Knife Play vs Blood Play

Knife Play und Blood Play gehören meiner Ansicht nach zu den Spielen für Fortgeschrittene.

Warum? Weil sie ein hohes Maß an Vertrauen voraussetzen, sonst schlägt das „Spiel“ einer Session sehr schnell um in Ernst mit allem, was dazu gehört. Echter Angst, vielleicht Panik, mögliche körperliche Verletzung, vor allem aber: Seelische Verletzung, Absturzgefahr.

Manche setzen beide Spielarten gleich. Aber das stimmt so nicht. Knife Play ist das Spiel mit Messern, aber ohne Blut zu fordern. Bei Blood Play ist das gewollt, dabei nimmt man das nicht zufällig in Kauf, sondern es ist so gewollt.

Dazu ein paar Ausführungen.

Ich beginne mit Knife Play, das ist die etwas harmlosere Variante. Sie kickt extrem, besonders wenn sich der Dom (wie immer mitgemeint sind auch die Dommes!) geschickt anstellt. Weiterlesen

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Lederharness

Mh, wie ich das Ding liebe …

Wir haben diesen Harness aus Leder bei der BondageFetischWorld im letzten Jahr erstanden und seitdem ist er recht häufig in Benutzung. Wie man sieht, ist er mit vielen Schnallen anpassbar. Das war auch nötig. Weiterlesen

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Analsex, Analverkehr, Sex durchs Hintertürchen

Dass ich selbst ein Fan davon bin, weiß jeder, der meine Bücher liest. Aber nach einigen verfolgten Diskussion in social media möchte ich eines klarstellen:

Niemand muss Analsex haben oder wollen.

Jeder kann.

Analsex ist geil. Punkt.

Der Darm, besonders der Ausgang, ist erheblich enger als eine Vagina, der Schließmuskel massiert den Penis. Außerdem hängt dem Hintertürchen eben der Ruf des Verbotenen an, der einfach lockt.

Analsex kann scheiße sein. Nicht wegen möglicher Spuren von Stuhl, sondern wegen damit verbundener Schmerzen. Deshalb möchte ich mit ein paar Dingen aufräumen, die gerne im Zusammenhang mit Analsex als Stichworte in Kommentaren auftauchen. Weiterlesen

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Wanderung mit Aussicht

Wir gehen wandern. Nicht wie sonst, irgendetwas ist heute anders, ich weiß nur noch nicht was.

Du trägst den Rucksack und willst ihn mir nicht überlassen, sondern reichst mir das Wasser daraus an. Wir nutzen einen Weg, den wir noch nie gegangen sind, aber das ist nichts Neues, das tust du gerne.

Was mich eher verunsichert, ist die Art, wie du mich anschaust. Ich kann es nicht beschreiben, nur dass es anders ist als sonst. Du berührst mich, ziehst mich an der Hand, wenn es dir nicht schnell genug geht, aber nicht nach Art eines Mannes, der genervt ist. Nur ungeduldig. Erfreut ungeduldig, wenn es diese Bezeichnung überhaupt gibt.

Ich fühle mich wie vor einer Überraschungsparty, die Einzige, die keine Ahnung hat. Was mich irgendwie hibbelig macht, gespannt, ein bisschen ängstlich. Weil deine Überraschungen nicht immer das sind, was ich mir wünschen würde. Oder doch, aber weil ich es bin, die darunter leiden muss. Na gut, meistens ist es dann genau das, was ich will. Leiden. Und gleichzeitig genießen.

Du führst, aber das ist bei uns immer so. Ich folge, und ich tue es von ganzem Herzen. Wir kreuzen einen Weg, der noch Reste von Teer aufweist, eine überwucherte Straße. Nein, wir kreuzen ihn nicht, denn du biegst darauf ab, folgst dem Weg bergauf. Nach einer Kehre zeigt sich ein verfallenes Haus, alle Scheiben eingeschlagen, außen fast ganz von Efeu überwuchert, einige Ziegel fehlen. Solche Häuser üben eine besondere Faszination aus. Wer hat hier gelebt? Warum wurde es verlassen? Was findet man darin noch, was von den früheren Bewohnern erzählt? Mein Autorinnenhirn fängt sofort an, Geschichten zu spinnen.

Anstatt das Haus zu umrunden und unseren Weg fortzusetzen, greifst du erneut meine Hand und ziehst mich zum Eingang. Die Tür steht offen, der Boden ist bedeckt von Schmutz und Müll. Die Treppe ist zum Glück aus Beton, sonst hätte ich mich geweigert, nach oben zu gehen. So aber folge ich dir.

Inzwischen ist mein Körper in Alarmbereitschaft. Ich ahne, dass wir nicht aus Versehen hergekommen sind. Du hast das Haus entdeckt und mich mit Absicht hergeführt. Mein Herz klopft schneller, meine Sinne sind geschärft.

Du schaust in mehrere Räume, entscheidest dich für einen. Dreckig, aber zumindest ohne menschliche Hinterlassenschaften, wie der Rest des Hauses auch. Es gibt keine Zeichen von Bewohnern. So einsam will doch niemand übernachten, dazu ohne Wasser und Strom.

„Zieh dich aus.“ Weiterlesen

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Sex auf der Terrasse

Egal, was für eine Art Sex wir auf der Terrasse haben, eines steht fest: Wir müssen leise sein. Oder besser: Ich muss leise sein. ER hat damit kein Problem. Ich schon.

Wir haben Nachbarn. Auf beiden Seiten. Nachbarn, die ebenfalls bei schönem Wetter draußen sind. Zum Glück nicht mit nur einem halben Meter Abstand, wie wir es früher mal hatten. Heute weiß ich, dass ich mich damals nicht nur bei den Geräuschen zurückgehalten habe, weil ich Angst hatte, dass man mich hört. Was letztlich echt scheiße ist. Seine Lust ständig ausbremsen. Immer diese Überlegung im Hinterkopf, ob das schon zu laut war oder noch ging. Das bremst Lust aus. Denn wenn man sich endlich mal gehenlässt, taucht doch irgendwann der Gedanke wieder auf und dann – Vollbremsung von Ms Libido. So richtig. Quietschende Reifen und qualmender Asphalt inklusive.

Und das ist Mist. Weiterlesen

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