Bondage – wieso Bondage?

Wie bin ich zum Bondage gekommen?
Ich erinnere mich, dass mein Mann mir vor vielen Jahren beim Sex die Hände mit meinem BH zusammenband. Und an meine Gefühle dabei. Ein Hochgefühl. Ein mentales „Ja! Genauso! Mach weiter!“, das ich nicht aussprach, das aber sicher für ihn fühlbar war.
Warum? Weil ich mir schon seit der Zeit des sexuellen Erwachens (Wann war das? Mit 12, 14? Keine Ahnung, schon lange her!) wünschte, gefesselt, gefangen genommen, überwunden zu werden.
Ich erinnere mich an das Lesen von Marquis de Sade, ich glaube, es war Justine. Abstoßend und faszinierend zugleich. Viel mehr geprägt hat mich aber die Welt von Gor, der Gegenerde (eine SF-Reihe von John Norman). Frauen sind dort vorzugsweise Sklavinnen, sind trotzdem oft erstaunlich stark und kämpferisch, überlassen sich aber (mal freiwillig, mal gezwungen) auch den starken Kriegern.
Nachdem ich das gelesen hatte, träumte ich davon, selbst so eine Frau zu sein. Wünschte mir, auch von einem Raumschiff mitgenommen zu werden auf diese Welt, in der Männer kriegerisch sind und Frauen sinnlich, rein sexuelle Wesen. Und gefesselt werden.
Tja, dann kommt irgendwann die Realität. Ich hatte meinen Teil von Männern – ONS, längere Freundschaften, Affären, wie vermutlich jede junge Frau auch. Keiner von ihnen hat mich geschlagen oder gefesselt. Ich habe nie danach gefragt. So etwas tut frau nicht.
Ich bin schon sehr lange mit meinem Mann zusammen, wir begannen unsere Beziehung wie jedes „normale“ Paar. Damals wussten wir nichts von BDSM, von Spanking oder Bondage.
Bis zu dem Tag, an dem er den BH als Fessel verwendete. Ein kleines Zeichen, aber ein deutliches, denn es kam unerwartet, ohne Absprache, ohne dass ich meine Wünsche geäußert hätte (oder er seine).
Kurze Zeit später war Weihnachten. Ich suchte nach einem Geschenk. Einem ganz Besonderen, das meine Ideen ausdrückte, ohne zuviel zu fordern.
Ich schenkte ihm Stoff, mit dem er mich fesseln konnte. Einfache Streifen, weich, in verschiedenen Längen.
Oh, ihr hättet sehen sollen, wie seine Augen aufblitzten, als er erkannte, was das war.
Im Nachhinein weiß ich, dass unsere Beziehung schon immer von diesem Machtgefälle geprägt war, das eine D/s-Beziehung ausmacht. Ich habe mich ihm schon früher unterworfen, in vielen Dingen. War nach außen die taffe Frau, aber bei ihm das Weibchen, das seine Wünsche erfüllen wollte.
Was das mit Bondage zu tun hat?
Nun, eine Menge. Es gibt Menschen, die brauchen die Fesseln, um ruhig zu werden, um sich ganz in sich selbst zurückzuziehen. Sie verbinden damit nichts Sexuelles.
Andere, wie ich, brauchen die Fesseln, um sich zu unterwerfen. Ich tue es freiwillig, will aber auch gezwungen werden. Liebe das Gefühl, das mir die Seile vermitteln. Er sagt mir damit: „Ich kann dich beherrschen. Du gehörst mir, du wirst gezwungen, dich mir zu unterwerfen.“ Das triggert mich, meine Lust, meine Devotion.
Dass das so funktioniert, liegt aber hauptsächlich daran, dass ich ihm voll und ganz vertraue. Ich kann mich ihm anvertrauen, seinen Händen, die die Seile knüpfen, seinen starken Armen, mit denen er mich hält.
Ohne dieses Vertrauen wäre dieses Spiel für mich nicht spielbar. Wie sollte ich mich fallenlassen, wenn ich darüber nachdenken müsste, ob der Mann, der mich in der Hand hält, nicht zu weit geht?

Ich bin ein Kopfmensch, ich kann das Denken nicht abstellen. Jedenfalls nicht auf Kommando. Nicht, wenn es doch so viel gibt, an das, über das ich noch denken muss. Immer ist da irgendetwas, das noch erledigt werden will und muss. Das Fesseln löscht das Denken aus. Ob es nun ein antrainiertes Verhalten ist oder einfach ein Trigger, ist mir egal. Ich kann in den Fesseln aufhören, zu denken. Dann bin ich nur noch ich, bin ganz bei mir, in mir. Das wird verstärkt, wenn ich zusätzlich Schmerzen empfange, aber das ist ein anderes Thema.

Heute benutzen wir Baumwollseile, weil sie so weich sind. Oder Ketten, weil sie so hart sind.

Keiner von uns beiden braucht kunstvolle Knoten. Seine Knoten haben nur einen Zweck: mich zu binden. Dass man dabei bestimmte Regeln einhalten soll, dürfte klar sein. Wir wollen keinen Unfall, keine Verletzungen. Aber eben auch kein kunstvolles Geknüpfe (Makramee nannte man das früher und stellte damit fürchterliche „Kunstwerke“ her).
Auf der Buchmesse organisierte meine Kollegin Lisa Skydla, an deren Stand ich ausstellen durfte, ein Bondage-Event. Viele kamen. Manche blieben und versuchten es, andere wandten sich beinahe angewidert ab.
Dabei hatte das Shibari, das Harry knüpfte, Bondage-Award-Gewinner der BoFeWo 2017, nichts abstoßendes an sich. Es war asexuell, wenn man das so bezeichnen kann. Eine Demonstration, wie so etwas aussehen kann, dass es nicht verletzt, keine Schmerzen zufügt, eine Gelegenheit, es auszuprobieren. Streicheln mit Seilen, nannte er es. Eine wunderschöne Erklärung, die vielen einleuchtete.
Dabei wurde auch klar, wie unterschiedlich die Menschen auf das Fesseln reagieren. Eine Frau, die anscheinend nie Interesse daran verspürt hatte, war tief beeindruckt. Über die Kunst, die dazugehörte, über die Vorsicht, mit denen der Rigger seine Seile anbrachte, über die Spuren, die trotzdem auf den Armen der Gefesselten sichtbar wurden, aber auch wieder verschwanden. Sie wird sich trotzdem nie fesseln lassen, das machte sie klar. Muss sie auch nicht. Die Lust, gefesselt zu werden, ist nicht ansteckend.
Ich sah aber auch die Augen eines jungen Mannes, der sofort überlegte, wie er seine Begleitung loswerden könnte und dies augenscheinlich auch schaffte, denn er stand pünktlich da und trippelte von einem Fuß auf den anderen, bis er endlich an die Reihe kam. Er gehört sicher zu den „Erweckten“, zu den Angefixten, zu denen, die davon Träumen, die es brauchen, die sich danach sehnen.
Ob er es nun zum Ruhigwerden benutzt, oder es in sexuelle Spiele einbaut, werde ich nie erfahren.
Mir bereitet das Gefesseltwerden Lust. Genauso wie es meinem Mann Lust bereitet, mich zu fesseln oder mich gefesselt zu sehen. Das ist sein Trigger.
Ich bin äußerst dankbar dafür, dass ich den Richtigen gefunden habe, den Topf zu meinem Deckel, den Mann mit den Seilen, der mich fesselt.
Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt auf Fesseln oder Gefesseltwerden, dann bitte ich euch um eines: Macht euch schlau, besucht einen Bondageworkshop. Viele werden angeboten, unterschiedlich lang, unterschiedlich tief gehend. Mal für kunstvolles Shibari, Hängebondage (ropemotion.com, bondageproject.com und viele mehr), mal Fesseln fürs Ficken (wie z.B. bei Baumwollseil.de in Karlsruhe). Die Kosten halten sich meist in Grenzen, das Wissen, das dort vermittelt wird ist immer sein Geld wert. Gerade die Kurse für Anfänger sind auch dazu geeignet, herauszufinden, ob ihr das überhaupt wollt, ob es was für euch ist oder eher nicht. Bitte nutzt diese Gelegenheiten, ehe ihr euren Partner überfallt oder euch verletzt.

 

Mein Kollege Tomasz Bordemé, bekennender BDSMler und Dom, erzählt euch auf seinem Blog, wie er zum Bondage gekommen ist. Schaut in der nächsten Zeit noch mal vorbei, auch andere wollen darüber berichten.

Kennt ihr schon Ben? Er erzählt auf seiner Seite Lusttagebuch auch viele schöne Geschichten zum Thema BDSM. Auch er berichtet, wie seine Liebe zu Bondage begonnen hat. Lest selbst.

Nun hat auch Kari sich der Blogparade angeschlossen. Ihren Beitrag findet ihr hier. Ich entdecke eine Menge Ähnlichkeiten zu meiner Einstellung …

 

Foto: ©wisky – depositphotos.com
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Hurra, hurra!

Cover Hot and Spicy EndversionEs ist so weit! Hot and Spicy ist bei Amazon erhältlich!

Zumindest könnt ihr es vorbestellen, es wird nämlich am 15.10.2017 veröffentlicht. Wer vorbestellt, erhält das E-Book automatisch nach Erscheinen geliefert.

Ihr findet es hier.

Für Abonnenten von Kindle Unlimited wird es für drei Monate in der kostenlosen Leihe stehen.

Ich verabschiede mich jetzt zur Frankfurter Buchmesse, wo ihr mich am Stand F 40 in Halle 3.0 findet, bei meiner Autorenkollegin Lisa Skydla. Dort kann es durchaus einmal zu einer spontanen Lesung oder einer Signierstunde kommen …

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Die Gewinner stehen fest

Meine Lieben,
das Gewinnspiel ist beendet und ich habe per Zufallsgenerator 5 Gewinner ermittelt.
Tata tatatatatataaaaa
Gewonnen haben:
Paket 1: Maddog Nad
Paket 2: Sabine Müller
Paket 3: Katrin Skouras
Paket 4: Bärbel Wittmann
Paket 5: Susanne Grimmelmann

(alle Facebook)
Und weil heute Sonntag ist und ich mich so über eure rege Teilnahme gefreut habe, gibt es noch ein 2. Bücherpaket (Nr. 4). Gewonnen hat dies c. (Kommentar auf meinem Blog).
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!
Ihr erhaltet von mir eine Nachricht.

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Gewinnspiel – 5 Jahre Autorin

Ihr Lieben,

seit fünf (in Zahlen: 5!!!) Jahren darf ich mich nun Autorin nennen. Seit fünf Jahren veröffentliche ich Romane und Kurzgeschichten. Seit 5 Jahren kauft ihr, meine Leser, das, was ich schreibe.

Klar: Zeit für ein Gewinnspiel!

Zeit, euch etwas zurückzugeben.

Was? Natürlich Bücher. Und kleine Geschenke, die ich von der BoFeWo mitgebracht habe. Fiese kleine Dinger, die aua machen können, wenn man sie richtig anwendet. Ob viel oder wenig, bleibt euch überlassen …

Dazu gehören: Die berühmten unschuldigen Mawa-Klammern, die man überall dort anbringen kann, wo etwas weh tun soll. Immerhin haben sie keine Zähnchen …

Und ein kleines, handliches Paddel, das in jede Tasche passt, egal ob Overnightbag oder Riesenkoffer.

Nipplesticks, deren „Quetschstärke“ man so schön einstellen (und steigern) kann. Diese leuchten im Dunkeln, Subbie kann sich also nicht verstecken!

Ein kleiner Flogger in rot – ebenfalls handlich, trotzdem aua.

Ein reines Buchpaket ist auch dabei für diejenigen, die lieber träumen als selbst Hand anzulegen.

Was ihr tun müsst?

In einem Kommentar die Nummer eures Wunschgewinns angeben.

Verlosung okt 17 klein

Das Gewinnspiel findet ebenfalls auf Facebook (Kommentar unter dem Facebook-Beitrag) und unter den Newsletterabonnenten (Kommentar hier auf dem Blog) statt. Wer mehrfach kommentiert, hat größere Gewinnchancen. Bitte beachtet die untenstehenden Teilnahmebedingungen.

Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 06.10.2017, 24.00 Uhr.

Danach werde ich unter allen Kommentaren mit der Nummer des jeweiligen Gewinnpakets einen Gewinner auslosen. Die Gewinner werden am Sonntag, den 08.10.2017 auf dem Blog und per Facebook bekanntgegeben. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 5 Tagen nach Bekanntgabe, wird der Gewinn neu unter den Teilnehmern ausgelost.

Teilnahmebedingungen: Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt. Daten werden keine erhoben. Nur die fünf Gewinner müssen mir zwecks Zusendung der Gewinne ihre Adresse bekannt geben, die ich nur für diesen Zweck nutzen und danach sofort löschen werde. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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BDSM-Roman

Meine Newsletter-Abonnenten und die Instagram-Follower wissen schon Bescheid. Nun seid ihr dran, liebe Leser. Das Cover meines neuen Romans ist fertig. Er heißt

Hot and Spicy

Und so sieht es aus:

Ich bin gespannt, ob es euch gefällt.

An dem Untertitel, oder genauer der Genre-Bezeichnung, habe ich lange gerätselt. Dass es in die Sparte Erotik gehört, ist klar. Es nutzt bei mir auch nichts mehr, es als „Gegenwartsliteratur“ oder „Romane für Frauen“ bei Amazon tarnen zu wollen. Wahrscheinlich leuchtet dort eine rote Lampe auf, wenn ich etwas hochlade. Deshalb wird der „Blick ins Buch“ schneller gesperrt, als ich „Aber …“ stammeln kann.

Okay, ich habe mich damit abgefunden. Ihr als Leser wisst ja, dass es auf diesem Blog Leseproben geben wird (und schon gegeben hat).

Es geht also wieder mal um BDSM. Und auch um eine Liebesgeschichte. Ist es damit eine Romanze? Hm. Ein Liebesroman? Oder ist das zweitrangig?

Ich weiß, natürlich, dass man seine Neigungen auch ohne Liebe leben kann, aber ich finde immer noch, dass sie eben so viel schöner und intensiver sind, wenn es mit Liebe geschieht. Und da ich eine Frau bin, grundsätzlich optimistisch und überhaupt davon lebe, Träume zu verkaufen, muss es also um Liebe gehen. (Okay, ich gebe zu, dass ich manchmal einfach nur Sex schreibe. Pornos beinahe. Aber nur manchmal. Wirklich!)

Um was geht es überhaupt?

In Bezug auf BDSM: Um Spanking. Um eine Dom/sub-Beziehung. Darum, wie man das unter einen Hut bekommt. Wie die vergangenen Beziehungen und Erfahrungen einen Menschen beeinflussen. Dass BDSM nicht etwas Exklusives ist, das nur Milliardäre können. (Ich schwöre, dass das Wort Milliardär nicht ein einziges Mal vorkommt. Auch Jungfrau nicht.)

Ach ja, er spielt in Heidelberg. Eine schöne Stadt, in der ich mal gearbeitet habe, und die ich gut kenne. Aber okay, sie spielt keine so große Rolle, diese Stadt.

Eine wirklich große Rolle spielt also diesmal das Spanking. Mal mit der Hand, mal mit Hilfsmitteln. Immer aber mit dieser Mischung aus Schmerz, Lust und Demütigung, die damit verbunden ist. Hätte ich also Spanking-Roman schreiben sollen? Aber es passiert ja noch mehr …

Und die Bezeichnung „Roman-in-dem-die-Frau-geschlagen-wird-und-das-auch-noch-genießt-und-überhaupt-eine-Menge-Sex-vorkommt“ wäre dann doch etwas zu lang geworden!

Tja, ihr merkt schon: Er ist noch in der Überarbeitung. Ich versuche, euch hinzuhalten. Ein wenig noch. Wirklich. Ganz ehrlich.

Kommt mich doch auf der Bondage Fetish World am Wochenende besuchen, dann können wir das ausdiskutieren … und ich kann euch Leseproben schenken, in denen ihr schon mal schmökern könnt, bis es endlich so weit ist.

Am besten lasst ihr euer Kopfkino noch mit den alten Geschichten warm laufen, bis Hot and Spicy erscheint und euch neues Futter liefert.

Bis dahin,

Margaux

 

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Im Stress …

Hi, ihr Lieben,

es tut mir echt leid, aber ich komme einfach nicht dazu, Geschichten für den Blog zu schreiben. Die Arbeit an dem Roman ist einfach wichtiger. Ich bin ja demnächst noch auf zwei Messen (BondageFetishWorld und Frankfurter Buchmesse) und träume noch davon, dort auch den neuen Roman präsentieren zu dürfen. Ob es klappt, steht noch nicht fest, jedenfalls nicht, wenn ich mir noch weitere Geschichten ausdenke. Also müsst ihr eine Weile verzichten …

Damit der Entzug nicht zu hart wird, stelle ich euch einfach noch einen Kollegen vor, der ebenfalls BDSM-Erotik schreibt. Er heißt Claus H. Herrländer. Ich bin gespannt, ob ihr ihn schon kennt. Er hat bisher zwei Romane geschrieben: Das Dunkle Tagebuch, Teil 1: Herausgefordert und Teil 2: Preisgegeben. Beide sind bei Amazon als E-Book und als Taschenbuch erhältlich. Hier ist der Link zu einer Leseprobe. Der erste Band ist mit 4,5 Sternen bewertet, der zweite sogar mit glatten 5,0. Sehr vielversprechend!

Ich lese gerade Band 1 und bin fasziniert. Ich mag es, aus der Sicht eines Mannes zu lesen. Die erotischen Szenen sind sehr ansprechend und bringen mich in die richtige Schreibstimmung. Aber lest doch einfach selbst.

Noch etwas: Ich werde demnächst das Cover meines Romans bei Instagram zeigen – den Titel erfahrt ihr dann natürlich auch. Seid ihr neugierig?

Ach ja: Leseproben werde ich auf jeden Fall mitbringen, und wenn ich sie von Hand schreiben muss!

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Vorstellung: Mein Kollege Tomasz Bordemé

Ein Autor, der für Gerechtigkeit sorgen möchte und gerne mehr Sex hätte, der nachts schreibt und sich von Kinoklassikern beeinflussen lässt. Wollt ihr mehr wissen? Dann lest weiter, ich lasse Tomasz selbst zu Wort kommen.
Wer etwas gewinnen will, sollte bis zum Ende lesen …

 

Hallo, mein Name ist Tomasz Bordemé und ich schreibe SM & Erotik.
Erst einmal vielen Dank an Margaux, dass ich mich Euch hier auf diesem Blog vorstellen darf.
Anstatt eines langweiligen Lebenslaufs stelle ich mich in Form eines Frage- und Antwort Spiels vor -sozusagen ein fiktives Interview. Am Ende gibt es dann noch ein Taschenbuch zu gewinnen und ein Paar richtig schicke Handschellen.
Wann hast du mit dem Schreiben begonnen? Und in welchem Genre waren deine ersten Schreibversuche?
Geschrieben habe ich schon immer, mal mehr mal weniger intensiv. Sogar schon ganz früh Erotik. In solche rot karierten Schulhefte, die ich natürlich nie jemandem zeigte. Vor ein paar Jahren postete ich eine meiner Stories auf einer SM-Seite. Die kam sehr gut an, obwohl sie im Rückblick überhaupt nicht gut war. In einem Rutsch runtergeschrieben, und ohne Korrektur einfach hochgeladen. Auf diesen Webseiten gibt es immer zwei Fraktionen, eine will reine Sexstories, mit viel Action und wenig Blabla. Die andern mögen es gerne anspruchsvoller, und von dieser Seite kam jede Menge Kritik. Das hat mich gefuchst und meinen Ehrgeiz geweckt, weil ich wusste, ich kann es besser. Ich schrieb und schrieb und schrieb, bis ich soweit war, mit meinen Geschichten beide Fraktionen bedienen zu können, was nicht einfach ist. Dann schickte ich eine Story an ein großes deutsches SM-Magazin und bekam prompt eine Zusage, gleichzeitig begann ich mich mit Self-Publishing zu beschäftigen.
Wolltest du schon immer Autor werden- oder hattest du als Kind einen anderen Traumberuf?
Autor zu sein ist noch nicht mein Hauptberuf, aber ich arbeite dran 😉
Wie integrierst du das Schreiben in deinem Alltag?
Ich arbeite im Messebau, und bin oft unterwegs. Deshalb fehlt mir leider oft die Zeit für die Schreiberei.
Zu welcher Tageszeit schreibst du am liebsten?
Nachts, dann gibt es weniger Ablenkungen
Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?
Viele und ich entdecke ständig neue. Ich orientiere mich am liebsten nach „oben“. Momentan beschäftige ich mich viel mit Drehbüchern. Man kann unglaublich viel lernen, wenn man die Arbeit der Nolan-Brüder, Tarantino oder auch Klassiker wie Hitchcock studiert. Wie sie ihre Geschichten mit maximale Spannung erzählen oder etwa wie sie Charaktere entwickeln. Natürlich funktioniert Kino nach anderen Gesetzen, aber die fundamentalen Prinzipien des guten Erzählens gelten auch hier.
Wie recherchierst du für deine Bücher?
Ich versuche nach bestem Wissen und Gewissen zu schreiben. Es wäre mir einfach zu peinlich, wenn man mich dabei ertappt, dass ich Blödsinn verzapfe. Ich habe auch einen kleinen Logikfetisch, was an meiner Ausbildung (Mathestudium) liegt. Deshalb fallen mir eklatante Fehler, Plotholes, logische Brüche oder ähnliches immer auf, egal ob in Filmen oder in Büchern. Deshalb versuche ich es in eigenen Stories zu vermeiden. Natürlich passieren mir trotzdem gelegentlich Fehler, vor allem dann, wenn ich einen Text nachträglich bearbeite. Zum Glück habe ich gute Betaleserinnen, die mich darauf aufmerksam machen, wenn z.B. eine Protagonistin anfängt zu reden, obwohl sie irgendwo zuvor geknebelt wurde.
In meinem Genre Erotik/SM habe ich aber bisher keine großartigen Recherchen benötigt. Höchstens, dass ich wegen einer Story mal eine ganz bestimmte Fesselung getestet habe, weil es für die Story erforderlich war, dass die Protagonistin einen gewissen Bewegungsspielraum hat.
Welches Buch von dir ist dein Lieblingsbuch und warum?
Boaah, das ist eine fiese Frage. Da meine bisherigen Bücher kaum unterschiedlicher sein könnten, jedes hat ein eigenes Thema, eines – so sagen manche Rezensionen – ist sogar eine eigenes Sub-Genre. Aber gut, kneifen ist nicht: Zur Zeit schreibe ich an der Fortsetzung von „Zehn – Die Sklavin“ und das macht mir unglaublich viel Spaß. Es ist im Prinzip meine bisher einfachste Story, vom Plot her, und es ist viel sexlastiger als die anderen. Aber ich liebe die Protagonisten. Und das, was sie miteinander machen, liebe ich noch mehr. Mein Favorit ist aber schon „Mind Games – Tagebuch eines Sadisten“, da steckt am meisten von mir drin.
Hast Du ein festes Schreibritual oder immer verschiedene? Wie sehen diese aus?
Für richtiges Schreiben brauch ich völlige Ruhe. Kein Mensch um mich rum, der potentiell ablenkt oder Aufmerksamkeit erfordert. Das habe ich so nur zuhause in meinem Wohn-Office, vorzugsweise nachts. Musik an, meist Soundtrack zB. von Hans Zimmer oder leichtes elektronisches Gedudel ohne Gesang, weil Gesang mich zu sehr ablenken würde. Zu Beginn jede Menge Kaffee, dann lese ich den letzten Text, versuche wieder in die Stimmung einzutauchen und lege hoffentlich los.
Welche Bücher liest du selbst gerne? Spezielle Favoriten?
Ich bezeichne mich schon mal als literarischen Müllschlucker. Ich lese Science-Fiction, Action, Thriller, so genannte ‚ernste Literatur‘, Krimis, Sachbücher oder wissenschaftliche Bücher. Zur Zeit lese ich allerdings die Bücher meiner SM-Autorenkollegen.
Wenn du etwas ändern könntest, was wäre es?
Die Welt retten. Für Gerechtigkeit sorgen und dafür, dass die Leute mehr lachen und auch mehr Sex haben.
Wie wichtig ist dir Feedback von deinen Lesern?
Extrem wichtig. Ohne Feedback, auch kritisches kann ich mich nicht verbessern. Und ich beziehe Inspiration zum Großteil aus Feedback. Lob, gute Rezensionen, Kommentare oder PNs auf FB und anderen Kanälen. Dann setze ich mich gleich hin und schreibe los. Wichtig sind aber auch die Arschtritte. Eine Schreibflaute endet nur dann, wenn man sich hinsetzt und weiterschreibt, obwohl man keine Lust hat. Und Texte kann man nur dann verbessern, Fehler nur dann beheben, wenn andere den Finger drauflegen.


Eine Auswahl aus meinen bisherigen Büchern

Mind Games – Tagebuch eines Sadisten
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Mein Name ist Drexler. Ich bin Sadist, und Frauen sind meine Leidenschaft.
Zuerst verdrehe ich ihr den Kopf, dann lasse ich sie leiden. Wenn sie bettelnd vor mir kniet und aus der züchtigen Lady ein geiles Luder wird, fängt das Spiel erst an, interessant zu werden.
Vor mir ist keine sicher, nicht einmal Du.
Dies sind meine heißesten erotischen Abenteuer, mein Dirty Diary.
Zartbesaitete Gemüter sollten sich besser nach einer anderen Lektüre umsehen. In diesem Buch werden explizite Handlungen geschildert, über die viele nicht einmal hinter vorgehaltener Hand sprechen.
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Buchtrailer, Hörprobe 


Zehn – Die Sklavin II10A-Band-2_version3Nude-Kopie

Teil 2 der explosiven SM-Novella
Das Liebesleben von Rechtsanwalt Patrick Rensch entwickelt sich nach seinem heftigen Tête-à-Tête mit Sklavin Janina, liebevoll „Die Zehn“ genannt, zur Katastrophe.
Ehefrau Lena zweifelt am Sinn der offenen Ehe und zieht sich von Patrick zurück.
Die devote Schönheit Janina heiratet einen anderen und geht auf Hochzeitsreise.
Zu seinem Erstaunen stellt Rick, der Liebhaber ausgefallener Erotik fest, dass sein Interesse an anderen Frauen erloschen ist. Seine Gefühle kann er nicht einordnen. Nur eins scheint klar: Lena, die er abgöttisch liebt, will er ebenso wenig aufgeben wie die Sklavin Janina, die ihm den Verstand raubt. So verfolgt er weiter die polyamouröse Agenda mit beiden Frauen. Doch wie können in Ricks explosiven Dreiergespann alle Wünsche befriedigt werden, ohne dass jemand auf der Strecke bleibt, und wie passt Janinas Mann Robert ins Bild?
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Buchtrailer, Hörprobe


Unter der Haut – BDSM Short Storyscover_small-186x300
Loreley Colter & Tomasz Bordemé

Viele Erotik-Autoren behaupten, dass sie den Leser mindfucken, es gelingt jedoch nur wenigen. Die Geschichten von Loreley und Tomasz halten dieses Versprechen. Sie regen das Kopfkino des Lesers an, bis es auf Hochtouren dreht. Wenn man das Buch wie im Fieberwahn verschlungen hat und es zur Seite legt, fragt man sich, ob man sich auf Geschichten dieser Art überhaupt einlassen, ihre Figuren mögen darf. Dann ertappt man sich unweigerlich dabei, dass man das Buch wieder zur Hand nimmt, um die nächste Geschichte zu lesen, oder die gleiche noch einmal.
Diese Geschichten sind der Hammer. Selten nur hat mich die Lektüre eines Buches so aus den Socken gehauen. Ich kann es nicht fassen, dass es den Autoren gelingt, mit Ihren Kurzgeschichte so unterschiedliche Emotionen auszulösen. Eine der Geschichten, ‚Unter der Haut‘ ist eine regelrechte Achterbahnfahrt: Ich war erst neugierig gespannt, wurde scharf, war schockiert, zu Tränchen gerührt trotz anhaltenden Schocks, wurde wieder scharf und am Ende war ich …, aber das müsst Ihr selbst herausfinden.
Eigentlich hätte diese eine Geschichte einen eigenen Roman verdient.
Buchtrailer
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Zehn – Die Sklavinzehn_0400-186x300
Ein sexgeladener BDSM-Fortsetzungsroman
Der Rechtsanwalt Patrick Hensch hat alles, was ein Mann sich wünschen kann. Eine wunderbare Gattin, mit der er eine offene Ehe führt und eine erfolgreiche Kanzlei.
Das Wiedersehen mit Janina, die er liebevoll die „Zehn“ nennt, wirbelt sein Leben völlig durcheinander, denn er kann die Finger nicht von der devoten Schönheit mit der Traumfigur lassen. Trotz eines heftigen Streits mit seiner Frau fasst er den Entschluss, die „Zehn“ zu seiner Sklavin zu nehmen. Allerdings steht deren Hochzeitstermin kurz bevor.
Zehn ist als E-Book bei Amazon erhältlich (Klick aufs Cover)


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Sie mögen BDSM?
Erotisch und trotzdem niveauvoll?
Amüsant, intelligent und spannend aber nicht ohne Tiefgang?
Dann sind Sie hier richtig!
Bazar – Die Abiturientin Christine verliebt sich in einen arabischen Prinzen und wird als Sklavin verkauft.
Selena – Sie wollte nie wieder eine BDSM Beziehung. Doch ihre submissive Lust quälte sie und drängte nach Erfüllung.
Lesesaal – Ein Mann trifft eine verlorene Frau, schicksalhaft oder zufällig, und stellt ihr Vertrauen zu ihm, dem seelenverwandten Fremden, auf die Probe
Lego – Die aufsässige Sub Tiffany spielt Max einen Streich und fordert damit eine Strafe heraus. Mit Sprachwitz und viel Ironie liefert Lego Einblicke in die Gedanken des Dom: „Sadisten sind die letzten Romantiker in einer Welt, die Hingabe nicht mehr zu schätzen weiß.“
Aufklärung – Die unschuldige Frage eines neugierigen Kindes stürzt eine junge Mutter ins emotionale Chaos. Zunächst ist nur der Hausfrieden in Gefahr, doch bald zieht das unerwünschte Outing eine ganze Gemeinde in ihren Bann. Eine hinreißende Dorfposse über Dominanz, Hingabe, Konventionen und unerfüllte Sehnsüchte.
Ein Fernsehabend – Sie will Sex, ihr Herr will Fernsehen. Wie wird das enden?
Durch die Hölle (sub) – Eine Frau wird von einem Dämonen durch Dantes Inferno gehetzt.
Durch die Hölle (Dom) – Ein Mann erlebt, wie seine ärgsten Albträume und wildesten Fantasien wahr werden.


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Vier Geschichten für Freunde von Thriller, Horror, Erotik und BDSM
Der Auftrag – Die Liebe einer masochistischen Auftragskillerin.
Aralé – Er ist waghalsig. Er ist wahnsinnig. Er liebt.
Wut – Nach einer Session im abgelegene Anwesen ihres Herrn beginnt für Sklavin Clarice ein Alptraum. Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch im Dungeon.
D96-112 – Liebe, Träume und Leid einer rechtlosen Frau in einer dystopischen Männerwelt.
Achtung: Dieses Buch enthält unter Anderem auch Beschreibungen von Gewalt, sowie sehr erniedrigende sexuellen Handlungen. Wenn Sie von derartigen Beschreibungen abgestoßen sind, sollten Sie dieses Buch nicht lesen.


SdH_2aBlogroman: Die Sklavin des Humanisten

Als der Bibliothekar Rainer die Erbschaft seines verstorbenen Cousins antritt, findet er im Nachlass die zauberhafte Liana vor, die sich selbst zum Teil der Hinterlassenschaft erklärt. Angesichts der enormen Verführungskünste der submissiven Schönheit werden Rainers humanistische Ideale auf eine ernsthafte Probe gestellt. Nach und nach führt die Sub den verkopften Bildungsbürger in die Welt von Dominanz und Submission ein, doch als es ihr gelingt den Sadisten in Rainer zu wecken, wendet sich das Blatt.
Diesen Roman könnt ihr gratis auf dem Blog lesen. Jede Woche gibt es einen neuen Abschnitt.

Mit Klick aufs Bild kommt ihr direkt zum Blogroman.


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