlange zu viel … Das und tausend Dinge mehr gehen mir durch den Kopf. Ja, auch beim Sex.
Vielleicht bin ich deshalb so begeistert von BDSM, weil ich nur in unseren Szenen endlich mein Denken abschalten kann. Manchmal durch Schmerz.
Manchmal auch durch das Gebundensein. So wie mit solchen Seilen. Weiterlesen

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Glasdildo

Auch dieses Spielzeug ist nicht nur für BDSM-Fanatiker zu verwenden. Warum, ist wohl klar. Trotzdem gehört es für mich dazu. Eines dieser Teile, die Dom gerne nimmt, wenn er Sub länger quälen will, sie vielleicht von Höhepunkt zu Höhepunkt treiben oder gar zum squirten bringen will.

Ein Punkt, der mir dabei gefällt, ist, dass dieser Glasdildo optisch und haptisch sehr ansprechend ist. Ich mag Glas, ich mag die Farben daran und darin. Und die Haptik? Nun, zum einen hat er zwei Enden, die man gerne für zwei Öffnungen verwenden kann, wobei es da keine Vorschriften gibt. Aber besonders mag ich die „Knubbel“. Knubbel massieren noch mal extra, Knubbel regen an, Knubbel sind was Feines. Ja, mag ich sehr …

Wie immer: Das soll keine Werbung sein, schon gar nicht für diesen speziellen Dildo. Ich weiß nicht einmal mehr, wo wir ihn gekauft haben, vielleicht hat mein Mann ihn auch alleine ausgesucht. Auf jeden Fall ist er ein so schönes Exemplar, dass ich ihn einfach vorstellen musste.

Übrigens lässt Glas sich sehr einfach reinigen, das ist immer von Vorteil.

Außerdem kann es sehr kühl sein und damit extra quälend (mein Mann legt ihn gerne in den Kühlschrank oder tunkt ihn in Eiswasser). Aber zum Glück wärmt er sich auch schnell auf … Trotzdem ist das wieder ein Beispiel dafür, dass man aus/mit (fast) allen Spielzeugen mehr machen kann, als sich auf den ersten Blick offenbart. Würden wir mit einer weiteren Partnerin spielen, könnte ich mir vorstellen, dass die beiden Enden dafür auch ganz praktisch wären. Und die Knubbel (erwähnte ich die schon?) lassen sich auch prima außen verwenden, also auf und ab über der Klitoris, zum Beispiel.

Und nur so nebenbei: Wenn man frau auf das anale Spiel vorbereiten will, gibt es den Extra-Kick, wenn sie den Dildo erst noch anfeuchten darf. Oder muss?


Damit euch nicht langweilig wird, gibt es heute einen Ausschnitt aus Eine Affäre in Berlin. Viel Spaß!

„Nicht mehr lange, Tristan, dann kannst du sie haben. Nur noch ein bisschen Geduld. Die Vorfreude ist doch immer die schönste Freude, oder was meinst du?“

„Ich meine“, antwortete Tristan, „dass ich schon längst wieder bereit bin für die nächste Runde. Was hast du noch vorher geplant?“

„Nun, unsere Süße hier ist vielleicht noch nicht bereit. Deshalb werden wir ihr helfen, noch ein bisschen bereiter zu werden. Und dazu werde ich hiermit ein wenig nachhelfen.“

Etwas Kühles berührte ihre Schamlippen, es war eher eiskalt zu nennen, etwas Hartes mit glatter Oberfläche. Als er es zwischen ihre heißen Falten schob, zog sie erschrocken die Luft ein. Es war eiskalt und es ließ ihr einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen. Sie spannte unwillkürlich ihre innere Muskulatur um den Eindringling an. Jetzt bekam sogar ihre Gänsehaut eine Gänsehaut.

Es war unglaublich, dieser Kontrast zwischen dem kalten Gerät und ihrer Hitze. War es Eis? Aber dann müsste es schon längst schmelzen und sie würde das Wasser fühlen. War es Metall?

Sie hielt es nicht mehr aus. „Rolf, was ist das?“, japste sie mit einer unnatürlich hohen Stimme. „Es ist fürchterlich kalt!“

Er gluckste vor sich hin. „Das, meine Liebe, ist ein Glasdildo, der im Eisfach war. Er wird dich ein wenig herunterkühlen. Und das wiederum wird uns ein unglaubliches Gefühl verschaffen. Tristan, du darfst es als Erster ausprobieren.“

Sie hörte, dass Tristan seinen Stuhl zurückschob und hinter sie trat. Schnell zog Rolf das kalte Ding aus ihrer Muschi, das sofort von Tristans Schwanz ersetzt wurde. Er stöhnte lauf auf.

„Wow, das ist unglaublich, der Kontrast zwischen der Kälte und der Hitze, die ich erwartet hätte! Verdammt, ein guter Trick, den muss ich mir merken.“

Er hielt natürlich nicht still, sondern hatte sofort begonnen, mit seinem Penis in sie zu stoßen. Sophie stöhnte ebenfalls. Diese Fülle! Tristans Eichel fühlte sich sehr gut an in ihr, der dicke Kopf berührte alle guten Stellen.

Leider war es nach wenigen Stößen wieder vorbei. Gerade hatte sie sich wieder ein wenig aufgewärmt, als wieder der kalte Stößel eingeführt wurde. Er war immer noch eisig – wieder schauderte es Sophie. Nach einigen Augenblicken wurde er wieder entfernt. Diesmal erkannte sie den Schwanz sofort, denn Rolfs Gerät fühlte sich irgendwie vertrauter an. Sie war sich nicht sicher, ob sich durch die Kälte ihre Vagina zusammengezogen hatte, oder ob sein Schwanz durch die Handhabung des Dildos weiter angeschwollen war, jedenfalls fühlte er sich noch dicker an als vorher. Er dehnte sie so angenehm und der Temperaturunterschied war so reizvoll, dass sie glaubte, gleich zu kommen. Wenn er nur ein wenig weiter machen würde! Wenn er sie nur noch fester packen würde, und mit aller Kraft in sie stoßen würde! Oder sie wieder auf den Hintern schlagen würde! Oder nur ihre Nippel weiter bearbeiten würde!

Schon war er wieder draußen. Verdammt!

„Rolf…“, bettelte sie, „mach weiter!“

„Nein, nein, noch nicht! Hier, halt das so lange fest! Und jetzt gehst du rauf ins Schlafzimmer und kniest dich auf das Bett, so dass du uns deinen hübschen Hintern entgegen reckst, wenn wir nach oben kommen. Und dann wartest du auf uns, ohne dich zu rühren. Hast du verstanden?“

„Ja, aber…“

„Kein aber, du tust, was ich dir sage! Rauf mit dir!“ Ein fester Klaps ließ sie gehorchen.

Sie hatte Angst, der Glasdildo würde ihr auf der Treppe herausgleiten, also ging sie ganz vorsichtig und presste ihre Muskeln fest um ihn. Außerdem hatte sie die Hoffnung, durch den Druck vielleicht kommen zu können, aber natürlich reichte das nicht aus. Auf dem Bett drapierte sie sich so, wie Rolf es gefordert hatte: auf allen Vieren, die Beine gespreizt, den Po genau zur Tür ausgerichtet.

Das gibt es als E-Book für Kindle und Tolino (z. B. bei Thalia), als Taschenbuch nur bei Amazon.

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Perlen-Slip

Ich weiß, ich weiß … die Hardcore-BDSMler werden sagen: Was hat das mit  BDSM zu tun?

Hat es aber. Weil ich das nie einfach so getragen hätte, wenn mein Mann es nicht anordnen würde. Na, was sagt ihr dazu?

Auch das ist Teil von BDSM. Etwas, das ich in meinen Romanen auch rüberbringen möchte. Dass Unterwerfung auch stark machen kann. Wenn man nämlich einen Partner hat, der dir hilft, deine Schwächen zu überwinden. Der dafür sorgt, dass du dich was traust.

So ist es bei mir. Ich hätte mich so vieles früher nie getraut. Klar ist das nicht bei allen Frauen so. Aber ich bin so viel stärker geworden, seit ich mich bewusst unterwerfe. Weil ich jemanden im Rücken habe, der mich führt.

Ob ich das richtig ausgedrückt habe? Keine Ahnung. Ich hoffe einfach, ihr versteht, was ich meine.

Zurück zum Spielzeug.

So ein Slip lässt sich wunderbar in ein Spiel integrieren. Gerne auch in der Öffentlichkeit zu tragen … am besten aber nur mit einem Rock drüber. Bei engen Jeans kann das sehr unangenehm werden, da stirbt die Lust schnell.

Aber ich kann euch sagen, dass das Tragen von solchen Perlchen die Lust ganz schön anheizt. Es fällt nicht leicht, damit stillzusitzen. Bei mir kommt dazu immer auch der Reiz der möglichen Entdeckung. Nicht, weil man den Slip sieht, sondern eher, weil man feuchte Flecke auf Polstern hinterlässt. Oder man mir die Erregung ja auch ansehen kann oder gar riechen kann.

Wie wäre es damit, das in euer Spiel einzubauen? Oder habt ihr schon alle so einen Slip und tragt den ständig? Ich bin (wie immer) gespannt, wer sich traut, das zu kommentieren.


Bisher habe ich einen solchen Slip noch in keinem meiner Romane eingebaut. Aber in My Body in Your Hands geht es in einer Szene auch um einen Slip …

Ich streife über die Rückseite ihrer Beine, ganz leicht, gerade so, dass sie es spürt, und gerade so, dass es kitzelt. An den Kniekehlen zuckt sie und Gänsehaut ziert die Haut ihrer Schenkel. „Meinst du, es wäre jetzt an der Zeit, dein Höschen abzulegen?“

„Ja, Jon.“

„Richte dich auf.“ Ich rühre mich nicht von der Stelle, als sie sich mit einer grazilen Bewegung nach oben rollt, so, wie man es im Sportstudio lernt. Jetzt bin ich wieder nur Millimeter von ihrer Haut entfernt, nur diesmal von der Rundung ihres Hinterns. Die mir äußerst gut gefällt. Verdammt, ginge es nur um das Körperliche, könnte ich mich glatt in sie verlieben. Aber eines steht fest: Das hier ist eine einmalige Sache. Zumindest noch.

Mh, wie gut sie riecht! Wie süß die Farbe des Slips mit ihrer Haut kontrastiert. Vielleicht sollte sie ihn gar nicht ablegen. „Schieb den Slip zusammen, bis er ganz zwischen deinen Arschbacken liegt.“

Sie keucht leise, dann beginnt sie, den Stoff mit den Fingern zur Mitte zu schieben. Dabei berührt sie meine Nase, mein Gesicht. Auch das lässt sie aufkeuchen. Sie soll ruhig wissen, wie nah ich ihr bin. Dass ich die Hitze ihrer Haut spüre, dass ich jede Berührung genieße, dass ich sie riechen kann und vor allem, alles sehen kann. Auch die Gänsehaut, die ihre Backen überzieht und die ganz feinen Härchen hochstehen lässt. Ich mag Gänsehaut. Sie beweist, dass sie nicht ungerührt ist, nicht abgebrüht.

Du willst weiterlesen? Schau hier …

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