BDSM-Spielzeug-Dienstag: 30 Seconds to …

Nein, nicht zum Mars. Und ehrlich, ich weiß auch nicht, ob es 30 Sekunden waren oder doch 40.

Viel mehr jedenfalls nicht.

Na, du weißt sicher, was ich meine, oder?

Meine Meinung: Geil. Basta.

Na ja, ein bisschen mehr verrate ich schon noch.

Zuerst ein Hinweis: Das Gerät wurde nicht gesponsert (haha, schön wärs!), das ist selbst gekauft und bezahlt, also ist das hier keine Werbung. Soll auch keine sein für ein bestimmtes Gerät, sondern nur ein Bericht über meine Erfahrungen mit einer ‚sex machine‘.

Nach der Enttäuschung mit dem Cowgirl, die du hier nachlesen kannst, ging ich eher skeptisch an das Ding ran. Mein Mann nicht – der war optimistisch. Zu recht, wie sich herausstellte.

Er ist für alles Technische zuständig, wie auch für meine Orgasmen. Wenn er also beschließt, ich sollte bei besonderen Sessions mehr davon bekommen als sonst, dann kann er sich normalerweise sehr gut helfen. Der Magic Wand ist ein nimmermüder Helfer, aber meist genügen seine Finger oder ein Glasdildo. Aber – typisch Dom – er will halt noch mehr. Natürlich nur Gutes für mich 😉

Er hat also das Gerät ausgesucht, geordert, aufgebaut.

Die vier Saugfüße halten natürlich nicht auf Teppich, wie man sich denken kann, und vermutlich auch nicht auf Fliesen, wenn sie nicht perfekt glatt sind. Sie sollten aber unbedingt benutzt werden, denn das Gerät braucht einfach Halt zum Stoßen – weiß jeder Mann, schätze ich.

Dafür hat Mann aber sogleich eine Lösung – eine Platte wird untergelegt. Daran saugt sich die Sexmaschine auch ordnungsgemäß fest.

Dann kann das Gerät in Stufen von der horizontalen bis zu einer schrägen Stellung von ca. 80° gebracht werden, senkrecht ist nicht möglich. Wie man sich vorstellen kann, bietet das eine Reihe von Möglichkeiten. Wir probierten beim ersten Mal eine bequeme Variante – ich auf dem Sofa, das Gerät vor mir. Winkel also so ca. 45°.

Aufsätze gibt es eine ganze Menge.

Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich vorwiegend in der Farbe, doch nimmt man sie in die Hand, spürt man recht schnell die Unterschiede. Zum einen der Umfang, zum anderen die Aderung, aber auch die Steifigkeit ist jedes Mal unterschiedlich, aber alle fühlen sich gut an, nicht billig, stinken nicht und ich schätze, dass jede/-r schnell ein Lieblingsmodell findet. Sie werden einfach aufgesteckt – kinderleicht.

Dann gibt es noch ein paar Extras, unter anderem eine Verlängerung (damit plus Unterbau reicht es dann auch im Stehen) und eine biegsame Verlängerung, die wohl gedacht ist, den Winkel noch perfekter einstellen zu können. Die Dildos sollte man mit Kondom verwenden oder mit viel Gleitgel und bitte immer erst reinigen (wie alles gekaufte Spielzeug).

Wir testeten die Eindringtiefe – ausreichend, wie ich bestätigen kann (6 cm laut Hersteller). Dann kam der Punkt Geschwindigkeit.

Klar ging es langsam los, das fühlt sich dann an, wie es sich bei einem echten Mann anfühlen würde. Und dann: Hui, kann das Ding Dampf machen! Viel zu viel, wie ich finde. Es ist jedenfalls stufenlos verstellbar und schafft wohl 450 Stöße pro Minute – irre! So viel wollte ich nicht ausprobieren. Vielleicht irgendwann mal …

Für mich galt: Nach den erwähnten 30 oder auch 40 Sekunden war es soweit.

Paff, wurde ich von einem Höhepunkt überrannt.

Und da kommt dann der Vorteil einer solchen Maschine zum Tragen: Mann würde naturgemäß irgendwann eine Pause benötigen oder überhaupt nicht mehr wollen/können. Maschine kann. Lange. Immer wieder. Und noch mehr.

Okay, so wild haben wir es beim ersten Mal nicht getrieben. Beim zweiten Mal schon eher 😉

Nein, im Ernst, wir haben inzwischen Verschiedenes ausprobiert. Im Stehen – ja, das geht auch. Im Knien – klar. Im Liegen – problematisch, weil der Winkel nicht stimmt. Aber das kann und muss man einfach testen, vielleicht kriegen wir das auch noch hin.

Ich bin jedenfalls positiv überrascht, mein Mann auch.

Immerhin ist das keine super teure Maschine, sondern sozusagen ein Einsteigermodell. Wer nicht basteln kann oder unkreativ ist, dürfte vielleicht Probleme haben mit dem Hinstellen, aber das lässt sich mit einfachen Mitteln lösen. Auf jeden Fall ist eine Anti-Rutsch-Matte zu empfehlen, die zugleich auch den Sound schluckt. Die Maschine ist nicht extralaut, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Mieter in einer Wohnung untendrunter schon die Ohren spitzt …

Noch etwas …

Gerade beim ersten Mal sollte man nicht zu viel Erotik erwarten. Das Gerät muss aufgebaut werden, es muss fixiert werden, man packt nach und nach die Teile aus und dreht mal zum Spaß am Regler. Ich hoffe einfach, dass du das so locker nimmst wie wir. Wir lachen viel, wenn wir etwas Neues ausprobieren, spielen einfach rum, amüsieren uns.

Ich war kein bisschen in erotischer Stimmung, als ich endlich das erste Mal testen sollte. Trotzdem hat es sofort funktioniert, das Lachen ging schnell in Stöhnen über, ein bisschen ungläubig klang es nur, weil ich so überrascht war von der Wirkung. Also – nicht gleich aufgeben oder fluchen. Es ist ein Spielzeug, wenn auch ein großes, ein typisch technisches Spielzeug für Männer (das Frauen natürlich auch selbst aufbauen und verwenden können!!!). Nimm es also als Spielzeug und denk daran, dass es Spaß bringen soll. Dann kommt der Spaß auch, selbst dann, wenn irgendwas mal nicht gleich so flutscht, wie es soll.

Übrigens kann man es gut wieder wegpacken – es nimmt nicht sehr viel Platz in Anspruch.

Und jetzt viel Vergnügen!

Lasst doch James Brown dazu laufen. Get up, stay on the scene – like a sex machine!


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Bisher habe ich 25 Bewertungen erhalten – 24 x 5 Sterne und einmal 3 Sterne. Aber am besten, du entscheidest selbst, wie es dir gefällt. Ich freue mich jedenfalls, wenn du mir erzählst, wie es dir gefallen hat und auch, wenn du eine Bewertung dalässt.

Genauso freue ich mich, wenn du mir erzählst, ob du auch schon Erfahrungen mit einer Sex-Maschine gemacht hast. Ich bin gespannt!

Über margauxnavara

Autorin von BDSM-Romanen und Kurzgeschichten.
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