Spreader-Bar-Test

Durch diesen Artikel auf Erosa.de über den Test einer Spreader-Bar, auf deutsch: Spreizstange, stellt sich mir die Frage: Warum dürfen wir die nicht testen? Die Antwort lautet sicherlich: Weil du keinen Erotikblog betreibst, auf dem auch Werbung erscheint. Diese Antwort ist natürlich zu 100 % richtig. Deshalb verlinke ich den Artikel auch nicht, um Werbung für einen Shop zu machen, sondern nur, um auf den Einsatz einer solchen Stange hinzuweisen.

Wer auch nur einigermaßen BDSM „lebt“ (oder sollte ich sagen „spielt“?) braucht sowieso kein solches Paket mit Kunstlederfesseln, denn Mann oder Frau besitzt dann schon längst echte Lederfesseln (deren Geruch und Gefühl immer auch zum Spiel beiträgt …). Womöglich liegt dann auch schon eine selbstgebaute Stange dabei (aus einem Besenstiel mit Ösen).

Für alle, die das noch nicht kennen, ist eine Stange wie die vorgestellte vermutlich die richtige Entscheidung. Dass sie sich in der Länge verstellen lässt, ist praktisch, so kann das Spiel variiert werden. Egal, ob man mit Seilen oder Ketten arbeitet, es bieten sich viele Möglichkeiten der Fixierung an.

Wie weit man danach geht, ob Schlaginstrumente zum Einsatz kommen, die Hand oder letztlich nur die Zunge des Partners, ob Federn oder Wachs oder ein Nervenrad, bleibt der Fantasie des Ungefesselten überlassen.

Aber wem erzähle ich das … 😉

 

Viel Spaß beim Ausprobieren allen, die ihrem Spieltrieb nachgeben und sich gerne neuen Ideen öffnen 😉

 

Eure Margaux

Über margauxnavara

Autorin von BDSM-Romanen und Kurzgeschichten.
Dieser Beitrag wurde unter BDSM veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Spreader-Bar-Test

  1. skydla schreibt:

    Hat dies auf Lisa Skydla rebloggt und kommentierte:
    Da kann ich nur zustimmen.

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  2. Michael Behr schreibt:

    Also zunächst einmal finde ich es gut, dass du hier auch ein wenig „Hintergrundinfos“ einstreust 🙂 .

    Und dann wundert es mich eigentlich, dass du/ihr das nicht zum testen bekommt. Mir wurde, ganz zum Anfang meiner Blogkarriere, aus heiterem Himmel, ungefragt, mal irgendein Sexspielzeug zum testen und vorstellen auf meinem Blog angeboten. Weiß schon gar nicht mehr, was das war. Ich habe dankend abgewunken, weil ich irgendwie keinen thematischen Zusammenhang sah 😉 .

    Anstatt, dass die sich über Expertise freuen *shrug*.

    Gefällt 1 Person

    • margauxnavara schreibt:

      Vielleicht lag es ja daran, dass du damals noch anonym gepostet hast? Die dachten bestimmt, das muss ein Sex-Blog sein! 😉
      Ich könnte ja alle unsere Spielzeuge vorstellen – dann hätte ich Material für das nächste Jahr …
      Irgendwie werden es immer mehr. Ich fürchte, wir haben mehr Spielzeug von der BoFeWo mit nach Hause genommen, als ich Bücher verkauft habe 😉

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      • Michael Behr schreibt:

        Stimmt, das wird es gewesen sein! Und ich Idiot habe abgelehnt. Wer weiß, was die mir noch so alles angedient hätten …

        Und was die Spielzeuge angeht: Schon mal dran gedacht, einen entsprechenden Laden als Backdrop für eine Geschichte zu verwenden? Mit How-Tos im Glossar oder als Extra-Content zum Downloaden. Und einer strategischen Partnerschaft mit einem Anbieter, der allen Käufern des Romans 10% auf die Erstbestellung einräumt.

        Irgendwie hat die Idee was.

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        • margauxnavara schreibt:

          Natüüürlich spielt längst eine Szene in einem meiner Romane in einem Sex-Shop, nämlich in „Eine Affäre in Berlin“. Leider hat mir trotzdem niemand eine strategische Partnerschaft angeboten …
          Aber meinst du, man braucht heutzutage noch How-Tos? Oder setze ich da zu viel voraus?
          Ich denke eher, dass solche Beiträge wie der von erosa interessant sind, d.h. richtige Produkttests.

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          • Michael Behr schreibt:

            Ich denke schon, dass es nach wie vor einen „Markt“ für How-Tos gibt. Vor allem, wenn sie eben nicht im typischen Test- oder werbenden Tonfall daher kommen. Ich könnte mir so eine Art Vignettensammlung vorstellen, kurze Geschichtchen, die das entsprechende Spielzeug in den Mittelpunkt stellen.

            Ob es das braucht ist aus meiner Sicht eine ganz andere Frage. Nämlich die Frage danach, wie wenig oder doch verklemmt unsere Gesellschaft und wie groß im Gegenzug die blanke Experimentierfreude ist. Müsste man mal evaluieren.

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  3. 64er schreibt:

    Die selbstgemachte und verstellbare „Stange“ ist so ein Fitnessding das man in die Tür klemmen kann. Hat schon eingebaute Ösen!

    Gefällt 1 Person

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