SM-Blogger-Fragerunde

Hi, meine Lieben,

bald ist es so weit, die Blogparade startet am Dienstag hier bei mir. Damit ihr alle wisst, mit wem ihr es hier zu tun habt, haben wir einige Fragen erhalten, die zumindest ein bisschen über uns erzählen.

humi-wp
1. Charakterisiere dein Lebensgefühl mit einem Satz.

Zufrieden und unzufrieden und dankbar und hoffnungsvoll und entschlossen, mir den Rest auch noch zu erkämpfen.


2. Würdest du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

Eine fiese Frage. Sex ohne Humor geht natürlich, aber ein Tag ohne Lachen bedeutet auch bei gutem Sex immer noch viele dröge Stunden. Zum anderen würde ich nie auf Sex verzichten wollen. Nein, tatsächlich nie. Ich schätze, ich werde auch mit 88 noch im Altersheim die Hand unter die Decke stecken, sollte es anders nicht mehr gehen.


3. Welche Zweifel hast du beim Schreiben deines Blogs?

Auch ich habe, wie viele andere, Angst, zu viel von mir in den Blog zu geben. Zugleich lebt dieses Thema nun mal von persönlichen Dingen, sonst wäre es nur eine Bedienungsanleitung. Dann das Übliche: Blogge ich genug, um meine Leser bei der Stange zu halten? Ist zu viel Werbung dazwischen (ja, tatsächlich, ich habe etwas zu verkaufen …) Schreibe ich über die Themen, die euch interessieren? (Hierzu dürft ihr mir übrigens jederzeit Rückmeldungen geben!)


4. Gäbe es für dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

Mit dem Schreiben werde ich aufhören, wenn meine Finger abgewetzt sind und anschließend das Spracherkennungsprogramm (mit dem ich noch nicht arbeiten kann) meine Worte nicht mehr versteht.

Mit dem Bloggen werde ich aufhören, wenn sich die letzten Leser abgemeldet haben. Ich hoffe aber, dass ich früh genug dagegensteuern kann und dann ein anderes Thema finde. Wie wäre es mit SM-Utensilien basteln? Oder ein Blog übers Segeln (ich bin mal wieder am Recherchieren …)?


5. Ein Gedankenspiel: Stell dir vor, du müsstest entscheiden: a) Entweder auf alle deine Fotos verzichten oder b) all dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst du a) oder b) und warum? (Bedenke, dass du mit viel Geld z.B. auch viel Gutes tun könntest)

Äh, mit meinem Geld könnte man nicht VIEL Gutes tun. Deshalb lasse ich diesen Aspekt mal außer Betracht. Trotzdem ist für mich Geld ein Mittel, um mir eben Extras leisten zu können, die ich so liebe: Reisen (und Schuhe, aber die sind nicht so teuer wie Reisen). Die Bilder, die ich auf den Reisen mache, sind mir lieb und teuer, deshalb würde es schwerfallen, darauf zu verzichten, aber ich denke, dass ich auf genügend Erinnerungen zurückgreifen kann, dass ich es auch ohne sie aushalten würde. Lieber Reisen und neue Bilder ansammeln (kennt jemand noch das Bilderbuch von der Maus Alexander, die im Sommer nur Eindrücke sammelte anstatt Essen? So geht es mir.)


6. Marmelade oder Nutella?

Nutella und einmal schlechtes Gewissen, bitte!


7. Was ist dein Rezept gegen Schreibblockaden?

Rausgehen. Nicht immer gleich auf Reisen, spazieren gehen, shoppen, Freundin treffen, quatschen usw. hilft auch.


8. Versuchst du in deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für dich?

Ich habe meine Leser im Blick. Ich bin kein Tagebuchschreiber, ich muss mir nichts von der Seele schreiben (oder tue das zumindest nicht öffentlich), das diskutiere ich lieber mit meinem Mann. Deshalb sind alle meine Texte für meine Leser.


9. Wenn du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

Müsst ihr die gleichen Fehler wirklich immer wieder machen?


10. Bist du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

Uuh, Kopfkino! Sorry, ich muss erst mal eine Pause einlegen …

Okay, weiter geht’s. Ich bin ein visueller Mensch, also stelle ich mir alles sehr direkt und voller Emotionen vor. Bei dieser Auswahl dauert das eine Weile. Tja. Wie soll ich mich da entscheiden? Ich liebe die Hand meines Mannes. Und der Gürtel hat so etwas Barbarisches … was mir wieder zusagt. Peitsche ist mir meistens zu arg, zumindest darf es keine Einschwänzige sein. Paddel isf fies und aua, Gerte liebe ich, weil sie so … scharf … ist.

Mann, was nehm´ ich denn jetzt? Für eine Strafe müsste es also unbedingt Peitsche oder Paddel sein, sonst habe ich am Ende noch Spaß dran 😉


11. Geht ihr noch einer geregelten Tätigkeit nach?

Ich habe noch einen Minijob, damit ich wenigstens einmal die Woche aus dem Haus komme.


12. Könnt ihr vom Bloggen leben?

Nicht vom Bloggen, aber vom Schreiben von Büchern. Nicht luxuriös, bestimmt nicht, eher gerade so, aber wenn ich nicht zu viele Schuhe kaufe, kann ich reisen, und danach kann ich wieder schreiben … und das ist toll! Danke an alle, die dazu beitragen!


Also, bleibt dran und schaut mal, was die anderen so geantwortet haben:

Tanja Russ

Tomasz Bordeme

Marie Moreau

Ein Keks packt aus

Ophelia – My Life in Fur

Remi – Seitenspringerin

Training of O

Taras Ropes

Über margauxnavara

Autorin von BDSM-Romanen und Kurzgeschichten.
Dieser Beitrag wurde unter BDSM, Blogparade abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Kommentare zu SM-Blogger-Fragerunde

  1. Pingback: SM-Blogger Fragerunde | Tomasz Bordemé

  2. Pingback: Die #BDSMBlogparade schlägt ihr Zelt auf! – Das Interview – Taras Ropes

  3. Pingback: SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser) – The Training of O

  4. Pingback: Bloggerfragen – #BDSMBlogparade – Ein Keks packt aus

  5. Pingback: #BDSMBlogparade – Interview – My life in fur

  6. Pingback: SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser) – The Training of O

  7. Blogge ich genug, um meine Leser bei der Stange zu halten? Gute Frage.
    Und für Dich als Autorin vielleicht besonders bedeutsam. Bloggen als Diener meiner Herrin hat mich davon extrem befreit. Ich blogge, um meiner Herrin Freude zu machen. Dass Alles, was daneben kommt und geht, Zusatz ist, ist eine Form von Demut. Daneben teile ich gern, was ich fühle. Und meine Herrin entscheidet, was davon öffentlich wird. Mir wird gerade bewusst, wie entspannt mein Leben geworden ist – während ich gleichzeitig tiefen Respekt empfinde für Schreibende wie Dich, welche einen solchen Stamm an Lesern finden können

    • margauxnavara sagt:

      Danke für Deine Worte.
      Dein Leben klingt wunderbar. Ja, es ist entspannend, wenn man seine Verantwortung abgibt. Doch in Bezug auf meinen Beruf kann ich das nicht tun, da mein Mann selbst mit seinem Job so ausgelastet ist, dass ich für alles, was mein Schreiben betrifft, selbst verantwortlich bin. Nicht, dass er keinen Einfluss darauf hätte … aber eher in der Art, dass er mir Anregungen gibt und ich ihm. Außerdem unterstützt er mich in dem, was ich tue. Und dafür bin ich unendlich dankbar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.