BDSM-Spielzeug-Dienstag – Flogger

Manche Shops sortieren die Flogger unter Peitschen ein, andere nicht. Tja, es ist wie mit so vielem bei BDSM: Man hat zwar Worte, die etwas beschreiben, aber nicht immer meint man das Gleiche. Vor allem, weil es so viele Varianten gibt.
Das hier ist für mich ein Flogger.
Manche machen den Unterschied fest an der Intensität oder dem Schmerz. Ein Flogger kann streicheln, eine Peitsche nicht. Ein Flogger kann aber auch ganz mächtig wehtun, je nachdem, welche Schnüre er hat, und vor allem abhängig davon, wie die Schnüre ausgebildet sind.
Je schwerer die Schnüre, desto schmerzhafter, könnte man als Faustregel sagen. Was auch nicht ganz stimmt. Ganz dünne Gummischnüre können verdammt schmerzhaft sein. Na ja, dicke noch mehr.
Bei Leder sind die Schnüre oft anfangs hart, werden aber mit längerem Gebrauch weicher, das ist dann zarter.
Dann gibt es welche mit Knoten an den Enden, die genauso so wehtun, wie sie aussehen.
Bei Floggern kann ich wirklich nur empfehlen, dass man langsam damit anfängt, oder aber dass der Dom das auch mal an sich selbst testet.
Abgesehen von der Schlagkraft spielen aber noch einige andere Dinge eine Rolle: Jede Sub empfindet den Schmerz anders, und zwar auch je nach Tag (mit Absicht sage ich Tag: Frauen haben so große Hormonschwankungen im Zyklus, dass auch das Empfinden von Schmerzen dadurch ganz unterschiedlich sein kann). Was also an einem Tag noch erträglich oder lustvoll war,  ist vielleicht am anderen schon viel zu viel.
Wie immer gilt hier, dass man entweder ein Safeword vereinbaren (und auch nutzen!) sollte, oder aber der Dom seine Verantwortung sehr ernst nimmt und immer wieder das Befinden kontrolliert. Wir wollen ja nicht prügeln, sondern Lust aus dem Ganzen gewinnen, oder?
Und dann kommt es auch noch auf die Stellen an, die man damit bearbeitet. Wie wohl jeder weiß, ist der Hintern nicht nur groß genug dafür, sondern auch aufgrund seiner Speckschicht (oder Muskulatur, je nach Bauart) geeignet, so manches zu ertragen. Das gilt nur für wenige andere Stellen am Körper. Dass man die Nieren bitte nicht treffen sollte, hat sich sicher auch schon herumgesprochen. Ober- und Unterschenkel, Schultern und Rücken, Oberarme, Brüste (eingeschränkt) sind die üblichen Ziele. Wer acht gibt, kann auch zwischen die Beine schlagen, aber dann bitte mit Verstand. Hier kann schon ein einzelner Treffer direkt auf die Klit eine Frau aus dem Spiel reißen, eine andere braucht es.
Mein Mann hat sich langsam an alles herangetastet, und dafür bin ich ihm sehr, sehr dankbar. Wie gesagt geht es ja nicht darum, sich verprügeln zu lassen. Und Lust ist eben in einem bestimmten Bereich möglich, der bei jedem unterschiedlich ist. Man sollte sich da vor allem nicht von Videos beeinflussen lassen, bei denen oft Menschen agieren, die schon Hornhaut auf dem Arsch haben oder extreme Masochisten sind oder gar das Ganze nur für Geld hinnehmen, ohne überhaupt etwas Positives dabei zu empfinden. Das ist nicht das, was wir erreichen wollen.
Wird der Flogger richtig eingesetzt, kann man das stundenlang ertragen, wobei sich das Empfinden (ähnlich einem Spanking) ständig verstärkt und ändert. Ich war schon im Subspace dabei, einige Male nah dran, was auch wieder die Gefahr birgt, dass ich nicht mehr entscheiden kann, ob es nun schon zu viel ist oder nicht. Das erfordert aber Geduld, Vertrauen, sozusagen den richtigen Zeitpunkt oder Ort und vor allem das richtige Mindset, also die Möglichkeit, sich ganz fallen zu lassen.
Dann ist ein Flogger immer noch schmerzhaft, aber eben mit gutem Schmerz, einem Vorläufer der Lust, der alles Fühlen intensiviert.
Bitte sag mir doch in einem Kommentar, ob es dir mit einem Flogger auch so geht und welche Art von Flogger du besonders gerne magst, damit wir ein paar Erfahrungen sammeln, an denen Anfänger sich orientieren können.


Rolf aus Eine Affäre in Berlin ist ein Meister darin, den Flogger zu schwingen, wie ihr hier lesen könnt:

Er ließ seine Hände über sie gleiten, prüfte alle Seile, fragte Sophie nach ihrem Befinden, küsste sie und drehte sich dann um zu der Tasche, die er schon vorher hier abgestellt hatte. Als er sich ihr wieder zuwandte, hielt er den Flogger in der Hand.
„Der Flogger, liebe Sophie, ist ein perfides Instrument. Er kann alles von zartem Streicheln bis zu bösen Striemen, er kann Schmerz und Lust und Freude und Pein verursachen. Es kommt nur darauf an, was man damit macht. Und wo man ihn einsetzt. Und wie lange man ihn verwendet. Ich werde dir ein wenig von dem zeigen, was man mit diesem Ding anfangen kann. Ich werde nicht auf Betteln und Flehen reagieren, ich werde selber entscheiden, was du ertragen kannst, und wie lange du es ertragen kannst.
Ich weiß, ich verlange viel von dir, aber wenn du dich zurückerinnerst, weißt du, dass ich dich zwar über deine Grenzen hinaus getrieben habe, aber nur um dir zu beweisen, dass deine Grenzen viel weiter gesteckt sind, als du glaubst. Du kannst also schreien, flehen, weinen, fluchen oder was auch immer, ich werde mich davon nicht beeinflussen lassen. Und es wird auch niemand hören und dir zu Hilfe kommen, das kann ich dir versichern. Mein Grundstück ist so groß, dass niemand dich sehen oder hören kann. So, nun küss mich und dann geht es los!“
Was sollte sie hierzu wohl sagen? Am besten gar nichts. Es war ja bereits entschieden. Rolf hatte für sie entschieden, wie es seine Art war, und sie hatte sich ihm überlassen – wieder einmal. Der Kuss war wunderbar. Er war zärtlich, innig, intensivierte sich, bis sie in seinen Mund stöhnte und keuchte, als er endlich die Lippen von ihren nahm. Sie hatten sich selten geküsst, fiel ihr auf. Nun, es war sicherlich gut so gewesen, da sie ja keine Liebe verband, sondern nur ein Verhältnis. Aber dieser Kuss war beinahe der Kuss von Verliebten, nicht unbedingt ein Kuss, den ein Fremder einer Frau geben würde, die ihn morgen verlassen würde.
Die Berührung der Lederstränge brachte sie auf andere Gedanken. Er streichelte sie damit, ließ die Stränge über ihren ganzen Körper fließen, ließ sie über ihre Nippel gleiten und um ihren Hals.
Jetzt wusste Sophie, warum sie ihre Haare feststecken sollte. Die Riemen durften sich nicht darin verfangen. Rolf umrundete sie immer wieder und auch wenn Sophie versuchte, sich auf den ersten Schlag vorzubereiten, traf es sie doch unerwartet.
Er traf ihre rechte Brust und einer der Lederstränge hatte genau ihren Nippel erwischt. Sophie japste, da die Berührung einem Nadelstich gleichkam. Die linke Brust wurde genauso behandelt.
Und dann unterschied sie nicht mehr zwischen einzelnen Schlägen. Die Stränge rotierten an dem Griff und trafen immer wieder, er zielte nur auf ihre Brüste und hier vor allem auf die Nippel. Ihr Busen rötete sich immer mehr, die harten Knöpfe schwollen an, ebenso wie die prall gespannten Kugeln. Das Seil schien sich zusammenzuziehen, doch waren es nur ihre Brüste, die sich ausdehnten.
Sophie biss die Zähne zusammen, aber sie konnte ein Wimmern nicht unterdrücken, das sich herausstahl. Dann stöhnte sie, immer lauter, bis sie endlich den Mund öffnete und ihren Schmerz über das Dach und den Garten schrie. Es tat weh, richtig weh. Der Aufprall der einzelnen Stränge fühlte sich an wie Nadelstiche in einer offenen Wunde.
Endlich hörte er auf. Er trat ganz nah vor Sophie hin, bis ihre Brustwarzen sich bei jedem schluchzenden Atemzug an seinem Hemd rieben. Er wischte mit einer Hand ihre Tränen aus dem Gesicht, dann nahm er ein Taschentuch und putzte ihr wie einem kleinen Kind die Nase.
Sie beruhigte sich unter seiner Behandlung wieder, drückte sich sogar an ihn in dem Bedürfnis, Körperkontakt herzustellen, aber er trat wieder zurück.
„Das hast du sehr gut gemacht, Süßes. Nun wollen wir weitermachen.“

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Seile

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich Seile liebe …
Das Gefühl auf der Haut ist unvergleichlich, doch noch viel mehr geht es um das Gebundensein.
Ich bin ein Kopfmensch, auch wenn ich das nicht gerne bin. Aber das führt dazu, dass ich über alles nachdenken muss. Mein Denken lässt sich nicht abstellen. Egal, um was es geht, ich bin ständig am Analysieren, Planen, auch Kritisieren (und oft genug mich selbst). Es führt zum Beispiel dazu, dass ich ständig über mein Aussehen nachdenke, darüber, wie ich jetzt auf meinen Partner wirke, was er jetzt wohl von mir denkt, ob das alles so in Ordnung ist, ob ich ihm falsche Signale sende, ob er das Gefühl hat, ich verlange zu viel … Das und tausend Dinge mehr gehen mir durch den Kopf. Ja, auch beim Sex.
Vielleicht bin ich deshalb so begeistert von BDSM, weil ich nur in unseren Szenen endlich mein Denken abschalten kann. Manchmal durch Schmerz.
Manchmal auch durch das Gebundensein. So wie mit solchen Seilen.
Irgendetwas stellen diese Seile mit mir an. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, vielleicht auch, weil ich nicht darüber nachdenke, wenn es so weit ist. Ich verwende häufig in meinen Büchern die Formulierung, dass es im Hirn Klick macht. Weil ich es so empfinde. Da wird ein Schalter umgelegt, der das Denken abschaltet. Ja, ein bisschen wie eine Lampe. Natürlich bin ich deshalb kein tumbes Stück Fleisch, natürlich denke ich noch, aber vorwiegend fühle ich. Ich bin im Moment, nicht in der Planung der Zukunft. Ich bin ganz da, bin ganz ich, fokussiert auf das, was geschieht.
Deshalb sind Seile für mich etwas so wunderbares. Dabei muss es gar kein Shibari sein, es genügt ein festes Seil, mehrere Knoten. Mein Mann ist da sehr kreativ, und ich überlasse mich ihm voll und ganz. Ich weiß, dass er auf mich achtgeben wird, dass er meine Sicherheit im Auge behält, dass er meine Durchblutung prüft, auch das ist ein Grund, dass ich mich fallen lassen kann.
Er benutzt gerne Baumwollseile wie dieses hier, auch weil er der Ansicht ist, dass rot mir gut steht. Wir haben aber auch Hanf- und Juteseile in unserem Repertoire, genauso wie wir schon mit diversen Seilen aus dem Baumarkt experimentiert haben. Nicht alle sind geeignet, aber das muss jeder für sich ausprobieren. Der Vorteil (den manche als Nachteile ansehen) von Baumwollseilen ist, dass sie sich nie so zuziehen können, dass sie nicht mehr zu öffnen sind. Sie sind dehnbar, schmiegen sich wunderbar an, sind weich.
Manchmal wünsche ich mir (nun ja, ich bekomme es nur dann, wenn er es sich wünscht), dass ich in die härteren, raueren Seile geknüpft werde, weil ich das Gefühl ebenfalls mag.
Ach ja, Baumwollseile hinterlassen nicht so tiefe Spuren wie Hanf oder Jute. Das mag dem einen als vorteilhaft erscheinen (wenn man am anderen Tag arbeiten gehen muss), ich habe nichts dagegen, sondern sonne mich, wie viele Subs, die ich kenne, in den Malen auf der Haut, weil sie die Erinnerung noch intensiver machen.
Übrigens lässt die Baumwollvariante sich waschen, was auch praktisch ist. Immerhin sind bei den Spielen immer irgendwelche Körperflüssigkeiten mit dabei …


Ich schätze mal, dass ich schon häufiger Bondage in meinen Büchern verarbeitet habe, aber ganz besonders natürlich in der Story „Entfesselt“ aus der Reihe Club Cuffs and Whips. Deshalb gibt es daraus auch einen Ausschnitt.

Die Rollenverteilung sagt mir hier mehr zu. Der Mann ist offensichtlich der dominierende Part, die Frau ist nackt und nur mit einem Halsband geschmückt, dessen nach unten gebogene Spitze sich in die Kuhle unter dem Hals schmiegt. Es sieht aus wie ein Schmuckstück und sie trägt es auch so.
Sie hat den Kopf erhoben, nur der Blick ist gesenkt. Der Mann steht hinter ihr und fesselt sie. An der Bewegung ihrer Schultern ist zu erkennen, dass er gerade ihre Ellbogen zusammenzieht, eine rigorose Fesselung, die äußerst unbequem werden kann. Vermute ich. Ich versuche mit aller Kraft, der Versuchung zu widerstehen, ebenfalls die Arme nach hinten zu ziehen und nachzuprüfen, wie es sich anfühlt.
Die Geste, die der Mann nun vollführt, lässt mich erstarren. Er hat die Frau in seine Arme genommen, umschließt ihren Oberkörper, zieht ihren Kopf zurück an seine Schulter. Sie ist ganz nachgiebig, lehnt sich voll an ihn, zeigt keine Angst oder Zurückhaltung. Wie kann sie sich so fallen lassen? Sich einem Mann ergeben, der sie fesselt, vielleicht noch schlägt oder ihr sonstige Schmerzen zufügt? Was nicht zwangsweise passieren muss, aber eben doch kann. Sie könnte sich jedenfalls nicht dagegen wehren.
Zum anderen berührt mich seine Sanftheit. So viel Zuneigung, sogar Liebe, spricht aus dieser Bewegung. Er achtet auf ihre Reaktionen, geht sorgsam mit seinen Seilen um, aber noch viel sorgsamer mit ihr. Erst als er zufrieden ist mit ihrem Zustand, merkt, dass sie sich ihm ganz überlässt, macht er weiter. Das Seil wandert jetzt nach vorne und wird in zwei Schlaufen über und unter ihren Brüsten gelegt und in ihrem Rücken verschnürt. Die roten Seile auf ihrer hellen Haut sind einfach nur schön. Noch zweimal wird das Seil um ihren Oberkörper gelegt, diesmal direkt über ihre Brüste.
Einen Moment wundere ich mich, weil es verdreht wird, was so unordentlich wirkt im Gegensatz zu den säuberlich gelegten Schlaufen bisher. Als er es hinter ihrem Rücken verknotet hat, kommt er nach vorne. Seine Finger packen einen Nippel und mit einem einzigen Griff liegen die verdrehten Seile so um ihre Brustwarzen, dass diese wie von einer Klemme gepackt werden.
Auf ein erstes gedankliches ‚Ah‘ folgt ein erschrecktes Luftanhalten – das muss doch wehtun! Ich stelle mir vor, wie sich das anfühlen könnte. Bestimmt fester als ich es bei mir ausprobiert habe. Ich wünschte, meine Nippel würden so gequetscht! Ich spüre beinahe den Griff, mit dem er die gleiche Handlung auf der anderen Brust wiederholt.
Nach einer gemurmelten Anweisung kniet sie sich mit seiner Hilfe hin. Er geht um sie herum und schiebt seine Schuhe fordernd zwischen ihre Knie, immer weiter vor, bis sie die Beine weit gespreizt hat, Ober- und Unterschenkel aufeinander, und auf ihren Fersen hockt. Ein neues Seil wandert unter dem linken Knöchel hindurch, dann über den Oberschenkel und wird verknotet.
Ich werde durchgeschüttelt von einem Schauder. Ich ahne, wie er weiter verfahren wird und er tut es. Das Seil wird in engen Schlaufen, immer wieder verknotet, über ihr Bein geführt bis zum Knie. Nun kann sie es nicht mehr bewegen und ein wunderschönes Muster zeichnet ihr Bein.
Ich bin nass. Ja, ich bin sicher, dass man es sehen kann, wenn ich mich bewege, da die Feuchtigkeit so üppig ist, dass meine Oberschenkel schon benetzt sind. Ich kann meinen Blick nicht von dem Schauspiel lösen. Das Seil ist wie ein Strudel, der mich anzieht, unhaltbar einsaugt. Ich schaue selbst dann nicht weg, als Martin mich zur Seite schiebt, ein Stück in den Raum hinein. Wenn er mich genauso binden würde, käme kein Protest über meine Lippen. Höchstens ein ekstatisches Stöhnen.

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Glasdildo

Auch dieses Spielzeug ist nicht nur für BDSM-Fanatiker zu verwenden. Warum, ist wohl klar. Trotzdem gehört es für mich dazu. Eines dieser Teile, die Dom gerne nimmt, wenn er Sub länger quälen will, sie vielleicht von Höhepunkt zu Höhepunkt treiben oder gar zum squirten bringen will.

Ein Punkt, der mir dabei gefällt, ist, dass dieser Glasdildo optisch und haptisch sehr ansprechend ist. Ich mag Glas, ich mag die Farben daran und darin. Und die Haptik? Nun, zum einen hat er zwei Enden, die man gerne für zwei Öffnungen verwenden kann, wobei es da keine Vorschriften gibt. Aber besonders mag ich die „Knubbel“. Knubbel massieren noch mal extra, Knubbel regen an, Knubbel sind was Feines. Ja, mag ich sehr …

Wie immer: Das soll keine Werbung sein, schon gar nicht für diesen speziellen Dildo. Ich weiß nicht einmal mehr, wo wir ihn gekauft haben, vielleicht hat mein Mann ihn auch alleine ausgesucht. Auf jeden Fall ist er ein so schönes Exemplar, dass ich ihn einfach vorstellen musste.

Übrigens lässt Glas sich sehr einfach reinigen, das ist immer von Vorteil.

Außerdem kann es sehr kühl sein und damit extra quälend (mein Mann legt ihn gerne in den Kühlschrank oder tunkt ihn in Eiswasser). Aber zum Glück wärmt er sich auch schnell auf … Trotzdem ist das wieder ein Beispiel dafür, dass man aus/mit (fast) allen Spielzeugen mehr machen kann, als sich auf den ersten Blick offenbart. Würden wir mit einer weiteren Partnerin spielen, könnte ich mir vorstellen, dass die beiden Enden dafür auch ganz praktisch wären. Und die Knubbel (erwähnte ich die schon?) lassen sich auch prima außen verwenden, also auf und ab über der Klitoris, zum Beispiel.

Und nur so nebenbei: Wenn man frau auf das anale Spiel vorbereiten will, gibt es den Extra-Kick, wenn sie den Dildo erst noch anfeuchten darf. Oder muss?


Damit euch nicht langweilig wird, gibt es heute einen Ausschnitt aus Eine Affäre in Berlin. Viel Spaß!

„Nicht mehr lange, Tristan, dann kannst du sie haben. Nur noch ein bisschen Geduld. Die Vorfreude ist doch immer die schönste Freude, oder was meinst du?“

„Ich meine“, antwortete Tristan, „dass ich schon längst wieder bereit bin für die nächste Runde. Was hast du noch vorher geplant?“

„Nun, unsere Süße hier ist vielleicht noch nicht bereit. Deshalb werden wir ihr helfen, noch ein bisschen bereiter zu werden. Und dazu werde ich hiermit ein wenig nachhelfen.“

Etwas Kühles berührte ihre Schamlippen, es war eher eiskalt zu nennen, etwas Hartes mit glatter Oberfläche. Als er es zwischen ihre heißen Falten schob, zog sie erschrocken die Luft ein. Es war eiskalt und es ließ ihr einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen. Sie spannte unwillkürlich ihre innere Muskulatur um den Eindringling an. Jetzt bekam sogar ihre Gänsehaut eine Gänsehaut.

Es war unglaublich, dieser Kontrast zwischen dem kalten Gerät und ihrer Hitze. War es Eis? Aber dann müsste es schon längst schmelzen und sie würde das Wasser fühlen. War es Metall?

Sie hielt es nicht mehr aus. „Rolf, was ist das?“, japste sie mit einer unnatürlich hohen Stimme. „Es ist fürchterlich kalt!“

Er gluckste vor sich hin. „Das, meine Liebe, ist ein Glasdildo, der im Eisfach war. Er wird dich ein wenig herunterkühlen. Und das wiederum wird uns ein unglaubliches Gefühl verschaffen. Tristan, du darfst es als Erster ausprobieren.“

Sie hörte, dass Tristan seinen Stuhl zurückschob und hinter sie trat. Schnell zog Rolf das kalte Ding aus ihrer Muschi, das sofort von Tristans Schwanz ersetzt wurde. Er stöhnte lauf auf.

„Wow, das ist unglaublich, der Kontrast zwischen der Kälte und der Hitze, die ich erwartet hätte! Verdammt, ein guter Trick, den muss ich mir merken.“

Er hielt natürlich nicht still, sondern hatte sofort begonnen, mit seinem Penis in sie zu stoßen. Sophie stöhnte ebenfalls. Diese Fülle! Tristans Eichel fühlte sich sehr gut an in ihr, der dicke Kopf berührte alle guten Stellen.

Leider war es nach wenigen Stößen wieder vorbei. Gerade hatte sie sich wieder ein wenig aufgewärmt, als wieder der kalte Stößel eingeführt wurde. Er war immer noch eisig – wieder schauderte es Sophie. Nach einigen Augenblicken wurde er wieder entfernt. Diesmal erkannte sie den Schwanz sofort, denn Rolfs Gerät fühlte sich irgendwie vertrauter an. Sie war sich nicht sicher, ob sich durch die Kälte ihre Vagina zusammengezogen hatte, oder ob sein Schwanz durch die Handhabung des Dildos weiter angeschwollen war, jedenfalls fühlte er sich noch dicker an als vorher. Er dehnte sie so angenehm und der Temperaturunterschied war so reizvoll, dass sie glaubte, gleich zu kommen. Wenn er nur ein wenig weiter machen würde! Wenn er sie nur noch fester packen würde, und mit aller Kraft in sie stoßen würde! Oder sie wieder auf den Hintern schlagen würde! Oder nur ihre Nippel weiter bearbeiten würde!

Schon war er wieder draußen. Verdammt!

„Rolf…“, bettelte sie, „mach weiter!“

„Nein, nein, noch nicht! Hier, halt das so lange fest! Und jetzt gehst du rauf ins Schlafzimmer und kniest dich auf das Bett, so dass du uns deinen hübschen Hintern entgegen reckst, wenn wir nach oben kommen. Und dann wartest du auf uns, ohne dich zu rühren. Hast du verstanden?“

„Ja, aber…“

„Kein aber, du tust, was ich dir sage! Rauf mit dir!“ Ein fester Klaps ließ sie gehorchen.

Sie hatte Angst, der Glasdildo würde ihr auf der Treppe herausgleiten, also ging sie ganz vorsichtig und presste ihre Muskeln fest um ihn. Außerdem hatte sie die Hoffnung, durch den Druck vielleicht kommen zu können, aber natürlich reichte das nicht aus. Auf dem Bett drapierte sie sich so, wie Rolf es gefordert hatte: auf allen Vieren, die Beine gespreizt, den Po genau zur Tür ausgerichtet.

Das gibt es als E-Book für Kindle und Tolino (z. B. bei Thalia), als Taschenbuch nur bei Amazon.

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Perlen-Slip

Ich weiß, ich weiß … die Hardcore-BDSMler werden sagen: Was hat das mit  BDSM zu tun?

Hat es aber. Weil ich das nie einfach so getragen hätte, wenn mein Mann es nicht anordnen würde. Na, was sagt ihr dazu?

Auch das ist Teil von BDSM. Etwas, das ich in meinen Romanen auch rüberbringen möchte. Dass Unterwerfung auch stark machen kann. Wenn man nämlich einen Partner hat, der dir hilft, deine Schwächen zu überwinden. Der dafür sorgt, dass du dich was traust.

So ist es bei mir. Ich hätte mich so vieles früher nie getraut. Klar ist das nicht bei allen Frauen so. Aber ich bin so viel stärker geworden, seit ich mich bewusst unterwerfe. Weil ich jemanden im Rücken habe, der mich führt.

Ob ich das richtig ausgedrückt habe? Keine Ahnung. Ich hoffe einfach, ihr versteht, was ich meine.

Zurück zum Spielzeug.

So ein Slip lässt sich wunderbar in ein Spiel integrieren. Gerne auch in der Öffentlichkeit zu tragen … am besten aber nur mit einem Rock drüber. Bei engen Jeans kann das sehr unangenehm werden, da stirbt die Lust schnell.

Aber ich kann euch sagen, dass das Tragen von solchen Perlchen die Lust ganz schön anheizt. Es fällt nicht leicht, damit stillzusitzen. Bei mir kommt dazu immer auch der Reiz der möglichen Entdeckung. Nicht, weil man den Slip sieht, sondern eher, weil man feuchte Flecke auf Polstern hinterlässt. Oder man mir die Erregung ja auch ansehen kann oder gar riechen kann.

Wie wäre es damit, das in euer Spiel einzubauen? Oder habt ihr schon alle so einen Slip und tragt den ständig? Ich bin (wie immer) gespannt, wer sich traut, das zu kommentieren.


Bisher habe ich einen solchen Slip noch in keinem meiner Romane eingebaut. Aber in My Body in Your Hands geht es in einer Szene auch um einen Slip …

Ich streife über die Rückseite ihrer Beine, ganz leicht, gerade so, dass sie es spürt, und gerade so, dass es kitzelt. An den Kniekehlen zuckt sie und Gänsehaut ziert die Haut ihrer Schenkel. „Meinst du, es wäre jetzt an der Zeit, dein Höschen abzulegen?“

„Ja, Jon.“

„Richte dich auf.“ Ich rühre mich nicht von der Stelle, als sie sich mit einer grazilen Bewegung nach oben rollt, so, wie man es im Sportstudio lernt. Jetzt bin ich wieder nur Millimeter von ihrer Haut entfernt, nur diesmal von der Rundung ihres Hinterns. Die mir äußerst gut gefällt. Verdammt, ginge es nur um das Körperliche, könnte ich mich glatt in sie verlieben. Aber eines steht fest: Das hier ist eine einmalige Sache. Zumindest noch.

Mh, wie gut sie riecht! Wie süß die Farbe des Slips mit ihrer Haut kontrastiert. Vielleicht sollte sie ihn gar nicht ablegen. „Schieb den Slip zusammen, bis er ganz zwischen deinen Arschbacken liegt.“

Sie keucht leise, dann beginnt sie, den Stoff mit den Fingern zur Mitte zu schieben. Dabei berührt sie meine Nase, mein Gesicht. Auch das lässt sie aufkeuchen. Sie soll ruhig wissen, wie nah ich ihr bin. Dass ich die Hitze ihrer Haut spüre, dass ich jede Berührung genieße, dass ich sie riechen kann und vor allem, alles sehen kann. Auch die Gänsehaut, die ihre Backen überzieht und die ganz feinen Härchen hochstehen lässt. Ich mag Gänsehaut. Sie beweist, dass sie nicht ungerührt ist, nicht abgebrüht.

Du willst weiterlesen? Schau hier …

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BDSM-Spielzeug-Dienstag – Gerte

Ich fürchte zwar, dass ich das schon von anderen Spielzeugen behauptet habe, aber ich sage es dann einfach noch mal: Das ist mein Lieblingsspielzeug. Eines von denen, die Gänsehaut erzeugen.

Die Gerte kann nur leichten Schmerz erzeugen, aber auch ganz richtig fiesen harten Aua-ich-muss-einfach-schreien-Schmerz. Und einer, der tiefer geht als z.B. ein Flogger. Finde ich. Und das noch abhängig von der Stelle, die sie trifft. Da gibt es riesengroße Unterschiede! Zum Beispiel kann sie auch ganz gezielt eingesetzt werden für die Klit oder überhaupt die Schamlippen oder die Nippel. Brrr. Mich schüttelt es gerade. Aber okay, ja, es macht mich auch geil, nur daran zu denken. Ihr kennt das sicherlich, dieses tiefe, sehnsüchtige Schaudern zusammen mit Muskeln, die sich anspannen, Nippel, die hart werden, Wärme, die sich da unten konzentriert.

Ähem, also, wo waren wir stehengeblieben? Ich bin ein bisschen konfus. Mhm, die Gerte.

Also, die Gerte. Schaut euch um nach schönen Exemplaren. Mein Mann ist extra zum Reitsportgeschäft gefahren und hat diese ausgesucht. Ich vermute stark, dass alle Verkäuferinnen wussten, wofür er sie braucht, aber was soll´s? Er kann das.

Sie ist schön. Und wird häufig genutzt. Sie erzeugt Lust und Schmerz, genau wie sie es soll.

Ach ja, dafür brauchst Du aber immer jemanden, der sie in die Hand nimmt und sie auch richtig einzusetzen weiß. Da gibt es nur eines: Übung. (Verdammt, das macht mich schon wieder an …)

Ich geh dann mal. Mein Mann muss (aua!) möchte möglicherweise üben.

Ciao

Margaux

Okay. Er meint, so viel Zeit hätte ich noch. Dann aber zackig …

In Cocktailbar aus der Reihe Cuffs and Whips benutzt Erik auch eine Gerte an einer erfahrenen Sub, die sich dabei ganz fallenlassen kann.


Sie möchte am Andreaskreuz gebunden werden, erst mit dem Rücken zu mir, dann mit dem Rücken zur Wand. Das Umdrehen führt zu einer Steigerung, da sie sich nun ganz meinen Blicken ausliefert.

Sie will die Gerte spüren und ich zeichne sie mit einem feinen Muster von den Oberschenkeln bis zu der oberen Rundung ihres Hinterns, dann die Schultern und Oberarme. Das alleine genügt noch nicht, erst wenn ich die Vorderseite bearbeite, und dabei wie zufällig ihre Nippel streife und manchmal die Klit oder die Scham treffe, gleitet sie langsam in den Subspace. Ihr gesamter Körper verändert sich, wird weich, nachgiebig, willig. Aber es ist vor allem ihre Seele, die eine besondere Ruhe ausstrahlt, die ich zu spüren glaube. Die Trance hält an, solange ich sie schlage. Sobald sie diesen Punkt erreicht hat, lasse ich meine Schläge möglichst gleichmäßig, dafür ganz sanft fallen, denn nun braucht sie keinen intensiven Schmerz mehr.

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