BDSM-Spielzeug-Dienstag – Nippelsauger

Willkommen zum neuen Spielzeug-Dienstag. Heute ist doch Dienstag, oder? Ähm, nun ja, also … ganz bestimmt ist heute Dienstag!

Das Ding auf dem Foto ist ein Spezial-Spielzeug. Es sorgt jetzt nicht gerade für Orgasmen oder lässt mich schreien vor Glück. Aber es hat was.

Das ist ein Nippelsauger. Die gibt es in verschiedenen Größen, also überlegt bitte beim Kauf, welche Größe passen würde, damit er auch passt. Er soll gerade so groß sein, dass er über den Nippel gestülpt werden kann. Der Gebrauch ist ganz einfach: ansetzen, die Schraube drehen und schon entsteht ein Vakuum, das den Nippel in die Länge zieht.

Warum man das tun sollte? Nun, zum einen gibt es ein Wahnsinnsgefühl an so einer empfindlichen Stelle. Zum anderen sieht ein großer Nippel sehr erotisch aus. Der bleibt nämlich meist eine Weile so, auch wenn ihr den Sauger abgenommen habt. Und weiter lassen sich an so vergrößerten Nippeln ganz wunderbar Klammern, Klemmen oder Schmuck anbringen.

Und für die ganz Unerschrockenen gibt es dann noch die zweite Anwendung: Über die Klitoris stülpen und diese „ansaugen“. Ob dafür die gleiche Größe passt wie für den Nippel, müsst ihr selbst herausfinden.

Ach ja, in beiden Fällen kann ein Hauch Gleitgel auf dem Gummiring unten helfen, dass der Sauger auch bombenfest hält. Man kann ihn auch loslassen, er bleibt, wo er sich einmal festgesaugt hat …

Wie immer: Nicht zu lange anwenden und nicht beim ersten Mal gleich wie ein Wilder am Rad drehen. Bitte geht mit solchen Spielsachen vorsichtig um, schaut erst einmal, wie die Frau darauf reagiert, wie weit ihr steigern könnt, damit der Lustschmerz nicht in total unangenehmen Schmerz umschlägt. Ich meine, okay, selbst bei Masochisten ist sinnloser Schmerz nicht lustvoll, oder? Sonst würden die ja den ganzen Tag den Kopf an die Wand hauen …

Zurück zum Thema: Diese Nippelsauger gibt es schon für wenig Geld, sie sind einfach in der Handhabung.

Ach, ich habe ja noch was vergessen: Der eigentliche Effekt besteht darin, dass die Nippel (oder die Klit) danach viel empfindlicher sind als vorher. Jede Berührung ist intensiver, jeder Schmerz auch … Versucht mal die Berührung mit verschiedenen Oberflächen von zart bis kratzig, von lecken bis knabbern, von Feder bis Wartenberg-Rad.

Ich mag die Dinger. Also mögen im Sinne von: Schauer, wenn ich sie sehe, erwartungsvolle Stille, Herzklopfen, und ein feuchtes Höschen (sofern ich noch eines trage) bei der Überlegung, wo das Ding jetzt eingesetzt wird …

 

In diesem Sinne: Habt Spaß, tut euch nicht weh (oder nur so sehr, dass es noch lustvoll ist) und bis zum nächsten Dienstag (also Dienstag-Dienstag)!

Eure

Margaux

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Perlen

Perlen

„Perlen? Als Spielzeug?“, höre ich dich fragen.
Ja. Klar. Halt keines, das es im Sexshop gibt. Oder vielleicht doch? Keine Ahnung. Wir haben sie jedenfalls nicht dort gekauft, sondern in einem dieser Schmuckläden, die es in jeder Stadt gibt. Nein, es sind keine echten Perlen und sie treffen auch nicht meinen Geschmack, was Schmuck betrifft. Das macht aber nichts, weil niemand sie je an mir sehen wird. Nur mein Mann, und der sieht sie nur, wenn sie in mir verschwinden und danach, wenn er sie wieder rauszieht.
Ein geiles Gefühl. Beides übrigens, sowohl rein als auch raus.

Ist das BDSM?
Gute Frage. Es ist sicher kein Blümchensex. Ich finde, es hat etwas mit D/s zu tun, denn ich muss das ja mit mir machen lassen. Schmerz ist auch dabei, je nachdem, wie sehr die Perlen die Vagina ausstopfen und wie es danach weitergeht.
Ein Spiel, das die Perlen in Richtung BDSM bringt, ist definitiv die Aufgabe, keine der Perlen entkommen zu lassen, egal, was passiert. Ob man dabei einen Spaziergang macht oder das Spiel mit Schlägen fortsetzt, sobald die Frau ausreichend feucht wird, ist es verdammt schwer, die alle drinzu-behalten.
Du kannst ruhig ausprobieren, ob du lieber kleine oder große haben willst. Auch die Länge der Kette und damit die Anzahl der Perlen ist sicher für jede Frau unterschiedlich. Denk daran, sie tief reinzuschieben, dabei sollte die Frau sich entspannen.
Ob der Mann sich traut, zusätzlich in die Muschi einzudringen, müsst ihr beide ausmachen. Probieren kann er es ja … Wenn nicht, gibt es noch die anderen Methode, die ich auch in dem Roman „Sex on Board“ verwendet habe.
Mein Mann findet es geil. Okay, ich gebe es zu: Ich auch.

In Sex on Board geht es so:
Endlich. Ich schaffe es kaum über die Gangway. Dann führen sie mich sofort unter Deck ins Spielzimmer. Ron streift mir das Kleid ab, Mike bindet meine Hände an einem Haken in der Decke fest.
Die Schläge mit der Gerte auf meinen Hintern nehme ich kaum wahr. Sollen sie doch Striemen hinterlassen, ist eh egal, solange das Brennen anhält. Ich werde trotzdem noch feuchter und drei Perlen entkommen. Das bringt mir noch mehr Schläge ein, diesmal auf die Nippel. Mike ist extrem treffsicher, und je dicker die Nippel werden, desto einfacher wird es ja. Sie sehen aus wie überreife Erdbeeren, dunkelrot und dick. Wie es sich anfühlt, kann ich nicht mehr von den anderen Stellen unterscheiden.
Ron darf zuerst. Sie machen mich los, legen mich mit dem Oberkörper über das Bett und mit einem Hauch Gleitgel ist Ron in meinem Arsch. Ich schreie, bis Mike mir einen Gummiball in den Mund schiebt. Na ja, ich schreie nicht, weil es schmerzt, sondern nur, weil es so viel ist.
Es ist unglaublich eng, viel enger und ausgefüllter selbst als dann, wenn ich beide Schwänze gleichzeitig drin habe. Ich spüre, wie sein Schwanz über jede einzelne Perle gleitet, so dünn ist die Grenze dazwischen. Die bewegen sich, verschieben sich, reiben an mir und über alle guten Stellen. Besser als ein zweiter Schwanz, ich schwöre es.
Ich komme, nur weil Ron mehrmals wieder rauszieht und sich dann langsam und genüsslich wieder durch den engen Ring schiebt. Das hat mich schon immer besonders geil werden lassen.
Er braucht nicht lange und ich bin gerade wieder auf einem halbwegs normalen Level, als Mike sich in mich reindrückt. Er hat mal wieder alles mitbekommen, Kontrollfreak, der er ist. Was Ron angefangen hat, bringt Mike zur Meisterschaft. Nur rein und wieder raus. Dann wieder rein. Langsam. Beinahe meine ich, den Plopp zu hören, mit dem er hinter die Barriere flutscht. Ich glaube, dort sind die meisten Nerven, jedenfalls ist die Stelle die richtige, mich zum Orgasmus zu bringen.
Wieder bin ich nach nur wenigen Malen auf dem Gipfel. Und noch einmal und noch einmal. Es ist ein einziger, ultrageiler, hammerstarker Orgasmus, der überhaupt nicht mehr aufhört, oder erst dann, als er endlich selbst kommt und sich zum Abschluss noch ein paar Mal in mich reinrammt.
Und ganz zuletzt nochmal, als die beiden langsam und genüsslich jede Perle einzeln herausziehen, in einem Winkel nach oben, dass jede über meine Klit flutscht und den armen, geschwollenen Knubbel besser reibt als meine Finger es können.

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Nippelklemmen

Die Nippelklemmen

Gerade die auf dem Foto sind echt fies. Sie kennen nämlich nur eines: zubeißen. Na ja, nicht beißen. Dafür gibt es noch Klemmen mit Krokodilzähnen, aber die will ich wirklich nicht an mir haben! Mir genügt es, wenn sie wehtun …
Denn dafür sind sie da. Nippelklemmen sollen nicht zart sein, aber sie können von leichtem Kneifen bis hin zu hartem Kniff alles. Am liebsten sind mir diejenigen, die mit einer Schraube eingestellt werden können. Man merkt schnell, wenn sie zu leicht eingestellt sind (dann fallen sie nämlich ab) und man kann sie nachjustieren. Mein Mann spielt gerne damit, da er sie im Laufe des Spiels immer fester zudrehen kann. Was man anfangs nämlich kaum glaubt: man gewöhnt sich daran. Nach kurzer Zeit spürt man den Schmerz kaum noch. Zieht man aber stärker an und erhöht damit den Druck, dann tritt die Wirkung wieder voll ein.
Und dann gibt es noch den speziellen Effekt beim Lösen, das kann nochmal den Kick an Schmerz geben, wenn sie vorher richtig fest waren, weil dann das Blut recht schnell reinschießt. Macht man das im richtigen Augenblick, zum Beispiel am Beginn des Höhepunkts, kann der eindeutig fester ausfallen. Abhängig von der Intensität, den er eh schon hat natürlich.
Die Klemmen auf dem Foto haben eine Besonderheit. Sie schließen sich fester, wenn man Zug ausübt. Das kann man tun, indem man an der Kette zieht, oder indem man Gewichte anhängt. Wir haben keine Gewichte, mein Mann spielt lieber mit der Kette. Bei bestimmten Bondage-Varianten kann er so die Kette mit einbinden, so dass ich quasi selbst den Zug auslöse durch meine (von ihm gesteuerten) Bewegungen.
Für Anfänger würde ich immer die sanftere Variante, also die mit den Schrauben, empfehlen. Einfach ausprobieren. Vielleicht auch am Anfang nicht zu lange dranlassen, auch das muss man ausprobieren.
Verwendet man sie lang und fest, dann kann es gut sein, dass man das noch tagelang spürt, dass also die Nippel sehr empfindlich sind. Schaden hat es noch keinen gegeben, aber das habe ich sicher auch der Vorsicht meines Mannes zu verdanken.

Klemmen kommen sicher in mehreren meiner Romane vor, aber auch in meinem neuesten, My Body in Your Hands

Hier ein Ausschnitt:

Sehr kühle Finger berühren eine Brust. Sie zupfen den Nippel, der sowieso schon steif ist, in Form. Dann legt sich eine Klemme darum. Eine fiese. Ich schaffe es nur mit Mühe, ein Stöhnen zu unterdrücken. Zum Glück gewöhne ich mich schnell an den Schmerz. Das ist gut. Doch nein, es ist nicht gut. Denn da passiert noch etwas. Auf einmal wird meine Brust in die Länge gezogen und ich habe das Gefühl, dass mein Nippel abgerissen wird. Aaaah! Nein, er bleibt dran, aber das hier ist ein anderes Kaliber an Schmerzen. Ich vermute, ein Gewicht.
Man geht nicht zimperlich mit mir um, aber das war zu erwarten. Als nach einer kurzen Pause die andere Brust berührt wird, bin ich darauf gefasst. Wieder die Klemme, dann das Gewicht. Diesmal kann ich analysieren, dass das Gewicht nicht nur Zug nach unten ausübt, sondern auch die Klemme fester zupacken lässt. Die Zähne fest zusammengebissen warte ich ab, bis auch dieser Schmerz erträglich wird. Das wird er, ganz bestimmt. Nur nicht gleich. Nicht gleich. Kann man Schmerzen durch die Nase ausschnauben? Ich traue mich jedenfalls nicht, den Mund zu öffnen. Ich will nicht schwach erscheinen. Auf keinen Fall.
Finger in meiner Muschi. Sie finden sofort die richtige Stelle. War ja klar. Die Kuppen reiben über meinen G-Punkt, kreisen, üben Druck aus, rubbeln, streicheln. Ich will das nicht. Ich will keine Lust empfinden, will nicht nachgeben. Aber mein Körper betrügt mich. Nach viel zu kurzer Zeit bin ich kurz davor. Wenn ich könnte, würde ich mich ihnen entgegen drücken, diesen flinken Fingern, die mich so anregen, die mich verführen, die mich bis zur Kante bringen. Dahinter winkt die Erlösung, stärker als mit dem Vibrator, zumindest anders.
Feuer auf meinem Arsch. Die Gewichte wackeln, beißen tiefer in meine Nippel, die Finger streicheln ungerührt weiter. Noch einmal, noch einmal. Flammen von Schmerz auf meiner Haut, Flammen der Lust in mir. Sogar meine Brüste verraten mich, senden Signale, verwandeln den Schmerz in Gier, wollen nur das eine, die Erlösung, die die Finger versprechen. Ein Schlag noch, dann treibt sie mich in die Hölle, die zugleich Himmel ist.
Mmmh, ich fliege, ich rase durch die Nacht, voll mit Hitze, Feuer in mir, an mir. Gott, ja! Ich höre meinen Schrei, diese Mischung aus Geilheit, Hingabe, Frustration, Erlösung, höre alles und bin diejenige, die den Schrei ausstößt, fühle ihn in meiner Kehle, in meiner Brust, in meiner Muschi.

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BDSM-Spielzeug-Dienstag-Vibrator

Der Satisfyer – oder ähnliches
Ich will keine Werbung machen (zumindest nicht für bestimmte Marken). Ich habe auch keinen Vertrag mit irgendeinem Sexshop oder einer Marke, deshalb ist es mir egal, welche Marke das Gerät hat, das ich dir vorstellen will.
Manche sind aber relativ einzigartig in ihrer Wirkweise.
Dieser hier zum Beispiel. Er hat den Vorteil, dass er direkt auf der Klit aufgesetzt wird und damit die Vibrationen in einem Kreis um die Klit verteilt und nicht auf die Spitze. Warum das so ist? Weil es ziemlich tödlich für die Lust sein kann, wenn man die Klit direkt an der Spitze stimuliert. Viel besser ist es, wenn man direkt um sie herum ansetzt. Das tut dieses Ding, genau dafür ist diese Art Tülle gedacht. (Das gilt übrigens auch für die Berührung mit Fingern. Immer im Kreis drumherum ist echt gut!)

Was das mit BDSM zu tun hat?
Spielt man nicht gerade das Keuschheitsspiel, in dem die Frau auf gar keinen Fall kommen darf, so ist doch der Orgasmus das Ziel von Sex jeglicher Art.
Was aber, wenn die Frau mehrmals kommt? Cool, denkst du jetzt wahrscheinlich. Ist doch klasse. Wollte ich immer mal haben.
Was aber, wenn du so oft kommen musst, dass du gar nicht mehr kommen willst?
DAS ist eine Variante des BDSM. Es hat etwas mit Dominanz zu tun, mit dem Ausnutzen der Wehrlosigkeit, mit Unterwerfung unter den Willen des Anderen. Und es ist hart, glaub mir. Diese Art des Spiels ist kein zärtliches Geplänkel, sondern treibt dich bis an deine Grenze und darüber hinaus. Stell es dir vor wie Gekitzeltwerden. Das ist doch ganz witzig, oder? Eine Zeitlang. Aber irgendwann ist der Punkt überschritten, obwohl es ja immer noch das witzige Spiel ist, oder? So ähnlich funktioniert diese Form von Spiel. Der Ausdruck Orgasmus-Folter ist genau richtig.

Auch bei diesem Spiel gilt, dass die Frau gut fixiert werden sollte, wenn sie so reagiert wie ich, nämlich mit Aufbäumen und Umsichschlagen. Wassergaben zwischendurch sollten selbstverständlich sein, genau wie (kleine) Pausen und ein Abchecken, ob noch alles in Ordnung ist.
Für die Nicht-BDSMler ist das Spielzeug natürlich auch geeignet. Übrigens ist es für manche Frauen super, wenn sie erst mit einem solchen Hilfsmittel einen Orgasmus erleben dürfen und danach erst der eigentliche Sex folgt, bei dem sie dann vielleicht noch einmal kommen kann. Sie ist durch das Vorspiel feucht, weich und reagiert besser auf die Stimulation der Penetration.
Nicht zu oft verwenden gilt gerade bei allen Spielzeugen, die solche Art von Vibrationen erzeugen. Mir wurde schon berichtet, dass die Frauen abstumpfen, dass die Intensität jedes Mal gesteigert werden muss und irgendwann auch die höchste Stufe nichts mehr bewirkt. Dann versagt aber auch die manuelle oder orale Stimulation, die Klit ist beinahe unempfindlich geworden. Das wollen wir garantiert nicht! Also: ab und an. Nicht ständig!

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Neuer Roman – yeah!

Ich weiß, Du wartest schon ungeduldig.

Aber: Das Warten hat ein Ende! Er ist nämlich fertig!

Mein Roman heißt: *Trommelwirbel*

My Body in Your Hands

Es ist natürlich ein Roman, in dem es um BDSM geht, in dem es heiß hergeht und der ein Happy End hat.

Genau geht es darum:

Eine Polizistin zeigt keine Schwäche.
Das ist Steffys Motto. Und das tut sie auch nicht. Nicht dem Kollegen gegenüber, der sie mobbt, und nicht gegenüber jenen, gegen die sie ermittelt.
Zugleich sehnt sie sich nach sexueller Unterwerfung, nach Hingabe, nach der dominanten Hand eines Mannes.
Ihr Wunsch nach Respekt führt zu einer folgenschweren Entscheidung, die sie in die Fänge des Mannes treibt, gegen den sie ermittelt. Sie sticht in ein Wespennest aus Frauenhandel und Zwangsprostitution.
Spannung, expliziter Sex, in sich abgeschlossen.

Damit Du eine Ahnung davon bekommst, was ich da geschrieben habe, gibt es hier einen Ausschnitt:

Farid steht hinter der Tür und wartet auf mich. Das ist mehr, als ich erwartet habe. Er fasst meine Hand ohne ein Wort und zieht mich über eine zweite Treppe von dem Wirtschaftsraum nach oben durch einen Flur, bis wir genau in dem Zimmer stehen, das wir heute Morgen besichtigten. Es zeigt auf den Garten, befindet sich sogar genau über dem Wirtschaftsraum.
Ich war auf dem Weg dermaßen angespannt, dass ich kaum noch atmen kann. Lieber beschäftige ich mich damit, auszurechnen, wie groß die Zimmer nebenan wohl sein müssen, wie hoch die Räume sind und dass es noch drei Stockwerke über diesem gibt, die ich noch nicht gesehen habe. Übersprunghandlung nennt man das, glaube ich.
Farid schließt die Tür, dreht mich mit Schwung herum und presst mich mit seinem harten Körper daran. Mein Kampfinstinkt setzt ein, ich spanne alle Muskeln an, aber er hat mir blitzschnell den Arm auf den Rücken gedreht, verwendet den Polizeigriff gegen mich. Nicht so fest, dass ich Gefahr laufe, mir den Arm auszukugeln, wie wir es manchmal tun müssen, sondern nur so, dass ich weiß, dass ich in seiner Hand bin.
Ein Schalter klickt um. Ich ersticke die Seite in mir, die von einem Fehler spricht, und gebe mich ganz dem Gefühl hin, dass ich in seiner Hand bin. Da ich mich zuhause umgezogen habe, trage ich keinen Schlagstock oder Pfefferspray zur Abwehr bei mir, kann mich nicht wehren, habe nur mein privates Handy dabei und keine andere Möglichkeit, Kollegen zu kontaktieren als über die offiziellen Nummern. Kein Notrufknopf, kein Ausweg.
Farid hält mich einfach fest, als warte er den Sturm, der in meinem Innern tobt, ab. Ich fürchte, er weiß genau, was los ist.
Ich gebe nach, werde weich.
Sein Zeichen. Er fasst mir grob in den Schritt. „Lassen wir die Spiele beginnen!“
Mein Atem setzt aus. Springt wieder an. Auf einmal spüre ich das Adrenalin abebben, dafür werden andere Hormone produziert. Ich bin mir meines Körpers sehr bewusst, jedes Zentimeters davon. Und seines, überall dort, wo er mich berührt. Farid ist groß und stark. Ich muss an meine Traummänner denken, die ich benutze, um richtig in Fahrt zu kommen, wenn ich wieder einmal mit einem Mann einen One-Night-Stand habe. Viel zu soft, viel zu nachgiebig, allesamt. Warum nur suche ich mir solche Männer aus anstatt einen wie Farid?
„Wo bist du gerade, Steffy? Nicht bei mir, oder?“ Farids Hand nestelt an meiner Jeans, öffnet sie geschickt und zerrt sie nach unten, bis sie in der Mitte der Oberschenkel wie eine Fessel hängenbleibt. Mein Slip, ein String, den ich sorgfältig ausgewählt habe, gräbt sich tief in meine Haut, als er ihn mit einer Handbewegung vom Körper reißt. Au, das hat wehgetan!
Du wolltest doch Spuren, erinnert mich meine Stimme, und ich weiß nicht, ob es die lustvolle oder die verantwortungsvolle ist.
Eine Hand knallt auf meinen Hintern. Noch mal und noch mal. Ich stöhne dumpf und presse meine Wange an die Tür. „Du wirst dich ganz auf mich konzentrieren, Bulle! Hier bestimmst nicht du, sondern ich. Keine Anweisungen von dir, keine Widerrede. Du wirst dich nicht wehren, sondern mir gehorchen. In allem.“
Seine Lippen legen sich auf meinen Hals, Zähne drücken sich in die Haut. Ich erstarre, fühle mich wie ein Kaninchen in den Fängen des Wolfs. Ich spüre die scharfen Kanten seiner Schneidezähne, die sich in meine Haut graben. Ich hoffe, er wird nicht wirklich zubeißen. Aber er lässt mich spüren, dass er die Macht hat. Ich zerfließe unter diesem Biss wie ein Sahnehäubchen im Kaffee. Mein Verstand wundert sich, dass es so schnell geht, dass er nur wenige Sätze und etwas von seiner Körperstärke benötigt, um mich zu unterwerfen. Mein Unterleib reagiert wie das Tier, das darin steckt, mit Feuchtigkeit, Kribbeln, Pochen. Ich meine sogar, das Anschwellen meiner Klit spüren zu können.
Farid löst seine Zähne aus meiner Haut, dann gibt er mir Raum und zuletzt lässt er meinen Arm los. „Zieh dich aus.“
Ich beeile mich, streife meine Klamotten ab und werfe sie zur Seite. Vor seinem prüfenden Blick fühle ich mich nackter als nackt. Was wird er sagen? Er ist schöne Frauen gewöhnt, die Kollegen überschlugen sich beinahe in ihren Beschreibungen.
„Du hättest in Uniform kommen sollen. Ich wollte immer mal einen Bullen ficken.“


Tja, soft ist er nicht gerade … Dafür spannend!

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Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen und hoffe auf Deine Rückmeldung. Ich will doch wissen, ob ich Deinen Geschmack getroffen habe!

Deine

Margaux

Cover: Dream Design – Cover and Art

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