BDSM-Spielzeug-Dienstag – Lederharness

Mh, wie ich das Ding liebe …

Wir haben diesen Harness aus Leder bei der BondageFetischWorld im letzten Jahr erstanden und seitdem ist er recht häufig in Benutzung. Wie man sieht, ist er mit vielen Schnallen anpassbar. Das war auch nötig. Weiterlesen

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Analsex, Analverkehr, Sex durchs Hintertürchen

Dass ich selbst ein Fan davon bin, weiß jeder, der meine Bücher liest. Aber nach einigen verfolgten Diskussion in social media möchte ich eines klarstellen:

Niemand muss Analsex haben oder wollen.

Jeder kann.

Analsex ist geil. Punkt.

Der Darm, besonders der Ausgang, ist erheblich enger als eine Vagina, der Schließmuskel massiert den Penis. Außerdem hängt dem Hintertürchen eben der Ruf des Verbotenen an, der einfach lockt.

Analsex kann scheiße sein. Nicht wegen möglicher Spuren von Stuhl, sondern wegen damit verbundener Schmerzen. Deshalb möchte ich mit ein paar Dingen aufräumen, die gerne im Zusammenhang mit Analsex als Stichworte in Kommentaren auftauchen. Weiterlesen

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Wanderung mit Aussicht

Wir gehen wandern. Nicht wie sonst, irgendetwas ist heute anders, ich weiß nur noch nicht was.

Du trägst den Rucksack und willst ihn mir nicht überlassen, sondern reichst mir das Wasser daraus an. Wir nutzen einen Weg, den wir noch nie gegangen sind, aber das ist nichts Neues, das tust du gerne.

Was mich eher verunsichert, ist die Art, wie du mich anschaust. Ich kann es nicht beschreiben, nur dass es anders ist als sonst. Du berührst mich, ziehst mich an der Hand, wenn es dir nicht schnell genug geht, aber nicht nach Art eines Mannes, der genervt ist. Nur ungeduldig. Erfreut ungeduldig, wenn es diese Bezeichnung überhaupt gibt.

Ich fühle mich wie vor einer Überraschungsparty, die Einzige, die keine Ahnung hat. Was mich irgendwie hibbelig macht, gespannt, ein bisschen ängstlich. Weil deine Überraschungen nicht immer das sind, was ich mir wünschen würde. Oder doch, aber weil ich es bin, die darunter leiden muss. Na gut, meistens ist es dann genau das, was ich will. Leiden. Und gleichzeitig genießen.

Du führst, aber das ist bei uns immer so. Ich folge, und ich tue es von ganzem Herzen. Wir kreuzen einen Weg, der noch Reste von Teer aufweist, eine überwucherte Straße. Nein, wir kreuzen ihn nicht, denn du biegst darauf ab, folgst dem Weg bergauf. Nach einer Kehre zeigt sich ein verfallenes Haus, alle Scheiben eingeschlagen, außen fast ganz von Efeu überwuchert, einige Ziegel fehlen. Solche Häuser üben eine besondere Faszination aus. Wer hat hier gelebt? Warum wurde es verlassen? Was findet man darin noch, was von den früheren Bewohnern erzählt? Mein Autorinnenhirn fängt sofort an, Geschichten zu spinnen.

Anstatt das Haus zu umrunden und unseren Weg fortzusetzen, greifst du erneut meine Hand und ziehst mich zum Eingang. Die Tür steht offen, der Boden ist bedeckt von Schmutz und Müll. Die Treppe ist zum Glück aus Beton, sonst hätte ich mich geweigert, nach oben zu gehen. So aber folge ich dir.

Inzwischen ist mein Körper in Alarmbereitschaft. Ich ahne, dass wir nicht aus Versehen hergekommen sind. Du hast das Haus entdeckt und mich mit Absicht hergeführt. Mein Herz klopft schneller, meine Sinne sind geschärft.

Du schaust in mehrere Räume, entscheidest dich für einen. Dreckig, aber zumindest ohne menschliche Hinterlassenschaften, wie der Rest des Hauses auch. Es gibt keine Zeichen von Bewohnern. So einsam will doch niemand übernachten, dazu ohne Wasser und Strom.

„Zieh dich aus.“ Weiterlesen

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Sex auf der Terrasse

Egal, was für eine Art Sex wir auf der Terrasse haben, eines steht fest: Wir müssen leise sein. Oder besser: Ich muss leise sein. ER hat damit kein Problem. Ich schon.

Wir haben Nachbarn. Auf beiden Seiten. Nachbarn, die ebenfalls bei schönem Wetter draußen sind. Zum Glück nicht mit nur einem halben Meter Abstand, wie wir es früher mal hatten. Heute weiß ich, dass ich mich damals nicht nur bei den Geräuschen zurückgehalten habe, weil ich Angst hatte, dass man mich hört. Was letztlich echt scheiße ist. Seine Lust ständig ausbremsen. Immer diese Überlegung im Hinterkopf, ob das schon zu laut war oder noch ging. Das bremst Lust aus. Denn wenn man sich endlich mal gehenlässt, taucht doch irgendwann der Gedanke wieder auf und dann – Vollbremsung von Ms Libido. So richtig. Quietschende Reifen und qualmender Asphalt inklusive.

Und das ist Mist.

Ja, wir sind inzwischen so ‚privilegiert‘, dass wir mehr Abstand haben und ich weiß, dass das tatsächlich ein Privileg ist, das so viele nicht genießen können. Ich weiß es zu schätzen, wobei ich mir trotzdem wünsche, es wäre noch mehr Abstand, wir hätten einen Kilometer bis zum nächsten Nachbarn. Nicht dann, wenn wir keinen Sex haben, dann dürfen sie ruhig näher sein. Ein Dilemma, das nicht zu lösen ist.

Also genießen wir, so gut es geht. Auch mal draußen. Und sind möglichst leise (nie ganz. Kein Wunder …). Bei unseren Spielen sind häufig Schlagwerkzeuge im Einsatz, die draußen eben nur begrenzt einsatzfähig sind. Ein Flogger geht, eine Klatsche, Spanking mit der Hand oder Lederriemen gehen nicht. Das heißt, natürlich gingen sie, aber dann kann ich gleich abbrechen, weil ich garantiert nicht lockerlassen kann, sondern die ganze Zeit überlege, wer was hört.

Also muss er auf andere Dinge zurückgreifen. Klemmen und Klammern zum Beispiel. Festes Zupacken oder Tease & Denial mit Schrei-Verbot. Überhaupt kein Schreien. Stöhnen und Keuchen nur begrenzt.

Inzwischen haben wir raus, wie weit es gehen darf und ich vor allem weiß, dass das zum Spiel dazugehört. Nimmt man es nämlich als besondere Qual, ist das Verbot zu schreien auf einmal nicht mehr ‚lästig‘, sondern eben Teil des Spiels. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Nicht mit einem Spaßspanking, sondern so, dass es wehtut. Und ich nicht schreien darf dabei. Oder es tue, weil es nicht anders geht und ich dafür … du weißt, was ich meine.

ER hat es inzwischen auch raus. Zum Beispiel zu sagen, dass ich mir draußen keine Gedanken um die Feuchtigkeit machen muss. Da liegt ja kein Teppich oder Parkett. Also macht die ‚Schweinerei‘ nichts aus. Was dafür spricht, dass ich mich ganz gehen lassen kann. Wenn da nicht die Nachbarn und das Schrei-Verbot wären. Gerade dieser Widerspruch sorgt letztlich für den besonderen Reiz.

Ach ja, mein Mann hat übrigens den Garten gestaltet. Mit vielen Nischen. Uneinseh-baren Nischen. Er weiß, warum. Ich auch. Jetzt brauchen wir nur noch warme Nächte, aber die kommen garantiert.

Wenn ihr also mal komische Geräusche aus dem Nachbargarten hört, nehmt es locker. Anstatt zu maulen, könnt ihr die Idee vielleicht aufgreifen und dagegenhalten. Wir wollen ja auch in diesen Zeiten Spaß haben. Ohne Partys und ohne Clubs. Zuhause. Zu zweit. Oder mehr? Dann vielleicht doch irgendwo mit viel Abstand. Es soll Ferienwohnungen geben, die ganz einsam liegen.

Habt Spaß. In den euch gesetzten Grenzen, und manchmal (ein bisschen) drüber raus.

Eure

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BDSM-Spielzeug-Dienstag: PetPlay

Heute stelle ich euch mal eine Spielvariante vor, zu dem ich euch kein eigenes Foto einstellen kann. Warum nicht? Weil ich in meinem Spielzeugschrank nichts habe, was zu PetPlay passen würde. Ich bin keine gute Schauspielerin (denke ich) und mein Mann darin tatsächlich miserabel. Deshalb stehen bei uns Rollenspiele nicht auf dem Programm. Er ist er und ich bin ich. Wenn er mich dominieren/schlagen/unterwerfen will, braucht er dafür keine Ausrede und keine Erklärung.

Anderen macht genau dieser Aspekt eine Menge Spaß. Tatsächlichen Spaß, also auch eine Gelegenheit zum Lachen und Herumalbern. Und es gibt die, die das ganz ernst nehmen, weil sie ganz und gar in der Rolle aufgehen und sie leben, nicht nur zu bestimmten Zeiten in verabredeten Szenen.

Ich habe in der letzten Zeit eine Menge zu PetPlay recherchiert und es kamen so einige Fragen auf. Ich kann mir vorstellen, dass du dazu auch Fragen hast. Vielleicht kann ich ja ein paar davon beantworten.

(Ach ja: Pet ist englisch und bedeutet Haustier.) Nur falls dein Englisch eingerostet ist.

Grundsätzlich geht es um ein Rollenspiel. Mann oder Frau verwandelt sich in einen Hund, eine Katze, ein Pferd, oder was auch immer. Panda, Eisbär, Esel, Schwein, das bleibt alleine der Fantasie überlassen. Weiterlesen

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