Nachlese zur Leipziger Buchmesse

Liebe Leserinnen und Leser,

vielen, vielen Dank!

Ich bin noch völlig überwältigt über die Resonanz auf der Leipziger Buchmesse. Warum?

Weil ich immer noch dazu neige, mich umzudrehen, um die Autorin zu suchen, auf die ihr zukommt und die ihr sucht. Bei jeder einzelnen Ansprache von euch muss ich mich daran erinnern, dass ihr mich meint.

Soll ich euch beschreiben, was das für ein Gefühl ist, wenn da jemand vor mir steht und sagt: „Dieses Buch habe ich gelesen.“ Oder gar: „Ich habe alle diese Bücher gelesen!“ Ich kann es nicht, weil es so umwerfend ist.

Es macht mich glücklich, stolz, es überwältigt mich. Dafür sage ich: Danke, danke, danke!

IMG_20170323_101153Es war wunderbar auf der Buchmesse in Leipzig, weil ich Leserinnen und Leser treffen konnte, weil ich ihnen direkt gegenüber stand, ihnen die Hand schütteln konnte, weil ich ihre Augen sehen konnte und ihr Gesicht und ihr Lachen und wusste, dass sie mit dem, was ich schreibe, mehr als zufrieden sind. Warum? Weil ich ihnen ein paar Stunden schenke, in denen sie träumen können, sich in eine andere Welt entführen lassen und darin glücklich sind. Das ist genau das, was ich erreichen will.

Ich kann nur annähernd beschreiben, wie schön es ist, in eure Gesichter zu schauen, Menschen zu begegnen, die meine Bücher lesen. Jeder Einzelne von euch ist so viel mehr als die Statistik, als eine Zahl oder ein Umsatz oder ein Gewinn. Keine Zahl, weder ein Verkaufsrang noch eine Banküberweisung kann mir das geben, was ihr mir gegeben habt: Eure Anerkennung, euer Lob, eure Zustimmung.

Ja, es war schön in Leipzig. Anstrengend auch, spannend bis zuletzt (meine Lesung war erst am späten Sonntagnachmittag), informativ. So viele Gespräche, auch mit Bloggern und anderen Autoren, mit Verbänden und Dienstleistern. Interessante Vorträge, spannende Lesungen, so viel Neues zu entdecken. Trotzdem sind es diese Momente mit Lesern, die in mir nachhallen, die mich nachts beschäftigen, die mir direkt ins Herz gehen.

Für alle, die nicht kommen konnten, schon mal eine Vorankündigung: Der nächste Termin, an dem ich persönlich in Erscheinung trete, ist die Buchmesse Hofheim (bei Frankfurt), die am 10. und 11. Juni stattfindet (buch-messe.com). Schaut doch mal in eure Terminkalender …

 

Bis dahin schreibe ich weiter

Eure Margaux

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Ein kurzer Einblick

Ich stecke mitten in den Vorbereitungen für die Leipziger Buchmesse. Ja, morgen fahren wir hin und schon am Donnerstag stehe ich an meinem Stand (Halle 5, D316).

Für alle, die zuhause bleiben (müssen), gibt es heute einen kurzen Einblick in die aktuelle Story, die hoffentlich bald nach der Buchmesse in den Verkauf geht.

Es handelt sich um eine Novelle, die in die Club Cuffs and Whips-Reihe gehört, aber wie immer eine eigenständige Geschichte bietet ohne Cliffhanger. Man kann sie auch verstehen, ohne die vorherigen Storys zu kennen.

Natalie, eine Steuerberaterin, soll noch vor Erweiterung des Clubs eine Einschätzung der Absetzbarkeit abgeben. Dafür muss sie wissen, welche Einrichtungen geplant sind und wofür sie benutzt werden. Ben, einer der Aufpasser des Clubs, führt sie herum. Natalie, bisher nur auf ihre Ausbildung fixiert, findet alles, was mit BDSM zu tun hat, äußerst suspekt. Jegliche Anziehung, die Ben oder die Räumlichkeiten auf sie ausüben, ist unwillkommen und wird von ihr strikt abgestritten.


„Bei den Kostenvoranschlägen geht es um eine Küche. Nun gibt es aber schon eine im Gebäude. Außerdem wurde keine Gastronomieküche angeboten, sondern eine Haushaltsküche. Ich fürchte, dass das Finanzamt das nicht akzeptiert. Gibt es einen Grund für die geplante Anschaffung?“

„Aber ja. Folge mir, Natalie.“

Ich folge. Ob dieser Muskelprotz überhaupt weiß, wovon ich rede? Er hat mit Sicherheit noch keine Küche von innen gesehen, geschweige denn Ahnung von Anlagegütern und Betriebsausgaben. Braucht er ja auch nicht als Aushilfe in einem solchen Club.

Er führt mich durch einen Gang zu einem Raum, abgetrennt von einer normalen Tür. Dahinter verbirgt sich ein schmaler Flur, von dem er mich in einen weiteren Raum schleust. Eine Art Teeküche. Kompakt, aber nicht eng oder schäbig.

„Das war die Küche für die Angestellten. Sie wurde allerdings nie genutzt. Wir können jederzeit an der Bar etwas trinken, und wenn wir Hunger haben, essen wir oben im Gastronomiebereich. Es stellte sich heraus, dass kaum jemand die Pause hier verbrachte, sondern nur im Club selbst.“

Aha. „Liegt es daran, dass diese Küche zu nah an den, äh, Gastzimmern liegt? Mich würde es auch stören, wenn direkt nebenan die Gäste, äh, sich, äh, aufhalten würden.“ Sind meine Formulierungen neutral genug?

Er hat die Augenbrauen hochgezogen. „Nein, daran lag es nicht. Die Unterhaltung ist einfach besser im Club. Niemand möchte alleine in den Personalräumen sitzen, wenn draußen die Action ist.“

„Oh.“ Ich kann dazu nichts weiter sagen, muss es erst einmal verdauen.

„Wir haben eine andere Verwendung gefunden. Genau genommen war es Joes Idee. Er hat die Personalküche genutzt, um diese Idee auszuprobieren, zu sehen, ob sie von den Gästen angenommen wird. Nun, es hat sich gezeigt, dass dem so ist. Deshalb wird es in dem Anbau eine größere Küche geben, möglichst original.“

„Welche Idee?“ Ich weiß, dass ich es nicht fragen sollte, aber ich muss. Schließlich bin ich deswegen gekommen.

„Es gibt Paare, die hier ihren Kink ausleben wollen. Die oder der Sub soll putzen, spülen, auch kochen. Bei manchen geht das zu Hause nicht wegen der Kinder oder Eltern im Haus, andere leben in keiner Partnerschaft und genießen das Gefühl ausnahmsweise. Wir waren nicht sicher, ob Nachfrage besteht, aber diese Küche ist seit ihrer Öffnung quasi der Geheimtipp und wird mehr genutzt als der Klinikraum.“

Seine Erläuterung macht mich sprachlos.

Das Wort Klinikraum ist hängengeblieben. Uh! Mich schüttelt es bei der Vorstellung.

Aber Kochen? Spülen? Was soll das denn? Er sieht mir meine Ratlosigkeit wohl an, vielleicht auch meinen Abscheu.

„Stell dir einfach vor, ein Paar, sagen wir mal eine Domme und ihr Subby, kommen hier herein. Sie befiehlt ihm, die dreckigen Teller zu spülen, nackt natürlich, oder nur mit Schürze. Vielleicht mit Gummihandschuhen, manche mögen das. Er macht einen Fehler, der Teller ist nicht sauber. Dann greift sie nach diesem Bratenwender“, er nimmt aus einem auf der Arbeitsplatte stehenden Edelstahlkorb einen hölzernen Spatel, „und verdrischt ihm damit den Hintern.“

Er macht eine Pause und beobachtet meine Reaktion.

Ich starre ihn an wie ein dreiköpfiges Ungeheuer. Was erzählt er da?

„Vielleicht kannst du es dir besser vorstellen, wenn es sich um ein Mf-Paar handelt? Der Dom geht mit seiner Sub hier in diese Küche.“ Er klingt wie eine Kindergartenerzieherin. „Sie soll ihm etwas zu essen richten. Die Sub geht zum Kühlschrank, holt Käse, Schinken und Salat, schiebt Brot in den Toaster und bereitet ein Sandwich zu. Der Dom hat nun verschiedene Möglichkeiten. Er kann zum Beispiel die Käsescheibe, die zu Boden gefallen ist, von der Sub ohne Benutzung der Hände aufessen lassen.“

Ben starrt mir in die Augen. Ich komme mir vor wie ein Insekt unter dem Mikroskop. Meine Augen dürften so groß sein wie Suppenteller.

„Er kann die Mayonnaise nehmen, sich seinen Schwanz damit einreiben und verlangen, dass sie es ableckt.“

Verdammt, ich kann diese Bilder, die da durch meinen Kopf rasen, nicht unterdrücken.

„Oder er benutzt das Brot als Knebel, spankt sie mit dem Kochlöffel und bringt sie dann mit dem Griff des Schneebesens zum Höhepunkt.“

Mein Herz rast und mein Hirn macht sich selbständig. Ein Holzschneidebrett wäre auch geeignet, um damit verhauen zu werden. Honig könnte von Brüsten und der Klit geschleckt werden. Mein Milchaufschäumer, der in meiner Hand vibriert, hat mich schon früher auf schlimme Gedanken gebracht. Ein Muskel im rechten Lid zuckt, vielleicht kommt es von der Anstrengung, nur ja keine Miene zu verziehen.

„Auf jeden Fall kann man in einer Küche alle Machtspiele initiieren, die zuhause nur Fantasie sein dürfen. Herr und Dienstmagd. Putzmann und Hausfrau. Oder wie wäre es mit Klempner und kaum erwachsener Tochter des Hauses? Lieferant und Hausherr? Milchmädchen und Butler? Chauffeur und Köchin?“

Seine Stimme wird zu einem Rauschen in meinen Ohren. Was sagt er da? Wie können Worte alleine solche Filme ablaufen lassen? Die Szenen folgen zu schnell aufeinander. Die Schnellvorlauftaste ist mehrfach gedrückt und zeigt mir Tableaus, angefeuert von all diesen Sexfilmchen, die das Internet so hergibt; von den kaum jugendfreien Szenen, die im Fernsehen zu sehen sind; von Fantasien, die ich aus Büchern kenne und aus Geschichten im Netz.

Ich kann ihn riechen. Ben ist mir so nah, dass sein Geruch mich vollständig umgibt. Hitze strahlt von ihm aus wie von meinem Heizstrahler im Bad. Ah, deshalb ist mir so warm. Ich fühle mich verschwitzt. Ich bin sicher, wenn ich meine Stirn berühre, ist sie feucht. Das ist unangenehm, denn dann rieche ich vielleicht auch. Nach Schweiß, nach Erregung, nach mir.

Halt! Ich fliehe aus dem Raum, stoße an den Türrahmen, torkele unbeholfen durch den Flur. Er ist hinter mir und ich fühle mich verfolgt. So dicht, gleich hat er mich!

 

 

Foto: © piotr_marcinski – depositphotos.com

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Kopfkino

Blöde Party. Millionen Worte, alle ohne Inhalt. Worüber sollte man auch reden mit den Kollegen? Politik, Religion, überhaupt Meinungen? Nein, auf keinen Fall. Die Arbeit? Das taten sie jeden Mittag in der Pause und wann immer sie sich irgendwo begegneten. Persönliches? Warum sollte sie mit Kollegen über persönliche Themen sprechen? Das ging die doch gar nichts an.

Das alljährliche Fest war eine Qual, durch die sie durchmusste. Besonders hasste sie die zweite Hälfte. Die Chefs gingen früh, und ab da ging alles den Bach runter. Zu viel Alkohol, zu viel Geschwätz, Gehetze, Intrigen. Lieber verschwand sie auch und bot ihnen Gelegenheit, sich die Mäuler zu zerreißen. Weil sie sich nicht integrierte. Weil sie nicht mitmachte bei gemeinsamen Lottospielen und Geburtstagssammlungen und Krankenkarten. Weil sie sich anders kleidete, anders schminkte, anders sprach.

So war das in einer Kleinstadt, kaum mehr als ein großes Dorf. Sie mit ihren kurzen Röcken, hohen Absätzen und tiefen Dekolletees passte nicht hierher. Hätte sie das früher gewusst … Egal, noch zwei Jahre durchhalten, dann konnte sie mit genug Erfahrung aufwarten.

An ihrer Bushaltestelle stand jemand, eine dunkle Figur im Schatten, nicht zu erkennen, ob Mann oder Frau. Erst beim Näherkommen erkannte sie unter der Kapuze den Bart. Etwas jünger als sie, vielleicht Anfang zwanzig.

Sie stellte sich so auf, dass sie ihn im Auge behalten konnte, zumindest aus dem Augenwinkel heraus. Mehr aus Gewohnheit, als aus echter Sorge. Frauen mussten auf Männer achten, mussten frühzeitig abschätzen, ob sie eine Gefahr darstellten oder harmlos waren.

Bei diesem war sie nicht ganz sicher. Seine Größe und die Breite seiner Schultern gehörten in die Kategorie „Gefahr“, aber sein Verhalten nicht. Er betrachtete sie aufmerksam, aber nicht bedrohlich, nicht wie ein Opfer.

Gut. Oder?

Foggy nightly KievIhre Fantasien schalteten sich ein, wie ein Fernseher, der von alleine zum Leben erwacht. Vielleicht wegen seiner Figur, sie mochte großgewachsene, muskulöse Typen.

Sie sah, wie er auf sie zukam, sie mit seinem großen Körper an die Plexiglaswand der Bushaltestelle presste und ihr ohne Zögern unter den Rock fasste. Sie roch ihn, schmeckte seine Lippen auf ihrer Haut, den Bart auf ihrer Oberlippe, fühlte den weichen Stoff der Kapuze über ihre Wange streifen.

Dann seine Hände. Kein Zögern. Er drang in sie ein, mit zwei oder drei dicken Fingern, nach vorne gekrümmt, auf der rauen Stelle, dann gespreizt tastend und zuletzt, endlich, pumpend, schnell und hart, jedes Vordringen ein Schlag auf ihre Klit. Ähnlich einem Experiment im Biologieunterricht beobachtete sie ihre Reaktionen. Die Nippel hart, die Brüste schwellend und kribbelnd. Wärme und Feuchte und ein Schaudern. Gänsehaut, Keuchen, das rasante Schlagen ihres Herzens. Mehr Feuchtigkeit, bis hin zu Nässe, als er nicht aufhörte, bei jedem Vorstoßen ihren G-Punkt zu reizen.

„Gina.“

Sie schrak auf. Kapuzenmann hatte sich keinen Zentimeter von der Stelle gerührt. Stattdessen stand einer neben ihr, den sie vage erkannte. Einkauf. Einen Kopf größer als sie, Jeans und T-Shirt mit Rockband-Emblem. Wie hieß er doch gleich? Ro-irgendwas, vielleicht Ronald oder Robert oder … egal, nur einer aus der Masse.

Sie nickte, mehr hatte sie nicht übrig für ihn.

Ein Lichtschein. Der Bus kam um die Ecke. Gina stieß sich von der Wand ab, an der sie gelehnt hatte.

Der Kollege benutzte zum ersten Mal den Bus, vielleicht als Vorsichtsmaßnahme gegen zu hohen Alkoholgenuss. Die anderen fuhren nur ihre blöden Karren, egal ob nüchtern oder betrunken. Gina war es recht, sie fuhr Bus aus Prinzip. Warum sollte jeder alleine fahren, wenn es auch umweltfreundlich ging?

Der Kapuzenkerl ging ganz nach hinten, also setzte Gina sich in die Reihe vor dem mittleren Ausstieg. Ans Fenster. Was sich als Fehler erwies, da so ein Platz für Ro-irgendwas freiblieb. Klar, der musste sich zu ihr setzen.

Sie schaute demonstrativ aus dem Fenster und richtete kein Wort an ihn. Stattdessen versuchte sie, wieder in den Film von eben einzutauchen.

Ein Geruch hielt sie davon ab. Sein Geruch. Oder zumindest etwas, das seine Jacke ausströmte. Bier. Ihr Blick zuckte zu ihm. Wieso roch er so intensiv nach Bier? Das Naserümpfen kam automatisch und ungewollt.

„Hat mir einer übergekippt.“ Rouven, eben fiel ihr der Name wieder ein, lehnte sich halb in den Gang und streifte die Jacke ab, die er sich dann über den Schoß legte. „Tut mir leid. Ich rieche wie eine Brauerei.“

Hm. Das stimmte nicht ganz. Jetzt, wo der überlagernde Geruch gedämpft wurde, roch sie ihn. Ein Aftershave oder Parfüm, Sandelholz, Zitrus, irgendwas Herbes. Nicht schlecht.

Seine Wärme drang durch ihren Mantel hindurch. Weil sein Arm ihren berührte. Fest und muskulös, ein wenig zu nah, ein wenig zu intim.

„Wie weit fährst du?“

Sie wollte nicht antworten, tat es aber doch, wenn auch nur vage. „Nicht weit.“ 14 Minuten bis zur Endstation, um genau zu sein. Musste er ja nicht erfahren. Trotzdem schaute sie zu ihm hin, wollte wissen, wie er auf ihre Ablehnung reagierte. Sie störte ihn nicht, ein schwaches Grinsen, dann leckte er sich über die Lippen.

Ginas Muskeln zogen sich zusammen. Der Film ging weiter, aber jetzt trug der Mann vor ihr keine Kapuze mehr.

Konnte er ihre Gedanken lesen? Oder hatte sie mehr gesagt, als sie wusste? Verriet ihr Schweigen ihre Träumereien? Seine Hand legte sich auf ihren Unterleib, wanderte nach unten, schob den Rock beiseite und glitt wieder nach oben. Ein Finger auf ihrem Schlitz, eine Umrundung ihrer feuchten Klit, ein Eintauchen in ihre Nässe. Der Arm drückte fester, presste sie an die Wand neben ihr, sein massiver Oberschenkel in ganzer Länge an ihrem. Das wohlige Gefühl, übermannt zu werden. Ein warmer Körper um sie herum und ein Teil davon in ihr.

Ein Räuspern von hinten. „Brauchen Sie Hilfe?“

Gina drehte sich mühsam um. Rouven ließ ihr kaum Platz. Kapuzenmann stand da und schaute sie besorgt an. Ihr Blick senkte sich, bis er in Rouvens Augen gefangen wurde. Er sagte nichts, und sie war versucht, es ihm gleichzutun, aus Angst, den Zauber zu zerstören.

„Wollen Sie, dass ich Ihnen helfe?“

Sie lächelte. Zum ersten Mal heute Abend.

„Nein. Danke.“

Und öffnete ihre Schenkel ein Stück weiter.

Foto: ©yamonstro – depositphotos.com

 

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Ein Bild von einem Mann

Ich schreibe an einem Roman. Die Frau schaut gerade das erste Mal dem Mann ins Gesicht (ca. auf Seite 50, aber das heißt nicht, dass sie nicht schon vorher eine heiße Begegnung hatten …).

Beim Schreiben habe ich von meinen Figuren von Anfang an ein Bild im Kopf, mal genauer, mal nur eine vage Ahnung. Dieser Mann gehört zu Letzterem. Vielleicht weil er auch so in der Geschichte auftaucht, aus dem Dunkeln, gesichtslos, beängstigend.

Doch irgendwann, nein: jetzt!, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem er ein Gesicht erhalten muss. Manchmal brauche ich ein konkretes Bild. In diesen Fällen bediene ich mich dazu der Dienste des Internets oder gleich entsprechender Datenbanken, von denen ich meine Bilder beziehen kann, ohne Rechte zu verletzen.

Ich hatte solch ein Glück, ich kann es kaum fassen. Genau darum muss ich das Bild mit Euch teilen.

Ein Blick auf dieses Foto und ich war sofort gefangen. Ein Bild von einem Mann. Ein Charakterkopf. Augen, die mich fesseln. Ein Mund, der Sinnlichkeit verspricht. Ausstrahlung, auch Entschlossenheit und Dominanz.man with beard

Ein Mann, der schaut, nicht sich ansehen lässt. Ein Mann, der denkt, nicht gedankenlos in die Kamera schaut.

Perfekt. Ich habe meinen Antagonisten gefunden.

Ja, er ist ihr Gegner. Ein Mann, der sie jagt, wortwörtlich niederringt, sie fängt. Keine Liebesgeschichte. Oder doch? Mal sehen, wie es weitergeht …

Jetzt, mit diesem Bild von einem Mann kann ich weiterarbeiten. Mit Herzklopfen, wie immer, wenn ich mich auch ein kleines bisschen in meine Figuren verliebe.

Was meint ihr zu dem Mann? Ist er ein Jäger?

 

Foto: ©magann-depositphotos.com
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Umfrage

Hallo liebe Leserinnen und Leser von E-Books,

heute gebe ich eine Anfrage der Selfpublisherbibel (wahrlich die Bibel für alle Autoren wie mich, die ihre Bücher selbst vermarkten) weiter, die wissen will, nach welchen Kriterien ihr eure E-Books aussucht und wie ihr sie lest.

Diese Informationen sind für Autoren wichtig, denn nur so können wir unser „Produkt“ verbessern und gezielter anbieten.

Wenn ihr also mir und allen anderen Autoren einen Gefallen tun wollt, dann nehmt euch bitte zwei Minuten Zeit für die Beantwortung von acht Fragen (versprochen, länger dauert es nicht!).

Klickt auf diesen Link zu der Umfrage. Sie läuft bis zum 28.02.2017.

Es werden keinerlei persönlichen Angaben erfasst.

Danke für die Mithilfe!

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