Eis mit Sahne

„Da kommt er wieder“, raunt mir meine Kollegin halblaut zu und rammt mir ihren Ellbogen in den Bauch. „Einmal dunkle Schokolade. Die ganz dunkle“, versucht sie noch, ihn mit einer Stimme nachzuahmen, die sich eher wie der Manamana-Typ aus der Sesamstraße anhört.
Ich ramme zurück, aber nur halb so stark, ich will ihr ja keine blauen Flecken verpassen, wie ich sie abends aufweise. „Kannst du bitte leiser sprechen? Und deinen Ellbogen für dich behalten, wenn wir gerade dabei sind?“
„Ach komm schon, du magst es doch …“ Sie zwinkert mir zu wie eine Irre. Anita kann nicht unauffällig, sie ist immer zu laut, zu derb, zu grob, zu großzügig. Gerade haut sie wieder eine Kugel auf die Waffel, die so groß ist wie zwei normale. Sie wird sie für einen Euro rausgeben, ich weiß. Ich bringe es nicht übers Herz, sie zu schelten, auch wenn es von meinem Verdienst abgeht. So heiß wie es jetzt ist und so, wie der Betrieb an diesen heißen Tagen läuft, kann ich sie nicht vergraulen. Es ist nicht einfach, Eisverkäufer zu finden, die einigermaßen höflich sind und bereit sind, von elf Uhr morgens bis elf Uhr abends in meiner winzigen Bude zu stehen.
Drei Kinder sind noch vor ihm. Ich bediene sie und werfe möglichst unauffällige Blicke zu ihm. Dunkle Schokolade passt schon. Nicht dass er dunkelhäutig wäre, nur braungebrannt, mit schwarzen Haaren, kräftigen dunklen Brauen über genauso dunklen Augen und einem tiefschwarzen Vollbart. Hip, aber auf eine natürliche Weise. Ich weiß es nicht sicher, aber ich schätze, dass er den Bart nicht aus Modegründen trägt, sondern weil er es so mag.
„Einmal Schokolade, bitte. Die dunkle.“ Seine Stimme ist tief, das hat Anita schon richtig hinbekommen. Jedes Mal wenn ich sie höre, bebt etwas in mir, als würde eine Glocke angeschlagen. Dann stelle ich mir vor, wie es sich anhören würde, wenn er ganz andere Dinge zu mir sagen würde. „Mach die Beine breit!“, zum Beispiel. Oder: „Knie dich hin!“
Dummerweise habe ich Anita mal die Spuren sehen lassen, die von einer Bondagesession an meinen Handgelenken verblieben waren. Jetzt nutzt sie jede Gelegenheit, mich damit aufzuziehen.
„Sie müssen Julie schon lauter und mit mehr Autorität ansprechen. Sonst hört sie nicht!“, mischt sie sich jetzt ein.
Mir bleibt fast das Herz stehen. So eine fiese Kröte!
Leider hat sie mit dem Punkt Recht, dass ich eine ganze Weile nur dastand mit dem Hörnchen in der Hand und ihn einfach nur anstarrte. Mist, mache ich das etwa immer? Ich weiß es nicht, und das macht mich unglaublich verlegen. „Entschuldigen Sie.“
Er lächelt, aber nur mit dem Mund. Seine Augen sind ernst. Oder … intensiv? Das macht er immer so, dass er mich unverwandt anstarrt. Solange, bis er sein Eis aufgegessen hat. Ja, tatsächlich bleibt er hier, stellt sich in den Schatten links der zwei klapprigen Tische, die ich vor meinem Laden aufstellen durfte, und schleckt sein Eis, ohne mich aus den Augen zu lassen.
Ich bin heute extra langsam, ich weiß gar nicht wieso. Dabei ist es so einfach, die Kelle in den Bottich mit der dunklen Schokolade zu tauchen und ein Bällchen davon auf die Waffel zu geben. Endlich beuge ich mich herunter. Obwohl ich das gleiche Shirt schon den ganzen Tag trage, wird mir jetzt erst bewusst, dass er von seinem Standpunkt aus einen tollen Ausblick hat. Ich schlucke heftig. Nein, das ist zu billig. Lieber gehe ich ein wenig in die Knie.
Ein Ellbogen drückt sich in meinen Rücken und mich damit ein ganzes Stück nach unten. „Lass mich mal an das Maracuja, Liebes. Du musst dich bücken, damit du da rankommst. Ganz tief!“ Anita keckert wie eine Hexe. „Machst du doch gerne, oder?“
Okay. Ich habe die Farbe von Himbeere inzwischen eindeutig überschritten, obwohl das bei mir schon ziemlich rot ist, immerhin mache ich es aus echten Himbeeren.
Ich luge selbst in meinen Ausschnitt, als ich endlich mit der Kelle im Schokoladeneis rumfuchtele. Klar. Durchblick bis zum Bauchnabel. Da hätte ich auch gar nichts anziehen brauchen.
Eine kleine Stimme in meinem Kopf weist mich darauf hin, dass ich doch genau deswegen den schönen BH angezogen habe. Ich will, dass sie die Klappe hält. Sie meldet sich in den unmöglichsten Momenten und sagt mir Dinge, die ich auch so weiß, aber gerade nicht hören will. „Du hörst ja eh nicht auf deinen Körper. Sonst würdest du schon längst das Eis mit ihm teilen. Er hat eine sehr agile Zunge.“
Ungeduldig wische ich mit dem Arm über die Stirn. Wie kann ich mich selbst zum Schweigen bringen?
Von der Kelle, die natürlich gefüllt war mit Eis, tropft ein dicker Batzen auf mein T-Shirt.
Okay. Das ist die Brombeer-Stufe. Dunkler rot geht gar nicht mehr.
„Sie wirken heute etwas unkonzentriert.“
Ich muss ihn einfach anschauen. Noch nie hat er mehr mit mir gesprochen als seine Bestellung aufgegeben.
„Haben Sie genug getrunken?“
„Sie schleckt lieber Sahne, als dass sie was trinkt. Große Spritzer Sahne.“ Anita ist dermaßen penetrant heute, dass ich dazu neige, sie doch zum Arbeitsamt zurückzuschicken, wo ich sie herhabe.
„Einen Euro macht das.“ Gott, endlich habe ich es geschafft, die Kugel in das Hörnchen zu befördern. Ich lecke mir über die Lippen und starre das Eis an anstatt ihn. Er wird gleich seine Zunge dort haben, wird sie rund um die Kugel gleiten lassen, wird daran saugen und lecken, dann an der Waffel knabbern und beißen.
Er legt mir das Geld hin. Bei der Übergabe der Waffel berühren sich unsere Finger kurz. Auch heute fühlt es sich wieder an, als habe ich in die Steckdose gegriffen.
Warum nur bringe ich nicht den Mut auf, mit ihm zu reden? Selbst eben, als er mich etwas gefragt hat, konnte ich nicht antworten.
Mir ist schlecht. Richtig schlecht. Ich bin so eine blöde Kuh. Da steht ein Mann, der mir so was von gefällt, er hat eindeutig Interesse an mir und ich bin unfähig, ihn anzulächeln, ihn anzusprechen, ihm meine Telefonnummer zu geben. Stattdessen benehme ich wie ein Dorftrottel.
Unter dem Vorwand, mein Shirt auswaschen zu müssen, gehe ich nach hinten. Wir haben einen winzigen Gastraum, daran schließt sich die noch kleinere Küche an, in der ich mein Eis anrühre und dahinter ist der Ausgang zum Hof.
Ich hatte vor, mal eben durchzuschnaufen, aber der Hof liegt um diese Zeit in der prallen Sonne und ist entsprechend aufgeheizt.
„Haben Sie genug getrunken?“
Wie eine Katze, die auf dem Küchentisch entdeckt wurde, erstarre ich und schaue ihn nur an. Was zum Teufel tut er hier?
„Brauchen Sie jemanden, der sich um Sie kümmert?“
Noch immer bringe ich kein Wort heraus. Was redet er da?
„Ich habe Sie vor einiger Zeit gesehen, als Sie sich als Ropebunny zur Verfügung gestellt haben. Dann sah ich Sie zufällig hier hinter der Theke.“ Er lehnt sich ganz lässig an den Türrahmen und schleckt an seinem Eis, als sei es die natürlichste Sache der Welt, in meinem Hinterhof aufzutauchen. „Ich würde sie ja zu einem Kaffee einladen, aber ich habe gesehen, dass sie eigentlich nie frei machen. Das ist Ihr Laden, nicht wahr? Sie stehen jeden Tag hier drin und verkaufen. Und nach dem Schild zu schließen, machen Sie auch das Eis selbst. Sehr gutes Eis übrigens.“
Ich beobachte fasziniert, wie er seine Zunge um die nur noch halb so große Kugel gleiten lässt und dann seine Lippen darüberstülpt.
Mir ist schlecht, denke ich, und schimpfe mich selbst für diese blöde Ausrede. Das ist kein Bauchweh, das ist was ganz anderes. Erregung. Und eine seltsame Schwäche in den Knien. Und Schmetterlinge im Bauch. Große, bunte, Schmetterlinge, nicht die aufgespießten, sondern welche, die selbst Nadeln als Fühler haben und mir diese nun unbarmherzig in die empfindlichsten Stellen stecken.
„Wann haben Sie also Zeit für ein Date? Im Herbst?“
Ein Grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit.
Er erwidert es. Diesmal grinsen auch seine Augen mit.
„Übermorgen ist Regen gemeldet“, murmle ich. „Da brauche ich weniger. Und ich kann auch mal was auf Vorrat machen.“
„Übermorgen, ja? Mit Schokoeis?“
Ich runzle die Stirn. „Mit Schokoeis?“ Was soll das heißen?
Er bewegt sich, kommt auf mich zu, stellt sich ganz dicht vor mich. „Schokoeis. Auf deinem Bauch. Auf deiner Muschi. Welche Sorte magst du am liebsten?“
„Erdnuss-Karamell.“ Warum hört sich das aus meinem Mund an wie ein Sextoy?
Seine Augen werden noch einen Hauch dunkler und seine Stimme klingt wie geschmolzenes Latte Macchiato. „Erdnuss-Karamell wird es sein. Auf meinem Schwanz. Du auf den Knien vor mir. Übermorgen.“
Er geht. Ich bleibe.
Geschmolzen fühle ich mich, aber nicht wegen der Sonne. Das würde die Feuchte erklären, die meinen Zwickel tränkt.
Eis in der Sonne. Sahne obendrauf. Dunkle Schokolade.

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Neuerscheinung – jetzt vorbestellen!

Es ist da! Also noch nicht heute, aber in wenigen Tagen.

Cover-für-EBook.jpgDarf ich vorstellen:

Sex on Board – Kink-Trip im Mittelmeer

Aaaber: Dies ist keine Romance! Dafür pure Erotik (natürlich mit Handlung, ist ja klar), aber der Sex mit BDSM steht im Vordergrund und nein, sie bekommt ihn nicht am Ende.

Trotzdem geht es gut aus. Aber eben nicht samtig weich, sondern hart.

Also, bitte kauft es nicht, wenn ihr so etwas nicht lesen wollt. Ich will ja keine 1-Sterne-Rezis sammeln.

Worum es genau geht? Ich füge mal hier den Klappentext ein:

Drei Frauen auf der Suche nach Abenteuern

Sabine nimmt das Angebot an, zwei reiche Männer auf ihrer Kreuzfahrt zu begleiten. Spielen wollen sie. Keine Kartenspiele. Zum Glück findet sie diese Art von Spielen sehr viel geiler als jedes Brettspiel. Da darf es ruhig hart zugehen.
Liliana möchte raus aus dem engen Kaff Portofino, das nur Touristen schön finden. Da kommt Brandons Vorschlag gerade recht. Ein paar Tage auf seiner Yacht, dazu Sex mit diesem tollen Mann, der sich genauso gerne unterwerfen lässt wie er unterwirft. Doch wie soll es weitergehen?
Zuheyra ist geflohen. Vor einer ungewollten Ehe, vor einer von anderen bestimmten Zukunft. Sex war für sie ein Fremdwort, aber das ändert sich schnell an Bord. Sie steht ganz unten in der Hierarchie, also muss sie sich den Männern über ihr unterwerfen. Dass sie an Demütigungen und am Benutztwerden Spaß findet, ist eine überraschende Erkenntnis.

BDSM im Mittelmeer, Kink an Bord.
Nur eines nicht: Romantik. Dafür eine Menge Sex …


Für treue Leser dieser Seite gibt es das E-Book bei Amazon bis zum Veröffentlichungstermin am 29.06.2018 zum Sonderpreis von € 1,99, danach wird es zum regulären Preis von € 3,99 zu haben sein. Also: Nichts wie hin und vorbestellen!

Natürlich wird auch dieses Buch über Kindle Unlimited auszuleihen sein (für eine begrenzte Zeit).

Wer gerne etwas in der Hand hält (in einer aber nur… *grins*), der kann sich das Taschenbuch holen. Das wird es so ca. eine Woche später geben, nicht nur bei Amazon, sondern in allen Buchläden und online.

Apropos 1-Sterne-Rezis: Ich bin dankbar für jede Rezi, egal in welchem Shop oder welcher Seite. Autoren brauchen Rezensionen, sie entscheiden oft über den Kauf. Ich bitte also darum, meine Bücher zu bewerten (kann man eigentlich immer unter irgendeinem Namen machen, man muss nicht den Richtigen angeben). Danke dafür!

 

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Welch eine Ehre! Eins von „besten 5 BDSM-Büchern“

So eine Überraschung! In ihrem Newsletter hat mich erosa.de, „das schmuddelfreie Erotikportal“ (deren Bezeichnung!), in die Liste der „besten 5 BDSM-Geschichten“ aufgenommen. Das ist cool, oder?

Hier ist der Artikel. Lest mal nach, in welch illustrer Gesellschaft ich mich da wiederfinde und warum mein Buch es dem Autor angetan hat.

Tipps für weitere Lektüre gibt es da auch.

Dass das mit dem Druck bei Create Space nicht mehr aktuell ist und meine Bücher von einer „richtigen“ Druckerei gedruckt werden, also keineswegs auseinanderfallen beim Lesen, wisst ihr sicher schon …

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BDSM für Anfänger – Eine Ferienwohnung für besondere Spiele

Im Rahmen meiner Reihe „BDSM für Anfänger“ habe ich ein weiteres Interview geführt. Dieses Mal mit dem Betreiber der Seite (und der Ferienwohnung) BDSM-Ferien.com, auf die ich wegen ihrer sehr geschmackvollen Webseite aufmerksam geworden bin. Lest nach, was ich gefragt und welche Antworten ich bekommen habe. Wer durchhält, wird am Ende belohnt …

Lieber Christian, sobald ich auf eure Seite kam, vergaß ich alle Witze über Ostfriesland. Statt zu lachen, begann ich beim Anblick der Bilder leise zu seufzen. Hach … da wäre ich jetzt auch gerne. Ich finde BDSM-Wohnungen toll, weil man dort mit allen möglichen Geräten spielen kann und zugleich Urlaubsfeeling hat, was immer zur Entspannung beiträgt.
Wie seid Ihr auf die Idee gekommen eine BDSM Ferienwohnung zu betreiben?
Oft fragen das uns auch unsere Feriengäste oder Bekannte. Wir haben in unserem Haus eine Einliegerwohnung, diese hatten wir zuerst fest vermietet. Bei den Besuchen unserer SM Stammtische in Aurich und Emden waren einige Leute, die zusammen mit uns überlegten, eine Wohnung zu gestalten. Aus den Plänen wurde allerdings aus verschiedenen Gründen nichts. Als unsere damalige Mieterin dann kündigte, beschlossen wir sehr kurzfristig, unsere Einliegerwohnung umzubauen und diese dann als BDSM Apartment(2012) zu vermieten und ab und an mal in den freien Zeiten selber zu nutzen. Wir renovierten die Einliegerwohnung und machten auch aus zwei kleinen Zimmern ein größeres. Wir schauten uns auch auf verschiedenen Webseiten der SM Möbel Hersteller um und suchten die passenden Möbel für unser Apartment aus. Die Wahl fiel auf einen Hersteller(Torsten), der selber ein SM Apartment in Düsseldorf betreibt. Nachdem wir uns sein Apartment angeschaut haben und seine Möbel vor Ort begutachtet haben, bekam Torsten den Auftrag, die Möbel direkt in unserer Wohnung zu installieren. Die Einrichtung und Installation der Ferienwohnung war im Nachhinein der einfache Teil, die Wohnung bekannt zu machen und eine passende Webseite bereitzustellen und nicht zu verachten die rechtlichen und steuerlichen Hintergründe sich anzueignen, der schwere Teil. Im ersten Jahr hatten wir sehr wenige Übernachtungen, wir blieben allerdings immer am Ball und haben uns und unseren Service stetig verbessert. Im Laufe der Jahre wurde unsere Wohnung immer bekannter und wir haben uns einen guten Ruf erarbeitet. Die Wohnung hatte im Jahr 2016 dann mittlerweile eine so hohe Auslastung, das wir beschlossen haben, der Wohnung ein eigenes Haus zu spendieren. Das Haus wurde schnell gefunden und auch ein Tischler in unserem Bekanntenkreis hat den Auftrag bekommen, die Möbel in der neuen Umgebung zu installieren. Die Gäste haben das neue Haus (seit Ende 2016) sehr gut angenommen und wir bekommen sehr positive Rückmeldungen.

Erzählt mir ein wenig, welche besonderen Geräte es bei euch in der Wohnung gibt.
Wir haben einiges an Geräten oder Möbeln in unserem Haus, wir fangen einfach mal bei den größeren Dingen an. Meist gibt es Andreaskreuze in SM Wohnungen, so auch in unserem Haus, wir haben ein schönes dunkles und an einigen Stellen gepolstertes Andreaskreuz. Dies Kreuz kann man allerdings auch waagerecht legen. Hinzu kommt ein Spankingbock, also eine Bank mit einer „Brücke“ drüber, dort kann der Partner bequem liegen und das Hinterteil für Spanking-Sessions präsentieren. Mit ein wenig Einfallsreichtum sind allerdings auch andere Szenarien möglich.
Unser massiver Sklavenstuhl hat Fesseln für den Hals, die Arme und Beine und bei Bedarf kann man an der Sitzfläche ein Teil herausnehmen und besseren Zugang zu bestimmten Bereichen ermöglicht zu bekommen.
Wir haben zwei „Käfige“, ein Käfig befindet sich unter der Fesselliege. Diese Fesselliege hat verstellbare Pranger und Ausschnitte im Kopf und Genitalbereich.
Zu guter Letzt haben wir einen Käfig unter unserem Fesselbett mit zwei verstellbaren Prangern.
Die Pranger am Bett befinden sich am Kopf- und am Fußteil und sind innerhalb des Bettes verschiebbar und auch höhenverstellbar.

Wir bieten dann noch einige zusätzliche Optionen wie die Fickmaschine Excite an, sehr schön kombinierbar mit dem Andreaskreuz oder auch dem Spankingbock 😉
Einen Sybian, der Sybian ist der Orgasmusgarant unter den Sexmaschinen.
„Der Sybian besteht aus einem sattelähnlichen Sitz, aus dessen Mitte eine Grundplatte mit einem optionalen Stab herausragt. Durch einen Elektromotor wird der Gummiaufsatz in Vibration versetzt; außerdem ist es möglich, zusätzlich angebrachtes Zubehör rotieren zu lassen. Vibration und Drehung sind separat regel- und abschaltbar. Als Zubehör können beispielsweise Dildos, Butt Plugs oder Noppen dienen. Die Grundplatte dient der Erregung der Schamlippen und des Kitzlers, der Stab wird in die Vagina eingeführt.“
Der Sybian ist sowohl auf dem Spankingbock, als auch auf dem Bett sehr gut nutzbar.
Das Vakuumbett ist nicht für Anfänger geeignet, unser Vakuumbett besteht aus einem zerlegten Rahmen und dem Bezug. Bei diesem Bett schaut aus Sicherheitsgründen allerdings der Kopf vollständig heraus.
Beim Vakuumbett sollte man einige Sicherheitshinweise beachten:
Neben den allgemeinen Risiken im Zusammenhang mit Bondagetechniken besteht zusätzlich das Risiko einer Asphyxie. Wir haben auf unserer Homepage die Sicherheitshinweise zusammengefasst.
Es gibt einfache Peitschen, Gerten und Paddle, Knebel, Wartenbergräder, Seile und Fesseln. Wandvibratoren mit Estim und auch ohne Estim. Estim Toys wie den Violet Wand mit dem Zubehör Power Tripper (Damit kannst du zur menschlichen Elektrode werden und deinen Partner verwöhnen) und ein Mystim Reizstromgerät.

Was denkt ihr, wäre eure Wohnung auch für blutige Anfänger geeignet?
Unsere Wohnung mit Ausnahme des Vakuumbetts ist auch für Anfänger geeignet, man sollte sich halt Zeit nehmen und nicht unbedingt alles auf einmal benutzen wollen.
Unser Haus ist zudem sehr wohnlich eingerichtet und SM steht nicht zwanghaft 24 Stunden im Vordergrund. Das Wohnzimmer ist bis auf 4 unscheinbaren Haken am Kamin völlig BDSM frei eingerichtet und man kann schön auf der Couch bei dem ein oder anderen Getränk relaxen

Ich stelle mir vor, dass eine solche Wohnung für alle eine Alternative darstellt, die nicht in der Öffentlichkeit spielen wollen. Zugleich habe ich in einem Club Aufpasser oder einfach jemanden, der hilft, wenn es nötig ist. Wie ist das bei euch? Gebt ihr eine Einweisung in die Gerätschaften? Helft ihr, wenn Hilfe gefragt ist?
Wir zeigen allen unseren Gäste die Gerätschaften und geben eine Einweisung, bei Fragen stehen wir immer mit Rat zur Seite.

Ein Anfänger steht vielleicht etwas verblüfft vor einem Käfig oder einer Spankingbank. Was antwortet ihr auf die Frage: „Was soll man denn damit machen?“
Wir würden erklären wozu das jeweilige Teil da ist und sagen, man kann das damit machen. Niemand soll etwas machen wozu er keine Lust hat oder keine Lust dran gewinnen kann. Ein Spankingbock muss nicht unbedingt zum Schlagen genutzt werden, es sind auch erotische Massagen möglich

Gerade als Neuling kommt oft das Thema Diskretion auf. Muss man sich hinter einer Maske verstecken, wenn man aus dem Auto steigt, um nicht von Nachbarn fotografiert zu werden?
Wir raten davon ab, in einer Maske anzureisen, da wir auch sehr viel wert auf Diskretion legen, für unser Impressum nutzen wir zum Beispiel unsere Büroadresse in Aurich.

Und wie steht es mit Geräuschen? Darf man denn auch mal so richtig laut werden, was zuhause meist nicht geht?
Die Fenster sollten geschlossen sein. Bei unserer Wohnung handelt es sich um ein freistehendes Haus. Es befinden sich keine weiteren Parteien mit in dem Haus.

Was ratet ihr Neulingen? Wie viel sollen sie vorplanen, was sollen sie mitbringen, wie können sie diese Wohnung am besten nutzen?
Unser Haus ist immer sehr gut ausgebucht, um einen echten Wunschtermin zu ergattern, sollte man schon frühzeitig planen.
Das Standartsortiment an Hand- Fußfesseln und Halsfesseln ist im Haus vorhanden, sowie einige Toys. Wie oben schon erwähnt, allerdings sind keine Dildos oder sonstige einführbare Erotiktoys vorhanden, da finden wir eigene Toys immer besser.
Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Übernachtung als gut gemeintes Überraschungsgeschenk für den Partner nicht unbedingt optimal ist.

Wer besucht Eure Ferienwohnung?
An Gästen haben wir sehr unterschiedliche aus allen Schichten der Gesellschaft und scheinbar aus allen Teilen der Welt. Unsere weiteste Anreise ist aus Australien gekommen. Die haben allerdings eine BDSM Ferienwohnungsrundreise durch Europa gemacht 😉

Ich danke Christian für die ausführlichen Antworten!

Und jetzt kommt der Hammer: Für alle, die diesen Beitrag gelesen haben und sich nun wünschen, diese Wohnung auch einmal ausprobieren zu wollen, haben mir die Betreiber einen speziellen Rabattcode zur Verfügung gestellt. Ihr bekommt auf der Seite BDSM-Ferien.com einen Nachlass von 10 % für alle Buchungen im Zeitraum bis 31.08.2018. Dafür müsst ihr nur bei Buchung unter dem Button „Coupons“ den Code Navara01 eingeben, dann wird der Nachlass berechnet. Ist das nicht cool?
Ich wünsche allen, die das einmal ausprobieren wollen, viel Spaß!

Noch ein Hinweis: Es gibt viele Ferienwohnungen in Deutschland (und anderswo). Auf diese bin ich durch Zufall gestoßen, war selbst noch nicht dort (anderswo schon 😉 und möchte klarstellen, dass ich diese nur symbolisch gewählt habe. Das Interview soll als Anregung dienen, wie man BDSM ausleben kann, ohne gleich die Nachbarn gegen sich aufzuhetzen …


Foto: ©tolikm-depositphotos.com

Den Link kennzeichne ich hiermit als Werbung, auch wenn dieser Beitrag nicht in Auftrag gegeben wurde und ich keinerlei finanziellen Nutzen daraus ziehe und keine Gegenleistung, welcher Art auch immer, für diesen Artikel erhalte.

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Noch nicht

Für alle, die lieber hören als lesen: Lass dir die Geschichte (von mir) vorlesen. Unprofessionell, leidenschaftlich, direkt …

Er stößt sie aufs Bett. Heute ist er grober zu ihr als sonst. Sie schaut ihn aus großen Augen an, in denen er Fragen sieht, aber auch das Aufblitzen ihrer Erregung. Sie findet seine Grobheit gut. Mit beiden Fäusten packt er ihre Knöchel und zieht sie zu sich heran. Schon hat er sie so, wie er es sich wünscht, die Beine weit gespreizt, er dazwischen. Er könnte einfach so in sie eindringen, aber er will nicht. Noch nicht.
Seine Hände fahren über ihre Beine, er lässt seine Fingernägel über ihre Haut kratzen. Erzeugt Gänsehaut, wo er sie berührt. Besonders geil sieht das an der Innenseite ihrer Schenkel aus. Ja, richtig geil. Er kann ihre Muschi betrachten, kann sehen, dass sich eine leichte Röte dort ausbreitet. Mit beiden Daumen zieht er ihre Schamlippen auseinander. Feuchtes, rosa Fleisch, ihre Öffnung ein dunkles Loch, das ihn magisch anzieht. Noch nicht, noch nicht.
Seine Hände wandern weiter nach oben, streifen ihren Bauch, gelangen zu ihren Brüsten. Kneten sie, freuen sich an der Weichheit und zugleich Festigkeit, spüren, wie unter seinen Handflächen ihre Nippel zu kleinen harten Knubbeln werden.
Sie will ihn auch berühren, hebt die Arme, aber er will das nicht. Will genießen, will sie nach Herzenslust berühren. Fester als sonst, grober als sonst. Er packt ihre Arme und legt sie über ihren Kopf. Dort sollen sie bleiben, sie soll seine Konzentration nicht stören. Sie gehorcht, auch wenn es ihr schwerfällt. Er ist heute so anders, aber es gefällt ihr.
Seine Hände wandern weiter, er muss sich über sie lehnen, damit er an ihre Schultern fassen kann. Dabei wird sein harter, heißer Schwanz an ihre feuchte Spalte gedrückt. Er bewegt die Hüften, langsam, verführerisch, reibt mit der Unterseite seines Schaftes über ihre Klit, presst sich zwischen ihre feuchten unteren Lippen. Verführerisch, er könnte ohne weiteres zustoßen, würde einfach so in sie gleiten. Noch nicht.
Seine Hände fassen ihren Kopf, fahren die Konturen nach, ein Daumen stößt in ihren Mund vor. Sie saugt automatisch, macht ihn noch geiler, noch heißer. Auch sie windet sich unter ihm, presst von sich aus ihre Muschi an seinen Schwanz, kippt das Becken, fordert ihn auf, doch in sie zu stoßen. Noch nicht.Close-Up Beautiful sexy young couple, naked man and woman on black background
Ein Stück tiefer jetzt, seine Finger an ihrer Kehle. Diese verletzliche Kehle, die dafür sorgt, dass sie atmen kann, dass sie leben kann. Sie passt in seine Handfläche, wirkt dabei so schmal, so schlank. Was passiert eigentlich, wenn er ein wenig zudrückt? Sie schaut ihn an, große Augen, fragende Augen, auch ein wenig ängstliche Augen. Gut so, er weiß, was das mit ihr macht. Also drückt er ein wenig fester zu. Lässt wieder los. Sie lächelt ihn an, legt den Kopf in den Nacken, bietet ihm ihre Kehle dar wie ein Mitglied des Rudels seinem Alphatier. Das macht ihn an, geilt ihn auf, diese Unterwerfung treibt seine Erregung in die Höhe. Ihre auch, das kann er sehen, das spürt er an den Bewegungen ihrer Hüfte. Ungeduldig, fordernd stupst sie ihn an, verlangt nach dem harten Schwanz, den er ihr vorenthält.
Jetzt naht der richtige Zeitpunkt. Er fasst wieder zu, drückt gerade so fest, dass sie keine Luft mehr bekommt. Sie hält die Luft an. Kein Problem für sie. Noch nicht. Er bringt seinen Schwanz in Position. Hält ihre Kehle fest, drückt weiter, lässt nicht nach. Beobachtet sie. Sie wird unruhig, ihre Hände machen Fäuste und öffnen sich wieder, sie muss sich zurückhalten, damit sie dort bleiben, wo er sie haben will. Noch nicht. Noch ein bisschen. Er sieht den Zeitpunkt an ihren Augen. Dieser Moment, in dem sie unbedingt nach Luft schnappen will, es aber nicht kann. Realisiert, dass er sie nicht lässt. Das ist der Moment.
Jetzt stößt er seinen harten Schwanz in ihren Leib. Spürt die Zuckungen in ihr, spürt, wie sie sich um ihn krampft, spürt, wie ihr Leben in seiner Hand liegt. Ihre Hände greifen jetzt nach seiner Faust, krallen sich darum, zerren daran. Er lässt locker, gibt ihr die Gelegenheit, Atem zu schöpfen, neue Luft einzusaugen, aber nicht zu lange, dann packt er erneut zu, spürt die Kratzer nicht, die sie ihm zufügt, lässt sich nicht beirren, stößt jetzt mit der Hüfte zu, fest, tief, so tief, noch fester, rammt sich in sie, lässt sie spüren, dass er in ihr ist, tief und hart, hält die Kehle zu, beherrscht ihr Atmen, ihr Leben. Ist ihr ein und alles, der Mensch, der über sie bestimmt, der über ihre Lust bestimmt, über die Luft, die sie zum Atmen braucht. Er lässt sie nach Luft schnappen, spürt ihr hektisches Einsaugen, Ausatmen, spürt unter der Panik die Erregung, die Nässe, die seinen Schwanz umschwemmt, sieht die harten Nippel, die brennenden Augen, unterbricht ihr Keuchen mit dem Druck seiner Hand, stößt wieder zu, hart, härter, tiefer, tiefer, bis sie zuckt, wie wild um ihn zuckt, kommt, um seinen Schwanz herum kommt, die Lust aus ihm heraussaugt, in sich hineinsaugt, beinahe ohnmächtig wird, vor Lust, vor Sauerstoffmangel, alles zusammen. Er lässt los, kommt selbst, ergießt sich in sie in dem Moment, in dem sie endlich wieder atmen kann, in dem Luft in ihre Lungen strömt, in dem sie ihre Lust hinausschreit, laut, ohne Zurückhaltung, ohne Beschränkung.
So hart ist er noch nie gekommen. So hart ist sie noch nie gekommen. Definitiv ein Spiel, das sie wiederholen werden. Später … Noch nicht.

Foto: ©sandy-che@depostiphotos.com
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