Tischtennisschläger???

Mit Sicherheit rufen sowohl der Titel als auch das Bild auf dieser Seite bei einigen ein Stirnrunzeln hervor – oder aber ein wissendes Lächeln.

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Heute geht es um Spielzeug. Kein Kinderspielzeug, kein Sportutensil. Spielzeug für Erwachsene. Mit gewissen Gelüsten und Neigungen.

Und dazu gehört eben auch der Tischtennisschläger.

Wieso? Na, ist doch klar: Ein Tischtennisschläger ist auch nichts anderes als ein Paddle oder eine Haarbürste oder ein Pantoffel – er ist wunderbar geeignet, damit den Hintern des Partners zu versohlen. Es muss nämlich nicht immer das teure Toy aus dem Sex-Shop oder Internet-Versand sein, oft genügt das, was man gerade zur Hand hat.

Ein Kochlöffel oder ein Pfannenwender. Ein Holzbrett mit oder ohne Griff. Ein Lineal. Ein Gürtel (Vorsicht: kann höllisch wehtun!). Ein Kabel. Ach ja, und noch so viel mehr. Naturliebhaber verwenden gerne selbstgeschnittene Haselzweige (ohne Rinde), eine Birkenrute (Knecht Ruprecht!) oder gar Brennnesseln (Achtung: Dies ist eine Spielart, deren Folgen die oder der Sub bis zum Ende ausbaden muss – hier nutzt kein Safeword oder Mitleid oder Aufhören mittendrin, also mit großer Vorsicht zu genießen!)

Wer näht, kennt das Kopierrädchen, das genauso gut funktioniert wie ein Wartenbergrad (wer das noch nicht ausprobiert hat – köstliche Folter!).

Esst ihr gerne chinesisch? Mit Stäbchen? Es genügen zwei, dazu zwei Gummiringe – und fertig sind die Nipplesticks, deren „Spannkraft“ sich verstellen lässt, indem man die Ringe weiter nach innen oder außen schiebt (natürlich geht das auch mit Cocktailspießen – nachzulesen in Cocktailbar).

Eine Möglichkeit der „Massage“ bietet auch eine elektrische Zahnbürste – es gibt einfache Geräte für wenig Geld im Supermarkt. Die Zahnbürste bitte (!) nur für diesen Zweck verwenden.

Ach ja, mir fallen noch so viele Spielsachen ein! Aber ich werde nicht alles auf einmal verraten. Ich glaube, das sind genug Tipps zum Ausprobieren.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass jegliche Verwendung meiner Vorschläge auf eigene Gefahr geschieht. Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden, die aus dem Gebrauch der genannten Dinge entstehen. Immer und überall gilt der Grundsatz des BDSM: safe, sane and consensual. Achtet also darauf, dass eure Geilheit nicht den Verstand überrennt und eure Schlaggeräusche oder das Rauschen der Lust in den Ohren nicht den ernstgemeinten Protest des Subs/der Sub übertönt.

Zurück zum Tischtennisschläger: Das eigentlich Interessante ist die Phantasie, die dahintersteckt. Lasst euch auf Spiele ein, auf Sex, auf Neues. Je phantasievoller der Sex, desto besser ist er auch. Langeweile ist der sichere Tod jeder Lust.

Wer von euch hat Phantasie? Welche Idee schlummert in euch? Habt ihr den Mut, sie zu teilen?

 

Über margauxnavara

Autorin von BDSM-Romanen und Kurzgeschichten.
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